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01.10.2017 15:05 Uhr - 1. Bundesliga - Astrid Jöhnck

"Haben uns konsequent an unseren Plan gehalten" - Drei Fragen an... Rasmus Lauge

Rasmus LaugeRasmus Lauge
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Am Donnerstag hatte Rasmus Lauge seine Verlobte Sabrina Jepsen ins Standesamt geführt, am Samstag führte der Spielmacher seine SG Flensburg-Handewitt zum 33:29 (13:14)-Sieg in der VELUX EHF Champions League gegen Paris Saint-Germain HB. Elf Treffer, davon sechs Siebenmeter, steuerte der 26-Jährige zum nicht unbedingt erwarteten Erfolg der Norddeutschen bei und führte zudem klug Regie. Mit einem strahlenden Lächeln stellte sich der sympathische Däne im Anschluss an einen Autogramm-Marathon den Fragen von handball-world.

Zunächst etwas Persönliches: Am Donnerstag hast du geheiratet. Herzlichen Glückwunsch! Es wirkte sehr spontan, stimmt das?

Rasmus Lauge:
Vielen Dank! Ja, es war ein bisschen spontan. Wir wollten schon länger heiraten und nun wollten wir es unbedingt machen, bevor unser Kind zur Welt kommt, deshalb wurde es jetzt Zeit. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir auf jeden Fall noch einmal im größeren Kreis feiern, das ging jetzt leider nicht. Donnerstag war der einzige Termin, an dem es passte und ich frei hatte. Deshalb musste es schnell gehen und es war nur der engste Familienkreis dabei. Es war ein super Tag und wir sind sehr glücklich.

Kommen wir zum Spiel gegen Paris. Wie lautet deine Einschätzung?

Rasmus Lauge:
Es war ein richtig gutes Spiel vor einer fantastischen Kulisse. Wir haben uns konsequent an unseren Plan gehalten und das lief in beiden Halbzeiten gut. Uns war klar, dass Paris über Spieler mit hoher individueller Qualität verfügt, aber wir wussten auch, dass wir als Mannschaft dagegen halten können. Im Angriff haben wir bis auf die letzten zehn Minuten in der ersten Halbzeit keine Probleme gehabt, Tore zu erzielen und dadurch sah es immer gut aus.

In der Abwehr wollten wir kompakt stehen und das hat gut funktioniert. Letztlich hat Uwe Gensheimer ein paar Tore zu viel erzielt, aber das können wir nach diesem Sieg natürlich verschmerzen. Es klingt vielleicht seltsam, aber es war in unserem Sinne, dass sie viel geworfen haben, denn wir haben es eigentlich immer geschafft, einen oder zwei Arme dazwischen zu bekommen. Zudem hat Mattias hinter einer guten Abwehr einen super Job gemacht.

Ein Kompliment hat sich meiner Meinung nach Magnus Rød verdient. Er steht schon seit ein paar Spielen überragend in der Abwehr und hilft uns dadurch sehr. Unser Abwehrchef Tobbe (Red. Tobias Karlsson) fühlt sich sicher mit ihm an der Seite und das ist sehr wichtig. Ich bin mir sicher, dass Magnus bald in die nächste Phase kommt und vorn die Dinger "reinballert". Heute war es sicher schwierig Spielzeit im Angriff zu bekommen, weil Glanzi (Red. Holger Glandorf) so stark war, aber seine Chance wird kommen. Insgesamt muss man aber sagen, dass alle, die gegen Paris gespielt haben, zugepackt und ihren Job gemacht haben.

Für die Fans gab es eine Schrecksekunde, als du nach einem Zusammenstoß auf der Bank behandelt werden musstest. Später hast du wieder mitgespielt. Wie geht es dir jetzt?

Rasmus Lauge:
Ich habe in einem Zweikampf ein Knie auf mein Schienbein bekommen und das tat in dem Moment schon extrem weh. Es hat auch länger als erwartet gedauert, bis es wieder erträglich war, aber jetzt habe ich keine Probleme mehr. Es muss sich keiner Sorgen machen.

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