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18.10.2017 13:30 Uhr - 1. Bundesliga - chs, dpa

Flensburg-Handewitt vor Verpflichtung von Norweger Johannessen

Gøran JohannessenGøran Johannessen
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Die SG Flensburg-Handewitt steht vor der Verpflichtung des norwegischen Nationalspielers Gøran Johannessen. Der Rückraumspieler des dänischen Spitzenclubs GOG Gudme soll die Norddeutschen zur Saison 2018/19 verstärken.

Die Flensburger bestätigten am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage weit fortgeschrittene Gespräche, meldeten aber noch keinen Vollzug. "Wir sind in der Phase der finalen Verhandlungen", sagte Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke. "Wenn wir etwas zu verkünden haben, werden wir dies tun."

Gudmes Sportdirektor Kasper Jørgensen hatte zuvor bereits im dänischen Fernsehen verkündet, dass Johannessen den Verein im Sommer 2018 verlassen werde. "Schon an meinem ersten Tag auf der Geschäftstelle kam der erste Spieler, der mir gesagt hat, dass er einen neuen Verein für die kommende Saison gefunden hat. Das war Gøran, der mir schon früh sagte, dass er ein fantastisches Angebot von Flensburg hat", so Jørgensen gegenüber TV2.

Der 23-jährige Leistungsträger wird schon seit längerem mit den Flensburgern in Verbindung gebracht. Gleiches gilt für Teamkollege Magnus Jøndal sowie den bei Meister Aalborg unter Vertrag stehenden Simon Hald. GOG wird neben Johannessen und Jøndal auch Henrik Jakobsen und Mark Strandgaard verlieren. Strandgaard soll bei Aalborg Patrick Wiesmach ersetzen, den es nach Informationen von TV2 auch in die Bundesliga zieht. Henrik Jakobsen hingegen wird in die LNH zu Fenix Toulouse wechseln.

Alle nutzen Ausstiegsklauseln in ihren bestehenden Verträgen. "Es ist Teil der Verhandlungen und wenn ich sie nicht akzeptiert hätte, dann hätten wir die Spieler heute nicht in der Mannschaft", so Jørgensen, der somit vor einem richtigen Neuaufbau steht. "Es ist schwierig und ärgerlich, dass wir darüber reden müssen, dass das Team ab der nächsten Saison auseinanderfällt, jetzt wo wir die Liga anführen. Aber jetzt schauen wir erst einmal, was wir diese Saison abliefern können."

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