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07.12.2017 10:52 Uhr - 1. Bundesliga - noa

"Man muss immer alles geben" - Drei Fragen an...Füchse-Talent Frederik Simak

Frederik Simak (Nr. 24, mittlere Reihe rechts)Frederik Simak (Nr. 24, mittlere Reihe rechts)
Quelle: Füchse Berlin
Seit der vergangenen Saison kam Frederik Simak zu den Füchsen Berlin. Letzte Saison stand er im Finale der deutschen A-Jugend-Meisterschaft und will jetzt im Herrenbereich Fuß fassen. Der zum Sommer auslaufende Vertrag von dem Nachwuchs-Talent wurde während der Woche bis 2020 verlängert. Der 19-Jährige, der eine feste Stütze in der Oberliga-Mannschaft ist und auch in dieser Saison hin und wieder Bundesliga-Luft schnuppert, soll an die Profis der Füchse herangeführt werden.

Frederik, du sollst fester Bestandteil des Bundesligateams werden. Wie viel Prozent müssen jetzt noch draufgepackt werden, um in der 1. Mannschaft anzukommen?

Frederik Simak:
Ich versuche so gut es geht, mich in der Mannschaft zu etablieren. Vorher konnte ich auch schon in Europapokalspielen und einigen Bundesligaspielen mitwirken. Die genaue Prozentzahl anzugeben, wie viel man noch braucht, ist schwer zu sagen. Man muss immer alles geben und auch ich gebe immer alles. Der Vorteil bei den Füchsen ist, dass zwischen der A-Jugend und der 1. Mannschaft kein Unterschied im Trainingspensum besteht. Bei den Herren müssen wir Jugendspieler sogar aufpassen, dass wir nicht zu viel trainieren. Wenn man beispielsweise am Donnerstag und Sonntag spielt, braucht man zwischendurch etwas mehr Zeit zur Regeneration.

Aktuell pendelst du noch zwischen Bundesliga und Oberliga...

Frederik Simak:
Genau, so ist es derzeit geplant. Ich trainiere viel mit der 1. Mannschaft zusammen, weil es mich natürlich am meisten weiterbringt. Aber mit der 2. Mannschaft wollen wir von der Oberliga in die 3. Liga aufsteigen und da bin ich gebraucht. Ich nehme dort eine Führungsposition ein. Am 16. Dezember bestreiten wir das Topspiel gegen Stralsund und wollen uns weiter absetzen.

Wie sieht deine Zielvorstellung für die Zukunft aus?

Frederik Simak:
Ich will natürlich eine feste Größe in der Bundesliga-Mannschaft werden, so wie es schon Paul Drux, Fabian Wiede und Kevin Struck geschafft haben. Es wird natürlich sehr schwer, das zu realisieren. Aber meine Chancen will ich bekommen und die will ich nutzen. Ein Traum von mir wäre natürlich einmal in der Sparkassen-Arena gegen den THW Kiel zu spielen. Dominik Klein und später Aron Palmarsson waren früher Vorbilder von mir. Von Titeln träume ich natürlich auch, aber ich habe noch einen langen Weg von mir. Zusammen mit den Füchsen kann ich mir diese Träume eines Tages erfüllen.

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