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08.02.2018 13:53 Uhr - 1. Bundesliga - chs

Zuschauerzahlen im Ligavergleich inklusive Top30: Drittligist HSV Hamburg bundesweit auf Platz 13

Nach der Europameisterschaftspause nimmt die Handball-Bundesliga am heutigen Donnerstag wieder ihren Spielbetrieb auf. Grund genug, um noch einmal einen kurzen Blick auf die Zuschauer zu werfen, die in Deutschlands Top-Ligen vor Ort in der Halle waren. Im Fokus stehen die 1. und 2. Bundesliga Männer sowie auch die Zahlen der 1. und 2. Frauen-Bundesliga sowie der 3. Ligen - die bundesweiten Top30 haben wir in einer Tabelle aufgeführt. Die Werte der einzelnen Ligen und aller Vereine der 1. bis 3. Liga bei den Männern und Frauen gibt es auf der jeweiligen Landingpage der Liga, die sie über die Navigation im Kopfbereich aufrufen können, unter dem Reiter "Zuschauer".

In der 1. Bundesliga der Männer kamen in der ersten Saisonhälfte 783.460 Zuschauer zu den ersten 19 Spieltagen, der Schnitt liegt bei 4.582 Zuschauern. Die meisten Besucher konnte das Top-Spiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der SG Flensburg-Handewitt (13.200) für sich verbuchen, die spärlichste Kulisse gab es bei der Partie zwischen dem TuS N-Lübbecke und der HSG Wetzlar mit 1.331 Besuchern.

Zuschauerkrösus ist der THW Kiel, der stets eine ausverkaufte Sparkassen-Arena vermeldete und so durchschnittlich 10.285 Zuschauer anlockte. Das Podium in der Zuschauergunst belegen danach die Rhein-Neckar Löwen (7.815) und die Füchse Berlin (7.775). Insgesamt weisen nur sechs Vereine einen überdurchschnittlichen Schnitt auf, wobei vor allem Magdeburg und Flensburg an der Kapazitätsgrenze ihrer Halle kratzen. Die Schlusslichter im Ligaranking sind die Eulen Ludwigshafen (2.005), der im Gießener Exil spielende TV Hüttenberg (1.957) und der TuS N-Lübbecke (1.762).

In der 2. Liga steht der Zähler aktuell nach 200 absolvierten Begegnungen bei 317.081 Zuschauern, was einen Schnitt von 1.585 Zuschauern pro Partie bedeutet. Die meisten Leute lockte das Derby zwischen der HSG Nordhorn-Lingen und dem TV Emsdetten an, dort kamen 3.611 Personen in die Grafschaft. Die wenigsten Besucher hatte die Partie zwischen Eintracht Hagen und der SG BBM Bietigheim mit gerade einmal 400 Zuschauern vorzuweisen.

Gleich vier Vereine haben die Marke von 2.000 Zuschauern geknackt, neben Nordhorn-Lingen (2.471) sind dies auch die Erstliga-Absteiger Balingen-Weilstetten (2.093), HSC Coburg (2.084) und Bergischer HC (2.057). Insgesamt elf Vereine liegen oberhalb des Schnitts, weniger als 1.000 Zuschauer pro Partie können bisland die Westaufsteiger HC Rhein Vikings (932) und VfL Eintracht Hagen (699) verbuchen.

Die 1. Liga der Frauen lockte in ihren 84 Begegnungen bislang 88.298 Zuschauer an und kommt so auf einen Schnitt von 1.051 Besuchern pro Partie. Die TuS Metzingen konnte bislang als einziger Verein die Marke von 10.000 Besuchern bei ihren Spielen knacken, kommt nach sechs Heimspielen auf einen Zuschauerschnitt von 1.831 Besuchern. Rang zwei belegt mit der HSG Bensheim/Auerbach ein Aufsteiger, die Flames ziehen durchschnittlich 1.250 Besucher in ihre Weststadthalle, knapp dahinter folgen Oldenburg (1.238) und Buxtehude (1.236). Am Tabellenende hingegen liegen Leverkusen (709), Dortmund (657) und Nellingen (561).

