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14.12.2017 20:31 Uhr - 1. Bundesliga - etb

Rhein-Neckar Löwen demontieren die Füchse Berlin

Andy SchmidAndy Schmid
Quelle: Marco Wolf
Die Rhein-Neckar Löwen zerlegten die Füchse Berlin im Topspiel förmlich, holten sich einen klaren 37:23 (18:9)-Sieg und damit die Tabellenführung. Die Gäste aus der Hauptstadt fanden von Anfang an nicht ins Spiel und hatten sowohl in der Abwehr als auch im Angriff Probleme. Ihnen unterliefen viele einfache Fehler, die die Rhein-Neckar Löwen gnadenlos ausnutzten und sich so Stück für Stück immer weiter absetzten. Die erfolgreichsten Torschützen waren Gudjon Valur Sigurdsson für die Löwen mit zehn Treffern und Andy Schmid mit sieben. Fabian Wiede traf ebenfalls sieben Mal für die Füchse.

Es war das Topspiel des Tages, Erster gegen Zweiter, Füchse Berlin, die ohne den gesperrten Petar Nenadic antreten mussten, gegen Rhein-Neckar Löwen. Den besseren Start erwischten die Gastgeber aus Mannheim. Andy Schmid traf zum 1:0, Erik Schmidt holte auf der anderen Seite einen Siebenmeter heraus und Lindberg verwandelte zum 1:1. Als Schmidt dann nach einem Foul an Schmid für zwei Minuten auf die Bank musste, die Überzahl nutzten die Löwen gut aus. Groetzki, Petersson und Sigurdsson stellten auf 4:1 (6.). Die Berliner hatten vor allem Probleme im Angriff. Es schlichen sich immer wieder einfache Fehler ein und Appelgren zeigt eine starke Anfangsphase.

Die Einwechselung von Fabian Wiede brachte mehr Druck ins Angriffsspiel. Er passte auf Zachrisson, der von außen auf 5:3 (10.) verkürzte und markierte selber wenig später das 6:4 (12.). Beim 8:4 nahm Petko die Auszeit. Doch die Löwen hatten einen Lauf. Petersson machte das 9:4, wenig später sorgten Pekeler und Larsen für das 12:5. Auch die Deckungsvariante mit Mattias Zachrisson, der Andy Schmid unter Sonderbewachung stellte, brachte nicht die gewünschten Resultate. Petkovic brachte Stipe Mandalinic und der zeigte seine Fähigkeiten und machte aus dem Rückraum das 12:6 (20.).

Die Rhein-Neckar Löwen bestraften die Fehler der Füchse gnadenlos und zogen bis auf acht Tore davon. Beim 15:7 (24.) nahm Petkovic die zweite Auszeit. Sigurdsson legte per Gegenstoß und per Siebenmeter das 17:7 (27.) nach. Petkovic nahm den Torhüter raus und brachte den zusätzlichen Feldspieler, Wiede machte das 17:8 (28.). Nun entschied sich auch Jacobsen für ein Time-Out. Die Berliner spielten noch offensiver in der Abwehr, holten sich den Ball und Wiede sorgte mit einem Rückraumhammer für das 17:9. Schmid hatte die richtige Antwort parat und zur Pause stand es 18:9.

Nach dem Pausenpfiff kam auch der angeschlagene Berliner Abwehrchef Jakov Gojun zum Einsatz. Schmid störte sich nicht daran und machte das 19:9. In Unterzahl traf Zachrisson auf der Gegenseite ebenso, Heinevetter parierte doch der Ball landete neben dem Tor der Löwen und Sigurdsson stellte den 10-Tore-Abstand wieder her. Die Füchse spielten mit dem zusätzlichen Feldspieler, Pekeler kam jedoch an den Ball und traf ins leere Tor, ebenso auch Appelgren. Es stand 22:10. Paul Drux scheiterte an Appelgren, Guardiola machte es besser und beim 23:10 nahm Velimir Petkovic in der 36. Minute seine letzte Auszeit.

Im nächsten Angriff lief es besser. Wiede fand nach einem Anspiel von Drux die Lücke und machte das 11. Tor für die Gäste. Schmidt kassierte jedoch die nächste Zeitstrafe, Sigurdsson verwandelte den Siebenmeter und hielt den komfortablen Vorsprung der Mannheimer. Fäth hatte Wurfpech, doch Kevin Struck erkämpfte sich einen Abpraller und war ebenso erfolgreich. Die Unkonzentriertheiten der Hauptstadthandballer ließen nicht nach. Die Rhein-Neckar Löwen spielten souverän ihren Stiefel runter und zerlegten die Berliner nahezu. Sigurdsson machte das 26:12 (41.).

Urios, der seinen ersten Bundesligaauftritt hatte, erzielte dann auch sein erstes Tor. Mandalinc traf ebenfalls, doch beim 26:14 (43.) waren die Füchse keine Gefahr für die Löwen. Eine Minute später hatten die Berliner den Rückstand auf 10 Tore verringert, da den Löwen im Angriff etwas die Konzentration fehlte. Jacobsen zog die grüne Karte und ermahnte seine Spieler. Die Auszeit zeigte Wirkung, die Löwen machten wieder zwei Treffer in Folge. Die Tore fielen nun auf beiden Seiten im Wechsel. Am Spielausgang änderte das nichts. Mit dem 30:18 ging es in die letzten zehn Minuten. Über das 34:21 (54.) holten sich die Löwen am Ende einen 37:23-Sieg und damit auch die Tabellenspitze.

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Männer · 1. Bundesliga · Saison 2017/2018
17. Spieltag · 14.12.2017 · 19:00 Uhr
Rhein-Neckar Löwen37:23
Füchse Berlin
SAP-Arena Mannheim · Zuschauer : 10579
Live als TV oder Internet-Stream auf sky (Pay-TV) -1

Spielfilm:
1:0 (1.), 1:1 (3.), 2:1 (4.), 3:1 (5.), 4:1 (6.), 4:2 (7.), 5:2 (9.), 5:3 (10.), 6:3 (11.), 6:4 (12.), 7:4 (13.), 8:4 (14.), 9:4 (15.), 10:4 (16.), 10:5 (17.), 12:5 (19.), 13:6 (20.), 13:7 (21.), 14:7 (22.), 15:7 (24.), 16:7 (25.), 17:8 (28.), 17:9 (29.), 18:9 (HZ), 19:10 (32.), 22:10 (35.), 23:10 (36.), 24:11 (37.), 26:14 (43.), 26:16 (44.), 27:16 (46.), 29:18 (48.), 31:19 (51.), 34:20 (54.), 36:21 (56.), 36:22 (58.), 37:23 (60.), 37:23 (EN)

Torschützen: Sigurdsson (10/3), Schmid (7), Pekeler (6), Larsen (5), Petersson (2), Guardiola Vilaplana (2), Groetzki (2), Reinkind (2), Taleski (1),
Siebenmeter:3 / 3
Zeitstrafen:0
Rot:
Torschützen: Wiede (7), Zachrisson (5), Mandalinic (3), Lindberg (2/2), Drux (2), Urios (2), Elisson (1), Struck (1),
Siebenmeter:2/2
Zeitstrafen:4
Rot:

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