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07.07.2017 10:05 Uhr - 1. Bundesliga - redsport

"Handball muss wieder stammtischtauglich werden" - Drei Fragen an... Raphael Brinkert, Referent beim #Praxis-Forum

Auditorium beim Praxis-ForumAuditorium beim Praxis-Forum
Quelle: Michael Heuberger
Raphael Brinkert, Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports, war in Zusammenarbeit mit dem DHB und der DKB auch an der Übertragung der diesjährigen WM der Männer in Frankreich auf Youtube beteiligt. Beim 6. Praxis-Forum von handball-world am 12. August im Seehaus des TÜV Rheinland in dessen Business Park, Am Grauen Stein, wird er aus der Perspektive einer Marketingagentur zum Thema "Neue Impulse braucht das Handball-Land" sprechen. An dieser Stelle gibt er schon Mal einen Einblick in die Kernpunkte: "In der aktuellen Kommunikationswelt muss es der Handball-Familie gelingen, mehr Aufmerksamkeit und Relevanz zu erzeugen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen. Handball muss wieder stammtischtauglich werden", so Brinkert...

Welche Verbindung haben Sie zum Handball?

Raphael Brinkert:
Meine Verbindung zum Handball ist emotional geprägt: Ich liebe die elektrisierende Kraft des Sports, die Geschwindigkeit, die letzten Minuten eines Spiels und die fantastische Atmosphäre bei Highlights wie WM, EM, FinalFour oder packenden Partien der HBL. Aufgewachsen in Haltern am See kam ich über den Schulsport und als Zuschauer des Verbandsligisten HSC Haltern-Sythen zum Handball. Heute betrachte ich den Sport als Zuschauer und mit Jung von Matt/Sports aus der Sicht des Sportmarketing. Und ich bin sehr dankbar, dass wir in den letzten Jahren gemeinsam mit EHF, DHB und DKB einige Arbeiten für den Sport entwickeln durften. Besonders die Übertragung auf Youtube der Handball WM oder das Branding der Handball WM 2019 dürften für Aufsehen über den Sport hinaus gesorgt haben.

Welche Faktoren sind wichtig, um den Handballsport voranzubringen?

Raphael Brinkert:
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, heißt es. In der aktuellen Kommunikationswelt muss es der Handball-Familie gelingen, mehr Aufmerksamkeit und Relevanz zu erzeugen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen. Handball muss wieder stammtischtauglich werden. Das gelingt durch eine Steigerung der Kreativität und emotionalen Geschichten, die Kraft über den Sport hinaus bieten. Es gelingt durch eine mutige und moderne Kommunikation in den digitalen Medien.

Warum sollte man aus Ihrer Sicht zum "Praxis-Forum Handball" kommen?

Raphael Brinkert:
Weil es eine tolle Gelegenheit ist, mit Branchenprotagonisten wie Kretzsche und Thorsten Storm abseits von Spielergebnissen über die Zukunft des Sports zu diskutieren. Ich freu mich sehr auf den Austausch.

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