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13.08.2017 17:23 Uhr - 1. Bundesliga - Elisabeth Trübenbach

THW Kiel mit deutlichem Sieg über Barcelona

Miha ZarabecMiha Zarabec
Quelle: Marco Wolf
Vor 6532 Zuschauern holte sich der THW Kiel einen klaren 35:29 (18:14)-Testspielerfolg. Nach einem starken Start und der 4:1-Führung kam der FC Barcelona besser ins Spiel und schaffte beim 11:10 den Anschluss. Die Kieler behielten ihre Nerven und zeigten jedes Mal, wenn der FC Barcelona aufkam, eine entsprechende Reaktion. Den entscheidenden Zwischenspurt legten die Norddeutschen Mitte der zweiten Halbzeit ein, als sie sich vom 21:19 auf 29:21 absetzten.

Im Testspiel zwischen dem THW Kiel und dem FC Barcelona, das im Rahmen der ?Helden des Handballs in der Kölner Lanxess Arena stattfand, erwischte der THW einen guten Start. Rune Dahmke setzte den ersten Treffer der Begegnung. Valero Rivera glich vom Siebenmeterpunkt zwar zum 1:1 aus, doch Zarabec, Weinhold und Ekberg sorgten beim 4:1 (5.) für einen Drei-Tore-Vorsprung für die Kieler. Der FC Barcelona hatte vor allem zu Beginn noch Probleme gegen die Abwehr des THW. Tomas konnte Andreas Wolff dann erst im Nachwurf. So blieb der THW bis zum 6:2 (9.) durch Weinhold deutlich in Führung.

Dann fand auch der FC Barcelona besser ins Spiel. Auf beiden Seiten wurde in der Abwehr ordentlich zugepackt. Rivera verwandelte einen Siebenmeter zum 6:3, wenige Augenblicke verkürzte Dika Mem für den FC Barcelona auf 7:5. Ekberg antwortete jedoch direkt und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Als Andreas Wolff den Siebenmeterversuch von Valero Rivera parierte, nutzte Steffen Weinhold die Chance, seine Mannschaft beim 10:6 (16.) mit vier Treffern in Front zu bringen. Gonzalo Perez de Vargas war auf der Gegenseite ebenfalls ein starker Rückhalt für seine Vorderleute und ermöglichte es ihnen damit, in der 20. Minute den Anschlusstreffer zum 11:10 zu markieren.

Doch Christian Zeitz war zur Stelle, Rune Dahmke legte per Konter zum 13:10 nach. Wenig später war es erneut Dahmke, der auf 15:11 erhöhte, woraufhin Barcelona seine Auszeit nahm. Das änderte jedoch nichts am Lauf der Kieler. Andreas Wolff parierte erst seinen zweiten und kurz darauf seinen dritten Siebenmeter. Beim Stand von 17:12 nahm auch Gislason seine Auszeit, in Unterzahl agierte der THW mit dem zusätzlichen Feldspieler. Doch der THW blieb ohne Torerfolg und Barcelona erzielte zwei Treffer ins leere Tor. Das letzte Tor der ersten Halbzeit gehörte den Kielern, denn Rune Dahmke drehte den Ball von Linksaußen zum 18:14 in den Kasten und war damit bereits zum fünften Mal erfolgreich.

Den zweiten Durchgang eröffnete Timothey N´Guessan mit dem 18:15. Nach der Zeitstrafe gegen Dissinger, konnte Victor Tomas den Rückstand für Barcelona auf 18:16 verkürzen. Doch die beiden eingewechselten Neuzugänge Emil Frend Öfors und Ole Rahmel ließen ihr Team mit ihren Toren wieder auf 20:16 wegziehen. Der FC Barcelona ließ sich allerdings nicht abschütteln, in der 39. Minute vollendete Dika Mem einen Kempa-Trick zum 21:19.

Marko Vujin eröffnete den nächsten Kieler Zwischenspurt: Bis zur 43. Minute erhöhte der THW auf 26:21, drei Minuten später stand es nach den Toren von Zarabec, Rahmel und Frend Öfers bereits 29:21 ? dementsprechend nahm der FC Barcelona die nächste Auszeit. In der Folge verkürzten die Spanier auf 29:23 (50.), doch die Norddeutschen zogen erneut auf 31:24 davon (53.). Nach einer Parade von Niklas Landin nahm dann auch Alfred Gislason seine zweite Auszeit. Bilyk traf aus dem Stand, Vujin machte in der 56. Minute das 33:24 und somit war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende gab es für die Kieler einen 35:29-Sieg.

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