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28.05.2017 11:51 Uhr - 1. Bundesliga - PM Sport1

Sport1 überträgt "beste Konstellation für jeden Handball-Fan" live

Markus Götz kommentiert das GipfeltreffenMarkus Götz kommentiert das Gipfeltreffen
Quelle: Jenny Seidel
Es ist das Gigantenduell in der DKB Handball-Bundesliga und vielleicht die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft: Titelverteidiger und Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen gastiert heute bei der zweitplatzierten SG Flensburg-Handewitt. Vier Spieltage vor Saisonende kommt es damit zum Showdown, denn beide Teams trennt in der Tabelle nur einen Punkt. "Für jeden Handballfan auf der Welt ist das die beste Konstellation überhaupt", freut sich Oliver Roggisch, der sportliche Leiter der Löwen, im Sport1-Interview auf das Highlight. Sport1 überträgt den Handball-Kracher am Sonntag, 28. Mai, live ab 14:55 Uhr. Bereits ab 14:45 Uhr gibt es im kostenlosen Livestream auf Sport1.de eine ausführliche Vorberichterstattung. Aus Flensburg berichten Moderatorin Anett Sattler und Kommentator Markus Götz.

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich mit dem souveränen 30:21-Sieg im Nachholspiel über den TVB 1898 Stuttgart die Tabellenführung von der SG Flensburg-Handewitt zurückgeholt und gehen nun mit einem knappen Vorsprung in den Showdown um die Meisterschale. Hendrik Pekeler, der sechs Treffer zum Debysieg gegen Stuttgart beisteuerte, blickt im Sport1-Interview voraus: "In dem Spiel könnte sich die Meisterschaft entscheiden. Wir wissen das, aber der Druck liegt auf Flensburger Seite. Zum einen, weil sie das Heimspiel haben, und zum anderen, weil sie schon vor der Saison als der Titelkandidat Nummer eins gehandelt wurden und auch über zwei Drittel der Saison auf dem ersten Platz standen, bevor wir sie vor ein paar Spieltagen abgelöst haben."

Auch Pekelers Trainer Nikolaj Jacobsen fiebert dem Highlight entgegen: "Ich kann mich nicht an ein Spiel erinnern, dass so entscheidend für die Meisterschaft war. Es war immer eng, aber es gab nicht dieses direkte Duell. Wir sind nicht als größter Favorit in die Saison gestartet, haben aber bislang sehr stabil und gut gespielt. Wir stehen verdient da oben und haben uns in diese Ausgangssituation gebracht", freut sich Jacobsen auf Sonntag. Ähnlich sieht es der sportliche Leiter der Löwen, Oliver Roggisch am Sport1-Mikrofon: "Für jeden Handballfan auf der Welt ist das die beste Konstellation überhaupt. Da müssen wir unser bestes Spiel machen, wenn wir da was holen wollen."

Zuletzt haben die Kraichgauer in der DKB Handball-Bundesliga sieben Siege in Folge eingefahren, aber die Erfolgsserie wird nun im hohen Norden auf eine echte Bewährungsprobe gestellt. Die letzten vier direkten Duelle hat Flensburg allesamt für sich entschieden. Zuletzt wurde die SG ihrer Rolle als Angstgegner der Löwen im Halbfinale des DHB-Pokals gerecht, als das Team von Ljubomir Vranjes klar mit 33:23 die Oberhand behielt. "Wir haben dieses Jahr zweimal gegen sie gewonnen und wir spielen zu Hause. Ich sehe die Chancen trotzdem gerecht verteilt", sagt Flensburgs Kentin Mahé im Sport1-Interview.

Ähnlich sieht es auch Mahés Teamkollege Thomas Mogensen, der bereits weiter denkt: "Es wird auf jeden Fall schwer, aber danach stehen wir hoffentlich auf dem ersten Platz. Es gibt aber danach auch noch drei Spiele und da kann noch viel passieren." Auch für Roggisch ist die jüngste Bilanz kein Faktor: "Das ist vollkommen egal. Jeder weiß, dass es ein Spiel ist, in dem es um sehr viel geht. Es ist eine riesen Drucksituation für beide. Flensburg spielt zu Hause, deshalb haben sie vielleicht die Siegchancen bei 60:40. Wir müssen überraschen und unser bestes Spiel machen. Wir brauchen eine richtig gute Deckung und ein super Torhüterleistung, sonst hast Du in Flensburg keine Chance."

Für beide Klubs ist es nach den Enttäuschungen in der Champions League und im Final Four des DHB Pokals in dieser Saison die letzte Chance auf einen Titel. "Das wäre großartig. Alleine für die Stadt Flensburg, die sehnlichst jahrelang schon darauf wartet. Dann auch für den Trainer Ljubomir Vranjes und natürlich auch einen Spieler wie Anders Eggert, der den Verein verlassen wird und dem man das so sehr wünscht", träumt SG-Rückraumspieler Mahé von der Meisterschaft. Löwen-Spielmacher Andy Schmid sieht dem Titelendspurt im Sport1-Interview etwas gelassener entgegen: "Der Druck und die Nervosität sind nach dem Titel im letztem Jahr ein bisschen weg. Jetzt müssen wir das genießen, dass wir da hochfahren können und die Chance haben, den Titel zu verteidigen. Dieses Gefühl, deutscher Meister zu werden, war im letzten Jahr unglaublich. Das möchten alle nochmal erleben und deswegen werden wir am Sonntag alles in die Waagschale werfen, was in unserer Mannschaft steckt."

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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2016/2017
31. Spieltag · 28.05.2017 · 15:00 Uhr
SG Flensburg-H.21:23
Rhein-Neckar Löwen
Flens-Arena Flensburg (Campushalle) · Zuschauer : 6300

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:2 (3.), 2:3 (6.), 3:4 (7.), 4:4 (10.), 5:4 (12.), 5:5 (13.), 5:6 (15.), 6:7 (16.), 6:8 (19.), 6:9 (20.), 7:9 (21.), 8:10 (23.), 10:10 (25.), 10:11 (26.), 11:12 (28.), 11:13 (HZ), 11:14 (32.), 12:14 (34.), 13:14 (36.), 14:14 (40.), 14:15 (42.), 15:15 (44.), 15:16 (45.), 16:17 (46.), 17:18 (48.), 18:19 (50.), 18:20 (51.), 19:21 (52.), 20:21 (53.), 20:22 (54.), 21:22 (55.), 21:22 (58.), 21:23 (EN)

Torschützen: Mahé(5/1), Svan(4), Eggert(3/1), Jakobsson(2), Toft Hansen(2), Gottfridsson(2), Lauge Schmidt(2), Mogensen(1),
Siebenmeter: 2 / 3
Zeitstrafen: 3
Rot:
Torschützen: Schmid(5), Petersson(5), Groetzki(4), Ekdahl du Rietz(3), Sigurdsson(2/1), Larsen(2), Baena Gonzalez(1), Pekeler(1),
Siebenmeter: 1 / 1
Zeitstrafen: 1
Rot:

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