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13.08.2017 14:22 Uhr - 1. Bundesliga - jun

Heide-Cup: Wetzlar zeigt Reaktion und besiegt HSV mit elf Toren

Jannik KohlbacherJannik Kohlbacher
Quelle: Stefan Michaelis
Die HSG Wetzlar hat beim Internationalen eine Reaktion auf die gestrige Klatsche gegen Montpellier HB gezeigt. Das Team von Kai Wandschneider agierte gegen den HSV Hamburg konzentrierter und mit mehr Biss und siegte am Ende 33:22 (17:13). Bester Werfer war Maximilian Holst mit acht Toren, für die Hamburger erzielte Jan Kleinedam sechs Treffer.

Im dritten Spiel in drei Tagen variierten beide Trainer ihre Startaufstellung. Torsten Jansen schickte Rechtsaußen Kevin Herbst und Torwart Dominik Plaue von Anfang an auf das Spielfeld, während Kai Wandschneider erstmals Anton Lindskog zu Beginn aufbot und zudem mit Rückraumspieler Joao Ferraz auf Rechtsaußen startete. Kristian Björnsen wurde aufgrund von Achillesssehnenproblemen geschont.

Die ersten Treffer der Partie verbuchte der HSV für sich, der durch Finn Wullenweber und Felix Mehrkens mit 2:0 (2.) in Führung ging. In den folgenden Minuten kam Wetzlar jedoch zunehmend ins Laufen und legte seinerseits nach. Neuzugang Olle Forsell-Schefvert sorgte zunächst für den Anschluss zum 2:1 (3.), bevor er wenig später das 3:5 (8.) nachlegte.

Den Hamburgern waren die beiden kräftezehrenden Spiele anzusehen, die Mannschaft wirkte nicht so spritzig wie die vergangenen zwei Tage. Nachdem Ferraz einen Ball abgefangen hatte und den Gegenstoß zum 11:6 (17.) verwandelte, legte Jansen die Auszeit. Bei der HSG war auch Torwart Benjamin Buric ein Faktor, der mehrere Paraden für sich verbuchen konnte.

Bei Wetzlar lief in dieser ersten Halbzeit (fast) alles über den Rückraum, in dem Forsell-Schefvert, Stefan Kneer, Stefan Cavor und Alexander Hermann in unterschiedlichen Formationen agierten. Sie schlossen jedoch nicht nur selbst ab, sondern setzten wiederholt Kreisläufer Lindskog ein. Der HSV kämpfte jedoch und kam ebenfalls zum Torerfolg. So ging es über den Zuschenstand 13:10 mit 17:13 für die HSG in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff mussten die Fans in der gut gefüllten Schneverdinger Halle mehrere Minuten auf das ersten Tor warten - unter anderem aufgrund einer starken Parade von Buric, der Jan Kleinedam einen Gegenstoß abnahm. Bei angezeigtem Zeitspiel war es schließlich Forsell-Schefvert, der das erste Mal treffen konnte und den Vorsprung damit auf 18:13 (35.) ausbaute.

Wandschneider rotierte weiterhin durch und versuchte, die Belastung zu verteilen. So übernahm Stefan Cavor die rechte Außenbahn von Ferraz und auch Jannik Kohlbacher kam erstmals in die Partie. Zunächst holte der Kreisläufer einen Siebenmeter raus, den Maximilian Holst sicher verwandelte, dann legte Kohlbacher selbst das 22:16 (43.) nach.

Zehn Minuten vor dem Ende lag die HSG beim 25:20 weiterhin mit fünf Treffern in Front. Da die Kräfte beim HSV nun endgültig schwanden, trieb der Bundesligist seinen Vorsprung kontinuierlich in die Höhe, da auch der eingwechselte Nikolai Weber noch einige Paraden für sich verbuchen konnte. Der Torwart schickte Max Holst Sekunden vor dem Ende noch einmal zum Gegenstoß und der Linksaußen erzielte so den 33:22-Endstand.



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