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19.09.2017 12:02 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, red

"Schlag ins Gesicht" - Patrick Groetzki kritisiert Termin-Chaos in der Champions League

Patrick GroetzkiPatrick Groetzki
Quelle: Rhein-Neckar Löwen
Nationalspieler Patrick Groetzki von den Rhein-Neckar Löwen hat die Handball-Bundesliga (HBL) und die Europäische Handball-Föderation (EHF) für das Termin-Chaos in der Champions League scharf kritisiert. Dass die Löwen am 12. November und damit einen Tag nach einem Bundesliga-Spiel schon wieder in der Königsklasse in Barcelona spielen müssten, sei erneut ein "Schlag ins Gesicht", sagte Groetzki dem Mannheimer Morgen.

"Die schlechte Kommunikation zwischen HBL und EHF ist ein Armutszeugnis und der Hauptgrund dafür, dass es nun zu solch einer Konstellation kommt", erklärte Groetzki. Der deutsche Meister muss am 11. November (18.10 Uhr) zunächst beim SC DHfK Leipzig antreten. Weniger als 25 Stunden später (19.00 Uhr) kommt es in Spanien zum Duell mit Barcelona. "Wir reden seit Jahren über eine zu hohe Belastung für die Spieler", sagte der 28-jährige Groetzki. "Diese Terminierung ist der negative Höhepunkt der letzten Jahre."

"Fakt ist, dass wir als Rhein-Neckar Löwen alle Beteiligten seit Monaten über die Terminproblematik dieser Partie hingewiesen haben", hatte sich Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann zuvor bereits enttäuscht gezeigt. "Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte unsere 2. Mannschaft die Partie in Barcelona absolviert. Ich bin sehr stolz auf unsere Spieler, die dieses Spiel in Barcelona aber unbedingt spielen wollen."



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