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12.10.2017 20:40 Uhr - 1. Bundesliga - cad

Dener Jaanimaa führt Melsungen zum Sieg in Lübbecke

Johannes Golla war ein wichtiger Baustein der Melsunger Defensive, die nur 19 Tore kassierteJohannes Golla war ein wichtiger Baustein der Melsunger Defensive, die nur 19 Tore kassierte
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Die MT Melsungen hat den sechsten Sieg im neunten Saisonspiel feiern können. Beim TuS N-Lübbecke gewannen die Nordhessen mit 22:19 (12:11). Auffälligster Spieler war der treffsichere Dener Jaanimaa. Der Aufsteiger bleibt damit weiterhin sieglos und mit nur einem Unentschieden Tabellenletzter.

Die MT Melsungen erwischte beim TuS N-Lübbecke einen guten Start und erarbeitete sich in der Anfangsviertelstunde einen Drei-Tore-Vorsprung. Ein Spieler stach dabei heraus: Die Hälfte der ersten acht Tore ging auf das Konto von Dener Jaanimaa. Der Linkshänder war es auch, der mit dem 8:5 (15.) das erste Mal für diese Differenz sorgte.

Lübbecke fand jedoch nun besser in die Partie und stellte noch vor der Pause den Ausgleich wieder her. Pontus Zetterman erzielte per Gegenstoß das 11:11 (28.). Obwohl es Marko Bagaric sogar gelang, den nächsten Wurf von Lasse Mikkelsen noch zu blocken, musste der Gastgeber den erneuten Rückstand hinnehmen. Jaanimaa durchbrach die Deckung erneut und netzte zum 12:11-Halbzeitstand ein, da Johan Sjöstrand den letzten Versuch der Nettelstädter spektakulär abwehrte.

Nach Wiederanpfiff drückte Lübbecke weiter und brachte Nils Torbrügge bei angezeigtem Zeitspiel in Wurfposition. Der Kreisläufer setzte den Ball jedoch per Aufsetzer an die Latte. Auf der anderen Seite hielt jedoch auch Peter Tatai seinen Kasten vorerst sauber und wehrte sowohl den Versuch von Julius Kühn als auch den Nachwurf von Marino Maric ab. Beide Mannschaften blieben noch mehrere Minuten torlos, bis Jaanimaa zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit einnetzen konnte. Das 13:11 (35.) war der achte Treffer des Esten.

In den folgenden Minuten behauptete die MT ihren Vorsprung, konnte sich jedoch aufgrund mehrere technischer Unsauberkeiten und Schwächen im Abschluss nicht absetzen. Michael Roth reagierte daher auch personell, nahm den zuletzt glücklosen Küh vom Feld und brachte Abwehrchef Finn Lemke auch in der Offensive. Wenig später bekam auch Jaanimaa eine Pause, für ihn rückte Rechtsaußen Tobias Reichmann und zog einen Siebenmeter - und während Nebojsa Simic den Strafwurf von Rene Gruska hatte parieren können, zeigte sich Michael Allendorf sicher. Der Linksaußen verwandelte den Ball zum 16:13 (43.)

Trotz der erneuten Drei-Tore-Führung verlief das Spiel jedoch nicht in ruhigere Bahnen. Lübbecke kassierte nach zwei Fouls zwei Zeitstrafen und agierte in doppelte Unterzahl, kam jedoch trotzdem zum Torerfolg. Luka Rakovic brachte sein Team kurz darauf wieder in Schlagdistanz (15:17, 46.). Der eingewechselte Joel Birlehm konnte zudem eine Parade für sich verbuchen. Die Fehlerquote blieb jedoch zu hoch, um den Anschluss endgültig herzustellen. So punktete Melsungen: Der eingewechselte Jaanimaa stieg mit viel Anlauf aus dem Halbfeld hoch und netzte zum 18:15 (48.) ein.

Für die Schlussphase wechselte Roth erneut und brachte neben dem Linkshänder auch Kühn zurück in den Rückraum. Zunächst war es jedoch Lemke, der einen Treffer für sich verbuchen konnte. Der Abwehrchef nahm den Schwung aus der 2. Welle mit und erhöhte auf 19:15 (50.). Aaron Ziercke reagierte sofort und zog die Auszeit. Der Erfolg blieb jedoch aus. Seine Mannschaft biss sich an der Defensive um Lemke und Golla die Zähne aus, während die MT sich immer wieder Torchancen erarbeitete. Per Gegenstoß sorgte Reichmann für die Vorentscheidung (21:16, 55.), am Ende siegte Melsungen nach Lübbecker Ergebniskosmetik mit 22:19.

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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
9. Spieltag · 12.10.2017 · 19:00 Uhr
TuS N-Lübbecke19:22
MT Melsungen
Kreissporthalle Lübbecke · Zuschauer : 1348

Spielfilm:
0:1 (3.), 3:2 (7.), 3:3 (8.), 3:4 (10.), 4:4 (11.), 4:5 (11.), 5:5 (12.), 5:7 (15.), 5:8 (15.), 6:8 (17.), 6:9 (17.), 7:9 (20.), 8:9 (21.), 8:10 (24.), 9:10 (26.), 10:11 (27.), 11:11 (28.), 11:12 (29.), 11:12 (HZ), 11:13 (35.), 11:14 (38.), 12:15 (39.), 13:15 (39.), 13:16 (43.), 14:17 (46.), 15:17 (47.), 15:18 (48.), 15:19 (50.), 15:20 (54.), 15:21 (55.), 16:22 (57.), 18:22 (59.), 19:22 (EN)

Torschützen: Remer(5/1), Bagaric(5), Zetterman(3), Gierak(2), Gruszka(2/1), Rakovic(1), Genz(1),
Siebenmeter: 2 / 3
Zeitstrafen: 4
Rot:
Torschützen: Jaanimaa(9), Reichmann(4/3), Kühn(3), Allendorf(2/1), Maric(2), Lemke(1), Schneider(1),
Siebenmeter: 4 / 5
Zeitstrafen: 3
Rot:

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