News sendenPDF öffnen

12.08.2017 10:05 Uhr - 1. Bundesliga - jun

Heide-Cup: Champions-League-Teilnehmer dominieren ersten Spieltag

Lob für Finn Wullenweber von Trainer Torsten JansenLob für Finn Wullenweber von Trainer Torsten Jansen
Quelle: Stefan Michaelis
Der erste Spieltag beim Internationalen Heide-Cup wurde von den Champions-League-Teilnehmern dominiert. IFK Kristianstad, Montpellier HB und die Kadetten Schaffhausen siegten in ihrem Auftaktspiel jeweils gegen ihren deutschen Gegner. Am heutigen Samstag geht es in Schneverdingen mit drei Partien weiter, bevor am morgigen Tag die Platzierungsspiele anstehen.

IFK Kristianstad feierte am Freitagabend ein 28:26 (17:14) gegen die HSG Wetzlar. Die Schweden bestachen dabei durch eine bewegliche Deckung und ein Tempospiel mit viel Dynamik. Der Titelverteidiger aus Mittelhessen bot IFK über 60 Minuten Paroli und schnupperte beim 23:23 (52.) sogar an einem Überraschungssieg.

HSG-Trainer Kai Wandschneider zeigte sich anschließend entsprechend entspannt. "Der Kampf hat gestimmt und wir haben trotz des Vier-Tore-Rückstand nie den Kopf hängen lassen", lobte der Coach. "Wir haben nicht schlecht gespielt und wissen, wo unsere Fehler liegen." Als größtes Manko machte Wandschneider die Chancenverwertung aus - die Wetzlarer verbuchten 18 Fehlwürfe für sich: "Das müssen wir verbessern."

Während Wetzlar sich am Ende mit nur zwei Tore geschlagen geben musste, verkaufte sich auch der SC DHfK Leipzig gegen Montpellier HB achtbar. Das Team von Andre Haber unterlag dem letztjährigen Viertelfinalisten in der Champions League mit 27:31 (12:16). "Wir haben gegen einen starken Gegner ordentlich gespielt", bilanzierte der Trainer anschließend.

Leipzig hielt trotz des Drucks von Montpellier über die gesamte Spielzeit gegen und hatte immer wieder die Möglichkeit, den Anschluss herzustellen. "In den Situationen, in denen wir uns hätten belohnen können, waren wir nicht clever genug", ärgerte sich Haber, der zudem festhielt: "Im Zusammenspiel sind wir bereits auf einem guten Weg, aber wir müssen uns noch weiter einspielen. Das ist und bleibt ein Prozess."

Ebenso wie Montpellier siegten auch die Kadetten Schaffhausen mit vier Toren Differenz - mit 33:29 (18:13) gegen Drittligist HSV Hamburg. Der Schweizer Meister lag nach einem Blitzstart schnell mit 5:0 in Front, während die Hamburger mit der höheren Dynamik zu kämpfen hatten. "Der Anfang war ein bisschen desaströs", urteilte auch Trainer Torsten Jansen nach dem Spiel.

Nachdem sich seine Mannschaft jedoch darauf eingestellt hatte, konnte sie mithalten und immer wieder zum Torerfolg kommen. Neben dem besten Torschützen Finn Wullenweber (Jansen: "Das war schon recht ordentlich.") wussten auch die Nachwuchsspieler Dominik Axmann und Leif Tissier zu überzeugen. "Es war ab der zehnten Spielminute ein sehr, sehr couragierter Auftritt", lobte Jansen jedoch auch sein ganzes Team. Gerade die Abwehr habe "in vielen Teilen gut gestanden".

Am heutigen Samstag treffen die drei Gewinner überkreuz jeweils auf einen Verlierer. Um 12:30 Uhr startet der zweite Spieltag mit dem Duell zwischen den Kadetten Schaffhausen und dem SC DHfK Leipzig; es folgt die Begegnung zwischen Montpellier HB und der HSG Wetzlar (Anwurf: 14:45). Das letzte Spiel des Tages wird um 17:30 Uhr zwischen Kristianstad und dem HSV angepfiffen. Der Internationale Heide-Cup findet in diesem Jahr zum neunten Mal in Schneverdingen statt.



Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!


Meistgelesen:



Lesen Sie auch: