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13.01.2018 16:16 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

"Lohn für die harte Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten": Die Stimmen zum HBL-Jugendzertifikat

Jugendkoordinator beim SCM: Yves GrafenhorstJugendkoordinator beim SCM: Yves Grafenhorst
Quelle: SC Magedeburg
Die DKB Handball-Bundesliga hat zum Beginn des Jahres die Jugendzertifikate vergeben. "Wir arbeiten auch hier Hand in Hand mit dem DHB an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der notwendigen Qualität, welche vom Großteil der HBL-Clubs bereits erreicht wird. Die hervorragende Arbeit der Nachwuchskoordinatoren und Jugendtrainer der Erst- und Zweitligisten versetzt uns auch perspektivisch in die Lage, mit der Nationalmannschaft in der internationalen Spitze mitzuspielen", betonte Victor vom Kolke, Leiter Marketing und Kooperationen beim Ligaverband, der diesmal so häufig wie nie die "Auszeichnung mit Stern" verlieh.

Füchse Berlin

"Wir sind sehr stolz auf unsere Jugendarbeit und werden dafür regelmäßig mit top ausgebildeten Bundesligaspielern aus dem eigenen Nachwuchs belohnt", freut sich Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning am Rande der Vorbereitung des DHB-Teams auf die morgige Europameisterschaft. Die Jugendarbeit ist zentraler Bestandteil des Leitbilds der Füchse Berlin, die dafür in den letzten Jahren in Füchse-Town auch alle Aspekte an einem Standort zusammenführen konnten. In direkter Nähe zum Schul- und Leistungssportzentrum Berlin (SLZB) mit zugehörigem Internat ist eine optimale Betreuung garantiert.

"Die Auszeichnung ist für uns natürlich eine Bestätigung unserer Arbeit", erklärt Hanning der einerseits die A-Jugend der Füchse Berlin trainiert, andererseits auch die Länderpokal-Mannschaft des HV Berlin und die Schul-Auswahl, "dafür lohnt es sich jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen und zum morgendlichen Training zu fahren."

Die Füchse Berlin werden auch in den Jahren konsequent und kontinuierlich in die Jugendarbeit investieren. Zuletzt konnte in der Trainingshalle das modernste Video-System der Bundesliga zur Trainingssteuerung installiert werden. Dass dieses Jahr 16 der 18 Erstligisten das Zertifikat erhalten haben ist ein Zeichen für die Entwicklung der DKB Handball-Bundesliga. "Ein Stück weit nehmen wir für uns auch in Anspruch einer der Vorreiter zu sein", freut sich Hanning auch über die gesamte Entwicklung.

TSV Hannover-Burgdorf

"Wir können über die Auszeichnung sehr stolz sein", freut sich Heidmar Felixson. Für den Jugendkoordinator ist die Verleihung des Jugendzertifikates inklusive Stern das "Resultat einer erfolgreichen Zusammenarbeit auf vielen unterschiedlichen Ebenen. Mein Dank geht an alle Trainer in unserem Verein, den Handballverband Niedersachsen sowie unsere Partnerschulen der KGS Hemmingen und Humboldtschule, die uns perfekte Rahmenbedingungen für die Entwicklung unserer Nachwuchsspieler geben."

Wenn es nach Felixson geht, ist das Ende der Entwicklung aber noch lange nicht erreicht. "Wir haben in den letzten beiden Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht und werden auch zukünftig sehr hart und präzise weiterarbeiten, um die eingeschlagene Entwicklung erfolgreich fortzusetzen", soll die Reckenschmiede auch zukünftig für Furore sorgen.

Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton sieht in der Talentförderung ebenfalls eine zentrale Säule im Gesamtkonstrukt. "Wir werden uns auch zukünftig sehr stark im Nachwuchsbereich engagieren, da wir uns sowohl der Wichtigkeit dieser Aufgabe bewusst sind als auch später mit großer Freude die Früchte dieser Investitionen ernten wollen. Am Ende des Tages profitieren von der täglichen Arbeit in der Nachwuchsförderung nicht nur die Bundesligateams, sondern auch die Nationalmannschaft bei großen Turnieren wie der aktuellen Europameisterschaft."

