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14.02.2018 17:09 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG

HSG Wetzlar muss ohne Kreisläufer Jannik Kohlbacher nach Kiel reisen

Jannik Kohlbacher wird diesmal beim Wetzlarer Gastspiel in Kiel fehlenJannik Kohlbacher wird diesmal beim Wetzlarer Gastspiel in Kiel fehlen
Quelle: Victoria Weihs
Für die HSG Wetzlar steht nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde der DKB Handball-Bundesliga schon am zweiten Spieltag des Jahres die erste Mammutaufgabe an. Die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider muss nach dem überzeugenden 34:27-Sieg gegen Frisch Auf! Göppingen am Donnerstag beim Rekordmeister THW Kiel antreten. Zwar haben die Grün-Weißen gute Erinnerungen an das Hinspiel, das die Wetzlarer Jungs sensationell mit 30:22 gewinnen konnten, in der Sparkassen-Arena wird die Aufgabe ab 19 Uhr aber ungleich schwerer - zumal Jannik Kohlbacher fehlen wird.

"Das Hinspiel spielt in unseren Köpfen keine Rolle mehr", betont HSG-Trainer Wandschneider. "Bei Kiel allerdings schon! Die werden das Spiel zu 1000 Prozent durchziehen. Von uns muss jeder an seine Leistungsgrenze gehen, damit wir uns achtbar aus der Affäre ziehen können", so der Trainer. Vor allem die Abwehr müsse im Vergleich zur ersten Halbzeit gegen Göppingen kompakter stehen und aggressiver zu Werke gehen.

Die ohnehin schon schwere Aufgabe wird durch die verletzungsbedingten Ausfälle nochmals erschwert. Neben Rückraumspieler Alexander Hermann, der weiterhin an einem Knochenödem im Knie laboriert, wird auch Jannik Kohlbacher die Partie verpassen. Der Kreisläufer plagt sich mit einer Entzündung der Achillessehne herum und wird die Reise in den Norden nicht mit antreten, sondern sich in der Heimat behandeln lassen. Für ihn rückt Hendrik Schreiber in den Kader.

Der THW ist ebenso wie die HSG mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Beim Wetzlarer Nachbarn TV 05/07 Hüttenberg siegte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason in überzeugender Manier mit 37:25. "Wir wollen im Rückspiel einiges gutmachen", sagt THW-Linksaußen Rune Dahmke auf der Homepage der Norddeutschen in Hinblick auf die empfindliche 22:30-Niederlage in der Rittal-Arena. "Dafür müssen wir gemeinsam mit unseren Fans aber wieder richtig Vollgas geben."

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