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19.05.2017 16:40 Uhr - 2. Bundesliga - chs

HBL mit weiteren Lizenzentscheidungen

Die vier Aufsteiger aus der 3. Liga können nun endgültig mit der 2. Bundesliga planen. Die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga e.V. hat nach Prüfung der eingereichten Lizenzunterlagen am heutigen Freitag die Lizenz erteilt. Das gab der Ligaverband HBL bekannt.

Westmeister Neusser HV wird dabei als Teil einer Spielgemeinschaft ART Düsseldorf unter dem Namen HC Rhein Vikings an den Start gehen. Darüber hinaus haben der HC Elbflorenz, der VfL Eintracht Hagen und Eintracht Hildesheim eine Lizenz - teilweise unter Auflagen - erhalten.

Um welche Auflagen es sich handelt und welche Vereine betroffen sind, darüber machte die HBL keine Angaben. Die Kommission setzt sich zusammen aus: Rolf Nottmeier (Richter am Arbeitsgericht Minden), Olaf Rittmeier (Steuerberater) und Frank Bohmann (Geschäftsführer DKB Handball-Bundesliga).

Damit steht fest, dass die Mannschaften auf den Plätzen 17-20 am Saisonende aus der 2. Bundesliga absteigen. Derzeit belegt die HSG Konstanz mit 30:38 Punkten den ersten Abstiegsrang. Das Team vom Bodensee ist allerdings punktgleich mit dem ASV Hamm-Westfalen, dem Wilhelmshavener HV und der SG Leutershausen. Auch der EHV Aue (32:36), TUSEM Essen und die HG Saarlouis (je 31:37) sind noch in Schlagdistanz und auch der TV Emsdetten und der Dessau-Roßlauer HV (je 33:35) sind noch längst nicht gerettet.

Auch über die möglichen Aufsteiger von der 2. Bundesliga in die DKB Handball-Bundesliga hat die Lizenzierungskommission bereits entschieden. "Der TV 05/07 Hüttenberg erhält für die Saison 2017/18 die Lizenz für die DKB Handball-Bundesliga", so die aktuell auf Rang 3 liegenden Mittelhessen auf ihrer Facebook-Seite. "Damit sind wirtschaftlich die Weichen für ein erneutes Abenteuer in der stärksten Liga der Welt gestellt. Nun gilt es in den verbleibenden fünf Partien auch sportlich die Voraussetzungen für einen erneuten Aufstieg nach 2011 zu erfüllen."

Der Ligaverband hingegen hat sich noch nicht zu den Aufsteigern in die Beletage geäußert. Während der TuS N-Lübbecke vier Spieltage vor Saisonende schon als Meister feststeht, haben mit der SG BBM Bietigheim (46:22), dem TV Hüttenberg (45:21), der DJK Rimpar (44:24), der TSG Friesenheim (43:25) und dem VfL Bad Schwartau (40:28) noch fünf Mannschaften Chancen auf die zwei weiteren Aufstiegsplätze.

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