MT Melsungen

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist für den Verein - und hier ganz besonders für unseren Nachwuchsbereich, für dessen Management, die Trainer und Betreuer - Bestätigung und Ansporn zugleich. Wir haben inzwischen ein sehr hohes Level in der Talenteentwicklung erreicht, gehören auf einigen Gebieten zu den führenden Clubs in Deutschland. Aber wir werden uns darauf nicht ausruhen. Im Gegenteil: Unsere weiteren Ziele sind bereits gesteckt. Das Zertifikat, von dem wir vor zwei, drei Jahren nur träumen durften, zeigt auch, was mit einer konsequenten und gut strukturierten Vorgehensweise im Nachwuchshandball möglich ist. Es gibt genügend Talente in unserem Land und es lohnt sich, die zu fördern", so MT-Vorstand Axel Geerken.

Besonders beeindruckte die Expertendelegation die erfolgreiche Kooperation der MT mit gleich drei Melsunger Schulen. Die Handballtalente des Vereins, die Schüler am dortigen Gymnasium, an der Gesamtschule und an der Berufsbildenden Schule sind, werden allesamt zielgerichtet und unter gleichen Bedingungen trainiert. "Darauf können wir besonders stolz sein", freut sich Axel Renner, "denn das hat in dieser Konstellation und Ausprägung in Deutschland absoluten Seltenheitswert. Gleichzeitig machen wir hiermit den hohen Stellenwert deutlich, den die sinnvolle Verzahnung von schulischer und sportlicher Ausbildung bei uns genießt".

SC Magdeburg

"Es freut uns, nun wieder die höchstmögliche Auszeichnung durch die HBL erhalten zu haben. Großes Lob gebührt unserem neuen Jugendkoordinator Yves Grafenhorst, allen Nachwuchstrainern und auch unserem Partner, dem Handballbverband Sachsen-Anhalt. Die eingeleiteten Veränderungen und Konzentrationen im Nachwuchsbereich tragen erste Früchte. Nun gilt es, das Niveau im Nachwuchs nicht nur zu halten, sondern in den nächsten Jahren weiter auszubauen", so SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt.

Eintracht Hildesheim

Die Handball-Bundesliga hat die Nachwuchsarbeit mit dem HBL-Jugendzertifikat ausgezeichnet und der Abteilung dabei sogar erstmals das Jugendzertifikat mit Stern verliehen. Diese besondere Ehre konnte neben Eintracht aus der 2. Liga nur TUSEM Essen erreichen, aus der DKB-Handball-Bundesliga sind es nur sieben weitere Clubs. "Das ist eine ganz große Auszeichnung für die Jugendarbeit um unseren Jugendkoordinator Henrik Hamann", sagt Eintracht-Geschäftsführer Gerald Oberbeck. "Wir arbeiten viel für die Ausbildung unseres Nachwuchses und freuen uns sehr, dass wir bundesweit zu den neun Vereinen mit der höchsten Zertifizierung gehören." Auch Jugendkoordinator Henrik Hamann freute sich nach der Bekanntgabe sehr: "Unsere Jugendtrainer leisten tolle Arbeit, da ist es für alle schon etwas besonderes, wenn wir als Team so ein Gütesiegel erlangt haben."

Frisch Auf Göppingen

"Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Kooperationsvereinen war ein wichtiger Schritt im Bereich der Anschlussförderung im Leistungsbereich. Ich freue mich, dass wir mit unserem Konzept die Lizensierungskommission der DKB HBL überzeugen konnten und erneut mit dem Jugendzertifikat ausgezeichnet wurden", so Göppingens sportlicher Leiter und Nachwuchskoordinator Christian Schöne: "Mein Dank gilt allen Mitarbeitern des Nachwuchscenters und der Handballabteilung des Vereins, die dazu beitragen, die hohen Standards in der Ausbildung junger Sportler nachhaltig zu erfüllen. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den zahlreichen Sponsoren, allen voran den Hauptsponsoren EMAG Holding GmbH, Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG, Wohnbau GmbH Göppingen und Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, welche die gute Nachwuchsarbeit ermöglichen." Neben Christian Schöne und dem Trainerteam Gerd Römer, Tobias Hafner, Gerold Gottschling, Tobias Dürler, Marius Schmidt, Simon Graf und Peter Esenwein sind mit Alexander Kolb, Karl Friederich und Gerhard Rohr weitere Mitarbeiter im Frisch-Auf-Nachwuchscenter tätig.

