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15.10.2017 14:07 Uhr - 1. Bundesliga - hüp

Andy Schmid führt Löwen mit zwölf Toren zum Sieg in Wetzlar

Andy SchmidAndy Schmid
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Keine Chance für den Gastgeber: In der ausverkauften Rittal-Arena musste die HSG Wetzlar eine 24:31 (10:14)-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen einstecken. Nach einer zur Halbzeit noch recht knappen Führung ließ der Meister an seinen erneuten Titelambitionen keinen Zweifel und feierte unter anderem dank zwölf Treffern von Andy Schmid einen verdienten Sieg.

Zu Beginn der ersten Halbzeit verkaufte sich Wetzlar durchaus teuer gegen die Rhein-Neckar Löwen, die ohne den erkrankten Alexander Petterson antreten mussten. Nachdem die Mannheimer zunächst in Führung gegangen waren, konterte die HSG: Stefan Cavor tankte sich durch und traf gegen Mikael Appelgren zum 4:3 (6.) für die Mittelhessen. Benjamin Buric wehrte den ersten Gegenangriff ab, doch kurz darauf erzielte Löwen-Regisseur Andy Schmid wieder den Ausgleich.

Es entwickelte sich in dieser Anfangsphase eine intensive Partie. Kreisläufer Anton Lindskog kassierte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt seine zweite Zeitstrafe. Kai Wandschneider reagierte daher und schickte Olle Forsell Schefvert in den Mittelblock, während sich vorne Jannik Kohlbacher durchsetzte und zum 5:4 (9.) traf.

Forsell Schefvert entwickelt sich seinerseits in diesen Minuten zum Aktivposten neben Stefan Kneer und agiert gut gegen Hendrik Pekeler und Regisseur Schmid. Dennoch kann er auch nicht verhindern, dass die Löwen in der 12. Minute durch Mads Mensah Larsen zum 6:6-Ausgleich kommen. Die Mannheimer stellten ihre Deckung ihrerseits nach knapp 15 Minuten etwas offensiver, was sich im weiteren Verlauf der Partie auszahlen sollte.

Wetzlar erlaubte sich nun zu viele Fehler im eigenen Angriff, was die Löwen nutzten, um sich weiter abzusetzen. Pekeler traf in der 14. Spielminute zum 8:6, Patrick Groetzki erhöhte wenige Augenblicke später auf 9:6. Kai Wandschneider reagierte sofort und zog in der 18. Spielminute seine erste Auszeit. Zudem kam Appelgren immer besser ins Spiel, sodass Wetzlar von der 9. bis zur 23. Spielminute ohne Torerfolg blieb. So zogen die Rhein-Neckar Löwen Tor um Tor auf 12:6 davon.

Erst Maximilian Holst konnte die HSG Wetzlar von der knapp fünfzehnminütigen Torflaute erlösen. Der Linksaußen traf vom Siebenmeterpunkt zum 7:12 (24.). Zwei Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit traf Linkshänder Joao Ferraz zudem noch einmal, sodass es aus Sicht der Mittelhessen nur mit vier Toren Rückstand in die Pause ging. Die Seiten wurden bei 10:14 gewechselt.

Ein Pekeler-Doppelschlag der Löwen zu Beginn der zweiten Halbzeit stellt die Sechs-Tore-Führung jedoch schnell wieder her. Wetzlar fehlte in der Offensive weiterhin die Durchschlagskraft, während die Löwen munter trafen. Nach Pekeler erzielte auch Schmid nun einen Doppelpack und schraubte den Vorsprung auf 21:16 (40.). Der zuletzt glücklose Buric wurde nun zugunsten von Nachwuchstalent Till Klimpke ausgewechselt, der unter dem Applaus der Fans das Feld betrat. Der Jugendnationalspieler musste jedoch direkt einen Treffer durch die Beine von Schmid hinnehmen: 16:22 in der 42. Spielminute. Auf der anderen Seite konnte Appelgren indes seine elfte Parade feiern.

Auch wenn das Offensivspiel der HSG zum Ende der zweiten Halbzeit hin wieder etwas besser wurde, war der Vorsprung der Löwen einfach zu hoch. Routiniert spielten sie die Partie zu Ende; ohne Wetzlar noch eine Chance auf einen Punkt zu lassen. Harald Reinkind erhöhte auf 20:25, bevor Andy Schmid das 21:25 nachlegte. Nach einer Klimkpe-Parade sieben Minuten vor dem Ende konnte Kristian Björnsen auf 22:26 verkürzen. Doch der Gegenschlag erfolgte wieder durch Reinkind: Der Norweger überwand Klimpke zum 22:27. Den Schlusspunkte unter die Partie setzte Gedeon Guardiola mit seinem Tor zum 24:31-Endstand.

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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
9. Spieltag · 15.10.2017 · 12:30 Uhr
HSG Wetzlar24:31
Rhein-Neckar Löwen
Rittal-Arena Wetzlar · Zuschauer : 4421

Spielfilm:
1:2 (2.), 3:3 (4.), 4:4 (6.), 6:5 (10.), 6:8 (15.), 6:9 (17.), 6:10 (18.), 6:10 (20.), 6:11 (22.), 7:12 (24.), 7:13 (26.), 8:13 (28.), 9:13 (30.), 10:14 (HZ), 10:14 (31.), 10:15 (32.), 12:18 (34.), 14:19 (37.), 16:21 (40.), 16:23 (44.), 18:24 (47.), 19:25 (50.), 22:26 (53.), 23:28 (56.), 24:30 (60.), 24:31 (EN)

Torschützen: Holst(5/4), Bjørnsen(4), Hermann(4), Ferraz(3), Kohlbacher(3), Cavor(2), Lindskog(2), Forsell Schefvert(1),
Siebenmeter: 4 / 4
Zeitstrafen: 3
Rot:
Torschützen: Schmid(12), Sigurdsson(5/3), Pekeler(4), Larsen(4), Reinkind(4), Groetzki(1), Guardiola Vilaplana(1),
Siebenmeter: 3 / 3
Zeitstrafen: 1
Rot:

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