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27.06.2017 15:11 Uhr - 1. Bundesliga - glg

BeIN Sports wohl nicht an Auslandsrechten der HBL interessiert

Wie SPONSORS berichtet ist der katarische Sender BeIN Sports wohl nicht daran interessiert, die Auslandsrechte für die Bundesliga für den Mittleren Osten und Nordafrika erneut zu erwerben. Die Kataris sollen von 2013 bis 2017 für die Hälfte der Auslandseinnahmen in Höhe von einer Million Euro zuständig gewesen sein.

SPONSORS bekräftigte seine Aussage mit der Bestätigung von HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann gegenüber dem Deutschlandfunk, wonach "nicht damit zu rechnen sei, dass BeIN Sports für die kommende Saison noch einen Vertrag mit der Liga abschließen werde." Die Liga will sich demnach mehr auf die Vermarktung in Skandinavien konzentrieren.

In Fachkreisen wird nun spekuliert, ob BeIN sich ganz aus dem Handball zurückziehen möchte. Der Sender hält noch die weltweiten Übertragungsrechte für die Handball WM der Frauen im Dezember in Deutschland. Danach endet der 82 Millionen Euro umfassende Rekordvertrag mit der IHF. Ein Ausstieg von BeIN dürfte die Übertragungen im deutschsprachigen Raum deutlich vereinfachen. Die letzten beiden Weltmeisterschaften der Männer waren wegen gescheiterten Verhandlungen zwischen BeIN und den öffentlich-rechtlichen Sendern nur im Pay-TV und Internet gelaufen.

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