HSG Wetzlar

Wetzlars Jugendkoordinator Andreas Klimpke zeigt sich zufrieden: "Der erneute Erhalt des Jugendzertifikats ist eine tolle Belohnung für die zielstrebige Arbeit in unserer Nachwuchsabteilung. Mit tatkräftiger Unterstützung der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und zahlreicher Partner haben wir den männlichen Nachwuchsbereich auf professionellere Füße gestellt und tolle Erfolge erzielt wie den Gewinn der Deutschen A-Jugend-Meisterschaft in der vergangenen Saison oder die Entwicklung von Till Klimpke zum Bundesliga-Spieler. An dieser positiven Entwicklung gilt es, weiter hart zu arbeiten."

HC Erlangen

"Ich möchte allen Personen danken, die uns dabei geholfen haben. Dieses Zertifikat ist der Lohn für die harte Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten", sagte Tobias Wannenmacher, Jugendkoordinator beim HC, und ergänzt: "Ich möchte aber vor allem unserem Förderverein unter der Führung von Dr. Carsten Bissel, Prof. Heiner Böttger und Harald Kraus und unseren Sponsoren und Partnern danken, denn ohne deren Unterstützung wäre diese Entwicklung, die wir in den vergangenen Jahren gegangen sind, nicht möglich." Besonders hebt Jugendkoordinator die Zusammenarbeit mit dem Albert-Schweizer-Gymnasium als Partnerschule und dem Sportland Erlangen als Fitnesspartner hervor.

Auch René Selke, Geschäftsführer der Profiabteilung, freut sich über den erneuten Erhalt der Auszeichnung: "Unser Stammverein hat im letzten Jahr die Erwartungen weit übertroffen. Der Aufstieg der U23 in die dritte Liga, unsere A-Jugend in der Jugend-Bundesliga und jede weitere Mannschaft des HC Erlangen in der höchstmöglichen Spielklasse. Der HC Erlangen ist ein Magnet für talentierte Nachwuchssportler".

HSC 2000 Coburg

Steffen Ramer, Geschäftsführer der HSC Coburg GmbH, freut sich über die erneute Auszeichnung: "Ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Jugendarbeit. Auch im zweiten Jahr erhalten wir das beliebte Gütesiegel- das HBL Jugendzertifikat! In den letzten Jahren haben wir viele Grundsteine gelegt, in dem wir Strukturen veränderten und Fachleute eingesetzt haben. Unter der Führung von Jan Gorr und Martin Röhrig wollen wir auch weiterhin den sportlichen Bereich weiterentwickeln und immer weiter in Richtung unserer Ziele schreiten: eigene Talente im A- und B-Kader etablieren. An dieser Stelle danke ich auch allen Nachwuchsförderern, Sponsoren, Spendengebern und Kooperationspartnern aus Schulen und dem medizinischen Bereich! Die nicht unerhebliche Unterstützung macht dies alles erst möglich!"

Auf einen Blick: Wer hat das Jugendzertifikat erhalten?

DKB Handball-Bundesliga:
Füchse Berlin*, TuS Nettelstedt-Lübbecke*, TSV Hannover-Burgdorf*, SC DHfK Leipzig*, SC Magdeburg*, SG Flensburg-Handewitt*, MT Melsungen*, FRISCH AUF! Göppingen, THW Kiel, TBV Lemgo, HSG Wetzlar, TSV GWD Minden, HC Erlangen, TVB 1898 Stuttgart, Rhein-Neckar Löwen und VfL Gummersbach.

2. Bundesliga:
TUSEM Essen*, Eintracht Hildesheim*, HSC 2000 Coburg, HBW Balingen-Weilstetten, Bergischer HC und EHV Aue.

Zum Jugendzertifikat:
2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen. Einstimmig sprachen sich die Clubs für das anspruchsvolle Vergabeverfahren aus. Seit 2008 wird es an Proficlubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, das Nachwuchsspieler in Club und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2018 wurde das Zertifikat zum elften Mal vergeben.

Der Ausschuss, der das Zertifikat jährlich vergibt, besteht aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH). Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorrausetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen.

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