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22.08.2017 12:05 Uhr - 1. Bundesliga - etb

"Die Nervosität steigt" - Drei Fragen an... Stefan Kretzschmar zu seinem neuen Handball-Talk

Stefan KretzschmarStefan Kretzschmar
Quelle: Marco Wolf
In dieser Woche fällt nicht nur der Startschuss für die neue Bundesliga-Saison sondern auch für den Handball-Talk mit Stefan Kretzschmar. Die Sendung wird jeden Sonntag nach dem Topspiel um 17 Uhr frei empfangbar auf Sky Sport News HD laufen. Vor der ersten Ausgabe sprach Kretzschmar über seine neue Aufgabe, die anstehenden Herausforderungen und das Konzept der Sendung...

Stefan, am Sonntag steht die Premieren-Ausgabe deines Handball-Talks an. Wie sieht dein Gemütszustand aus?

Stefan Kretzschmar:
Ich bin schon seit Wochen sehr aufgeregt. Es ist ein neues Produkt, ein neuer Sender. Bei Sport1 habe ich 500 Spiele als Experte kommentiert und hatte dort eine gewisse Routine. Ich musste mich auch nicht groß vorbereiten. Ich habe vielleicht mit den Trainern kurz geredet, wenn ich in die Halle gekommen bin und den Rest habe ich auf dem Spielfeld gesehen. Ich habe von dem Wissen aus der Handballszene gelebt, dem Extrawissen, das man sonst nicht hat. Dieses "Mehrwissen" ist es, was meiner Meinung nach einen Experten ausmacht. Nüchtern das Spiel kommentieren können die Kommentatoren viel besser, der Experte kann den Fans mehr zusätzliche Informationen geben.

Inwiefern helfen dir bei deiner neuen Aufgabe deine Erfahrungen als TV-Experte? Was ist neu für dich?

Stefan Kretzschmar:
Der Handball-Talk ist eine riesiger Herausforderung und eine ganz andere Hausummer. Es ist etwas komplett anderes eine Sendung zu moderieren, vorzubereiten, zu schauen, wer kommt als Gast als einfach selbst als Gast in eine Sendung zu gehen. Ich muss ein guter Gastgeber sein, ich werde mich hüten, zu allem meinen Senf dazuzugeben - egal ob mir jemand sympathisch oder unsympathisch ist. Das Wichtigste ist für mich das Thema Authentizität. Sky möchte gerne, dass ich ich selbst bleibe - zumindest noch (lacht).

Eine Sunde ist schon ein ganz schönes Brett. Dieses Format ist etwas, was der Handball immer wollte. Es ist der erste Handball-Talk. Dass ausgerechnet ich es bin, der das moderiert, ist eine wahnsinnige Herausforderung. Ich merke wie die Nervosität steigt, wie ich vorm Spiegel stehe und übe, Fragen zu stellen.

Wie sieht das Konzept der Sendung aus?

Stefan Kretzschmar:
Ich freue mich extrem, dass die Sendung am Sonntag um 17 Uhr bei Sky Sport News HD im Free-TV läuft. Es werden immer drei Gäste eingeladen, die nicht nur aus dem Handball kommen sondern beispielsweise auch aus den Bereichen Politik und Entertainment. Mein Anspruch ist, dass es ein seriöser Talk wird, der einen gewissen Mehrwert hat. Es soll über Chancen und Probleme des Handballs gesprochen werden, wobei immer mal jemand dabei sein soll, der nicht so im Thema steckt und seine "Außensicht" einbringen kann. In der ersten Sendung werden Andreas Wolff, Andy Schmid und Andreas Thiel zu Gast sein. Drei Leute aus dem Handball ist für mich für die erste Sendung gut, um erst mal reinzukommen, ein Gefühl für den Talk zu bekommen mit drei Experten aus dem Handball.

Ich möchte aber auch Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen einladen, Kurt Krömer und Campino haben schon zugesagt. Ich hätte gerne auch jemanden wie Marteria, Christoph Metzelder oder Gregor Gysi dabei, die darüber sprechen, wie sie den Handball wahrnehmen. Für mich wird es dann die größte Herausforderung sein, auch diese Gäste zu integrieren und ihnen vielleicht - so wie auch den Zuschauern - die Faszination für den Handball zu vermitteln.

Die Sendung wird außerdem bei Facebook-Live gestreamt und die Zuschauer haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen und diese wollen wir in der Sendung auch beantworten. Am Ende hätte ich natürlich gerne Aussagen in der Sendung, über die die Medien nachher schreiben. Das ist meine Aufgabe, diese meinen Gästen zu entlocken. Und ich möchte auch die Leute, die eigentlich zur Fußball-Bundesliga bei Sky sind abholen. Dafür ist die Sendung im Free-TV gut geeignet.

Ich freue mich darauf und ich bin gespannt, wie die Handballwelt dieses Format annehmen wird.

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