Das Unterhaus der Frauen lockt bislang etwas unter vierhundert (389) Zuschauer an. Hier führt mit der FSG Waiblingen-Korb ein Aufsteiger mit durchschnittlich 656 Zuschauern das Feld vor dem SV Union Halle-Neustadt (587) an. Am schwächsten ist der Zuspruch bei Hannover-Badenstedt (249), Mainz 05/Budenheim (243), den Füchse Berlin (235) und dem TV Beyeröhde (184).

In den 3. Ligen erweist sich der HSV Hamburg als Zuschauerkrösus. Das Weihnachtsduell gegen den VfL Fredenbeck verfolgten 9.964 Zuschauer. Im Zuschauerschnitt liegen die Hanseaten mit durchschnittlich 3.609 Zuschauern höher als jeder Zweitligist und lassen selbst sechs Männererstligisten hinter sich. Auch die Kulisse bei den Mecklenburger Stiere Schwerin (1.786) würde eine Liga höher einen guten achten Platz belegen. Schlusslichter im Norden sind Hannover-Burgwedel (234) und die TSV Burgdorf II (229).

Die anderen drei Staffeln kämpfen um die Marke von durchschnittlich 500 Besuchern, wobei auch hier ein Gefälle zu verzeichnen ist. Im Osten führt der TV Großwallstadt mit 1.247 Besuchern das Feld an, im Westen kommen Dormagen (940), Ferndorf (931) und Aurich (910) auf gute Werte. In der Südstaffel ist der TV Neuhausen mit 749 Besuchern pro Partie ganz vorne. Beste reserve ist der HC Erlangen II, der sich im Osten hinter Gelnhausen (752) mit durchschnittliche 597 Besuchern knapp vor dem HSC Bad Neustadt (596). Schlusslichter in den anderen Staffeln sind SG Köndringen/Teningen (286), HSC Coburg II (129) und GWD Minden II (77).

Bei den Frauendrittligisten ist die Oststaffel mit durchschnittlich 246 Zuschauern vorne. Hier führen der HV Chemnitz (361) und der HC Leipzig (353) das Feld vor der HSG Gedern/Nidda (305) an. Die Marke von durchschnittlich 300 Zuschauern knacken auch im Norden der FHC Frankfurt/Oder (349) und West-Spitzenreiter TuS Lintfort (331). Schlusslichter im Zuschauerranking sind drei Reserveteams, FSG Waiblingen-Korb II (77), SG BBM Bietigheim II (76) und Bayer Leverkusen II (67) haben im Schintt weniger als hundert Besucher pro Partie.

Zuschauer: Die Top30 des deutschen Handballs


Pl. Team Gesamt Schnitt H-Sp.
1. THW Kiel 92.565 10.285 9
2. Rhein-Neckar Löwen 70.341 7.815 9
3. Füchse Berlin 69.978 7.775 9
4. SC Magdeburg 59.261 5.926 10
5. SG Flensburg-H. 59.013 5.901 10
6. TSV Hannover-Burgdorf 46.993 4.699 10
7. HC Erlangen 40.819 4.535 9
8. Frisch Auf Göppingen 43.700 4.370 10
9. HSG Wetzlar 42.398 4.239 10
10. MT Melsungen 41.546 4.154 10
11. SC DHfK Leipzig 40.360 4.036 10
12. TVB 1898 Stuttgart 34.718 3.857 9
13. HSV Hamburg 36.098 3.609 10
14. TBV Lemgo 31.755 3.528 9
15. VfL Gummersbach 32.844 3.284 10
16. GWD Minden 25.839 2.583 10
17. HSG Nordhorn-Lingen 22.247 2.471 9
18. HBW Balingen-W. 23.019 2.092 11
19. HSC 2000 Coburg 22.934 2.084 11
20. Bergischer HC 18.519 2.057 9
21. Die Eulen Ludwigshafen 18.051 2.005 9
22. ASV Hamm-Westfalen 21.976 1.997 11
23. TV Hüttenberg 15.656 1.957 8
24. VfL Lübeck-Schwartau 17.226 1.914 9
25. TuSEM Essen 17.102 1.900 9
26. TuS Metzingen 10.990 1.831 6
27. Meckl. Stiere Schwerin 16.076 1.786 9
28. TuS N-Lübbecke 17.623 1.762 10
29. DJK Rimpar 17.474 1.747 10
30. HC Elbflorenz 18.829 1.711 11




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