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20.04.2017 15:20 Uhr - 1. Bundesliga - glg

Baur über Niederlage beim SCM: "Haben uns für eine gute Leistung wieder nicht belohnt"

Markus BaurMarkus Baur
Quelle: Marco Wolf
Der TVB Stuttgart war für den SC Magdeburg eine schwere Nuss. Das Team aus Sachsen-Anhalt konnte sich erst in den Schlussminuten absetzen, ließ bis dahin die Stärken der vergangenen Wochen vermissen. Stuttgart performte vermeintlich über seinen Verhältnissen, wurde dafür aber wie schon anfangs des Monats in Kiel nicht belohnt.

"Für uns ist es natürlich bitter, dass man bei einer der Top-Fünf-Mannschaften so eine Leistung abruft und sich selber nicht belohnt", fasste es TVB-Coach Markus Baur auf der Pressekonferenz zusammen "Wir haben unseren Matchplan bis auf drei, vier Minuten, wo jeder mal einen Fehler gemacht hat, eingehalten. Wir waren bis zum 23:24 dran. Dann hat Michael Damgaard das Spiel mit zwei Toren entschieden."

Der Däne war mit zwölf Toren der überragende Spieler auf dem Feld gewesen und hatte somit die schwächere Leistung einiger seiner Teamkameraden aufgefangen. In die Halbzeit ging es für beide Teams mit einem 14:14. Es dauerte nur einige Minuten, bis Bennet Wiegert seine Jungs wieder rausschickte: "Ich bin in der Halbzeit etwas lauter geworden. Mit ging es gar nicht um gut oder schlechten spielen. Es war einfach frustrierend, dass Stuttgart erlaubterweise das Tempo verschleppt hat, zwei Minuten im Angriff war und wir den Ball dann nach 10 Sekunden wegschmeißen", so der Trainer des SCM.

Wirklich besser wurde das Spiel seines Teams im zweiten Durchgang nicht. Entsprechend zwiegespalten fiel das Fazit von Wiegert aus: "Ich bin zufrieden mit den zwei Punkten, mit unserer Leistung eher nicht so. Einfach weil man in den letzten Wochen gesehen hat, dass wir mehr können. Trotzdem ist es positiv, dass wir auch schlechtere Spiele für uns entscheiden können, dass wir am Anfang der Saison nicht so."

Genau dieses Problem hat Stuttgart. Im Abstiegskampf zählen für den 16. der Tabelle nur Punkte. Dementsprechend vorsichtig ging Geschäftsführer Jürgen Schweikardt mit dem Aufwärtstrend seiner Mannschaft gegenüber dem 18:28 gegen Wetzlar vor einer Woche um: "Wir dürfen nicht denken, dass wir gegen Gummersbach auch eine sehr gute Partie abliefern werden, nur weil wir heute ein gutes Spiel gemacht haben. Wir müssen uns wieder präzise vorbereiten." Das Duell gegen den direkten Konkurrenten steht am 28. April an.

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