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12.10.2017 20:30 Uhr - 1. Bundesliga - etb

Trotz Problemen in der ersten Halbzeit: Füchse siegen auch gegen den HC Erlangen

Hans LindbergHans Lindberg
Quelle: foto-laechler.de
Die Füchse Berlin stehen weiterhin ohne Minuspunkt an der Spitze der DKB Handball-Bundesliga. Auch ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen konnten die Hauptstädter mit 31:25 (14:13) für sich entscheiden. Dabei sah es über weite Strecken alles andere als deutlich aus. In der 25. Minute lag die Mannschaft von Velimir Petkovic beim 10:13 noch mit drei Treffern hinten, legte dann aber einen ersten Zwischenspurt ein und ging mit einer Führung in die Pause. In der zweiten Halbzeit fanden die Berliner dann in ihr Spiel - vor allem auch dank der Paraden von Silvio Heinevetter und den Treffern von Steffen Fäth, Petar Nenadic und Hans Lindberg. Bester Werfer ihrer Mannschaften waren am Ende Hans Lindberg für die Füchse mit acht und Christoph Steinert und Andreas Schröder für den HC Erlangen mit jeweils fünf Treffern.

Ein zähes Spiel war es für die Füchse Berlin gegen den HC Erlangen. Die Gäste gingen nach Treffern von Nikolai Link und Andreas Schröder beim 0:2 in Führung. Die Berliner, die ohne Nenadic dafür mit Drux, Fäth und Wiede im Rückraum agierten, leisteten sich zu Beginn der Partie einige einfache Fehler und ließen auch im Abschluss teilweise die Konsequenz aus der letzten Begegnung gegen den TBV Lemgo missen. Den ersten Treffer für den Spitzenreiter erzielte Hans Lindberg, der von außen den Ball an Skof vorbeidrehte. Als Stranovsky vom Siebenmeter am Tor vorbeiwarf, nutzte Erik Schmidt die Chance nach einem Anspiel von Fabian Wiede zum 2:2 (6.) auszugleichen.

Trotz Unterzahl, Erik Schmidt musste nach einem Foul vom Feld, blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Auf beiden Seiten fielen die Tore im Wechsel bis zum 4:5 (10.) durch Nicolai Theilinger. Die Erlanger schnappten sich den Ball und Christoph Steinert erhöhte den Abstand auf zwei. Erst beim 8:8 konnten die Hauptstadthandballer ihren Rückstand wieder wett machen und das trotz erneuter Unterzahl. Erst parierte Silvio Heinevetter den Siebenmeterversuch von Steinert und kurz drauf konnte auch Nico Büdel den Ball vom Punkt aus nicht im Tor unterbringen. Aber Erlangen arbeitete weiter engagiert im Angriff und in der Abwehr und zog erneut auf 8:10 (18.) davon und Petkovic zog die Grüne Karte.

Die Füchse hatten allerdings weiterhin Probleme. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr lief es einfach nicht rund. Als Erik Schmidt wegen eines Fouls nach zwanzig Minuten bereits die zweite Zeitstrafe erhielt, gab es Proteste von der Berliner Bank und auch das Publikum war mit der Entscheidung des Schiedsrichtergespannes Helbig/Geipel nicht zufrieden. Der HC Erlangen spielte mit viel Bewegung und kam immer wieder an der Berliner Abwehr vorbei und stellte auf 10:13 (25.). Nun nahm Interims-Trainer Tobias Wannenmacher das Time-Out. Doch auch Petkovic nutzte die Zeit für eine Ansprache und stellte die Abwehr auf 5:1 um. Mit Erfolg: die Gastgeber starteten ihre Aufholjagd. Fäth, Lindberg und der eingewechselte Nenadic netzten zum 13:13 ein. Silvio Heinevetter hielt seinen Kasten sauber und nachdem mit Maximilian Lux bereits der vierte Siebenmeterschütze scheiterte, bescherte Nenadic kurz vor dem Pausenpfiff seinem Teambeim 14:13 die erste Führung in dieser Partie.

Auch im zweiten Durchgang eröffnete der HC Erlangen in Person von Andreas Schröder die Torejagd. Steffen Fäth und Petar Nenadic hatten allerdings die richtige Antwort parat und beim 16:14 (32.) führten die Füchse bereits mit zwei Toren. Drei Minuten später erhöhte Steffen Fäth mit seinem siebten Treffer beim 18:15 auf drei. Die Füchse agierten nach dem Wiederanpfiff deutlich stabiler in der Abwehr und machten auch im Angriff weniger Fehler. Wannenmacher entschied sich früh für die nächste Auszeit, um sein Team wieder zu sammeln und neu zu fokussieren. Dennoch waren es weiterhin die Hauptstädter, die nun das Spiel im Griff hatten, gestützt auf Heinevetter, der einige wichtige Paraden zeigen konnte und so machte Petar Nenadic in der 40. Minute das 21:16.

Die Füchse schienen ihr Spiel gefunden zu haben und fingen an zu zaubern. Hans Lindberg sprang in den Kreis, passte den Ball zu Petar Nenadic, der per Kempa das 22:16 markierte .Der HC Erlangen kämpfte trotz des Rückstandes und kassierte in Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Andreas Schröder nur einen Gegentreffer. Die Berliner ließen ihren Gegner aber nicht mehr näher herankommen, bauten ihren Vorsprung zehn Minuten vor dem Ende beim 25:18 sogar auf sieben Tore aus. Beim Stand von 28:20 (53.) nahm Erlangen die nächste Auszeit. In der Schlussphase fielen die Treffer auf beiden Seiten wieder im Wechsel. Für ein Highlight aus Gästsicht sorgte in der 58. Minute noch einmal Skof, den Siebenmeterwurf von Hans Lindberg abwehrte. Dennoch siegten die Berliner am Ende deutlich mit 31:25 und wahren damit ihre weiße Weste.



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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
1. Spieltag · 12.10.2017 · 19:00 Uhr
Füchse Berlin31:25
HC Erlangen
Max-Schmeling-Halle Berlin · Zuschauer : 6416

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:2 (3.), 2:3 (5.), 3:4 (6.), 4:5 (9.), 5:6 (10.), 6:7 (12.), 7:8 (13.), 8:9 (15.), 8:10 (16.), 9:10 (19.), 9:11 (20.), 9:12 (22.), 10:12 (23.), 10:13 (24.), 11:13 (25.), 12:13 (26.), 13:13 (29.), 14:13 (HZ), 14:14 (31.), 16:14 (32.), 17:15 (33.), 18:15 (35.), 19:16 (37.), 22:16 (41.), 22:18 (43.), 23:18 (44.), 25:18 (48.), 26:19 (50.), 27:20 (52.), 28:21 (53.), 29:22 (54.), 30:23 (56.), 30:24 (58.), 31:25 (EN)

Torschützen: Lindberg(8/4), Fäth(7), Nenadic(6), Zachrisson(2), Plaza Jimenez(2), Drux(2), Schmidt(2), Wiede(1), Elisson(1),
Siebenmeter: 4 / 5
Zeitstrafen: 3
Rot:
Torschützen: Steinert(5/2), Schröder(5), Link(4), Büdel(2), Bundalo(2), Link(2), Thümmler(2), Theilinger(2), Bissel(1),
Siebenmeter: 2 / 4
Zeitstrafen: 1
Rot:

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