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13.09.2017 16:53 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Jubiläum für Mogensen - Flensburg gegen Erlangen gefordert

Thomas MogensenThomas Mogensen
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Zwei Siege aus den letzten beiden Spielen, gute Trainingsleistungen und das dadurch gewonnene Selbstvertrauen, lassen den HC Erlangen positiv auf das blicken, was am morgigen Donnerstag im hohen Norden der Republik auf ihn wartet. Dann gastiert der bayerische Erstligist beim deutschen Vizemeister, der SG Flensburg-Handewitt. Der Anwurf erfolgt um 19.00 Uhr. Ein Jubiläum wird Thomas Mogensen feiern.

Zur dominierenden Zahl des kommenden Handball-Abends dürfte die 500 werden: Exakt so viele Einsätze hat Thomas Mogensen für die SG absolviert. Vor dem Anpfiff wird der "Dauerbrenner" von der SG geehrt werden. Zudem wird die DKB Handball-Bundesliga am Donnerstagabend seinen "500er-Klub" um einen verdienten Torwart erweitern. Derzeit gibt es acht Akteure in der über 50-jährigen Geschichte, die 500 oder mehr Erstliga-Spiele absolviert haben. Mattias Andersson wird der neunte sein. Der Schwede spielt seit 2001 in der HBL, zunächst für den THW Kiel und den TV Großwallsgtadt, seit 2011 für die SG. Spitzenreiter in dieser Statistik ist übrigens ein gewisser Jan Holpert, der 618 Mal für die SG und ganz früher für den TSV Milbertshofen das Bundesliga-Tor hütete.

Beeindruckende Zahlen, die auf dem Parkett keine Rolle spielen werden. Da geht es für die SG vor allem darum, die zuletzt magere Chancenverwertung zu verbessern. "Wir sind ehrlich zu uns und wissen, dass wir es uns nicht erlauben dürfen, zehn oder zwölf freie Würfe auszulassen", weiß Maik Machulla. "Leider können wir so etwas schlecht im Training simulieren. Die Druck-Situation ist in einem Spiel eine ganz andere, und die Schützen kennen die Torhüter nicht aus dem Effeff." Positiv aus Leipzig nahm der SG Coach die Abwehrleistung und den Teamgeist mit.

Der Gast aus dem Süden kommt auch nicht ohne Sorgen in den hohen Norden. Nach Kreisläufer Jonas Thümmler (Hand) fällt nun Nationalspieler Johannes Sellin aus. Der Rechtsaußen zog sich eine Fraktur des rechten Ringfingers zu und wird einige Wochen fehlen. "Diese Lücken wird Erlangen schließen", glaubt Maik Machulla. "Die Truppe kann auf viel Erfahrung und eine sehr gute Deckung aufbauen." Besonders routiniert ist das Keeper-Gespann mit Gorazd Skof und Nikolas Katsigiannis.

"Es ist für jeden Handballer immer etwas Besonderes in dieser Halle zu spielen. Wir fahren dort aber nicht hin, um uns das anzuschauen sondern wollen dort etwas mit nach Hause nehmen", sagt Robert Andersson, Cheftrainer des HC. "Wie bei allen Mannschaften der Liga, vielleicht mit der Ausnahme Hannover, läuft noch nicht alles rund und das ist vielleicht auch unsere Chance am Donnerstag", so Andersson.

Die SG Flensburg-Handewitt ist nicht so in die neue Saison gestartet, wie es sich der ehemalige Champions League Sieger vorgestellt hat. Die Mannschaft von Neu-Trainer Maik Machulla überzeugte nur auf heimischen Parkett und blieb bei den Auftritten in Hannover und Leipzig hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Auch die schwere Verletzung von Jim Gottfridsson beim Sieg über die Rhein-Neckar Löwen vereinfacht die Situation an der Ostsee nicht wirklich. "Sie werden mit aller Kraft versuchen so schnell wie möglich für klare Verhältnisse zu sorgen und uns nicht in Spiel kommen zu lassen", meint Andersson und ergänzt: "Wir wollen das genaue Gegenteil erwirken, das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und zuschlagen, wenn die Möglichkeit besteht."

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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
5. Spieltag · 14.09.2017 · 19:00 Uhr
SG Flensburg-H.29:21
HC Erlangen
Flens-Arena Flensburg (Campushalle) · Zuschauer : 5521

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:1 (2.), 2:1 (2.), 3:1 (3.), 4:2 (5.), 4:3 (6.), 5:3 (7.), 5:4 (11.), 6:5 (12.), 7:5 (12.), 7:8 (14.), 8:8 (15.), 8:9 (17.), 9:9 (18.), 10:9 (22.), 11:9 (24.), 11:10 (24.), 12:10 (25.), 12:11 (26.), 13:11 (28.), 13:12 (29.), 14:12 (HZ), 15:12 (31.), 16:13 (32.), 17:13 (33.), 17:14 (34.), 18:14 (35.), 18:15 (36.), 19:16 (38.), 21:16 (40.), 21:17 (42.), 23:17 (44.), 25:17 (49.), 25:18 (51.), 26:18 (53.), 27:19 (55.), 28:20 (57.), 29:20 (59.), 29:21 (EN)

Torschützen: Glandorf(12), Lauge Schmidt(6/4), Wanne(4), Mogensen(3), Toft Hansen(2), Jeppsson(1), Svan(1),
Siebenmeter: 4 / 6
Zeitstrafen: 2
Rot:
Torschützen: Schröder(5), Büdel(4/2), Stranovsky(3), Link(2), Steinert(2/1), Theilinger(2), Haaß(1), Bissel(1), Link(1),
Siebenmeter: 3 / 4
Zeitstrafen: 5
Rot:

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