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13.02.2018 14:54 Uhr - 3. Liga Süd - Mike Junker

3. Liga kompakt - Südstaffel: Eng, enger, Südstaffel

Rico Keller, Rhein-Neckar Löwen IIRico Keller, Rhein-Neckar Löwen II
Quelle: Uwe Knebel
Vereinzelt wurden in der 3. Liga Spiele verlegt, in der Südstaffel waren dies HG Oftersheim/Schwetzingen gegen TSB Horkheim (23. Februar) und SV Kornwestheim - TV Hochdorf (24. Februar), so dass die Tabelle jetzt wieder ein wenig schief daher kommt - und gnadenlos eng. Derzeit präsentiert sich das Klassement so, dass der Achtplatzierte Pforzheim nur vier Punkte hinter einem fast punktgleichen Spitzenreiter-Trio liegt. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass nur Fürstenfeldbruck einen Heimsieg einfuhr. Alle anderen Partien gewannen die Gäste, in drei Fällen hauchdünn.

SG Nußloch - TGS Pforzheim 26:27 (11:10)

Eigentlich wollte die SGN wieder an die Tabellenspitze zurückkehren, musste stattdessen die zweite Heimniederlage in Folge einstecken. Das enge Resultat täuscht über die zeitweilige Dominanz in der zweiten Hälfte der ausfallgeplagten Pforzheimer hinweg (19:23/24:27). Der Nußloch Endspurt blieb reine Ergebniskosmetik.

SG Köndringen/Teningen - Rhein-Neckar-Löwen II 30:31 (14:14)

Beim 22:19 sah es schon nach einem weiteren SG-Heimerfolg aus. Dann drehten die Nordbadener in Südbaden den Spieß mittels "extremer Leidenschaft" (Trainer André Bechtold) um (26:29). Da hatte sich bei Köndringen/Teningen zu viel Hektik im Angriffsverhalten breit gemacht. Die Schlussoffensive kam auch hier zu spät.

TuS Fürstenfeldbruck - HBW Balingen-Weilstetten II 28:24 (15:15)

Nach der Pause führte kurz der Gast (16:17), dann wurde die Fehlerquote zu groß und die "Brucker" nahmen dankend an (20:17/25:20), bei denen es dann im Defensivbereich gut lief.

TSG Haßloch - TSV Neuhausen/Filder 24:28 (12:17)

Einmal mehr wurde die ungenügende Wurfausbeute beim Gastgeber als ursächlich für die Niederlage ausgemacht. Der Gast präsentierte sich auch kämpferischer, wurde zugegeben. TSG-Coach Tobias Job sieht die Gründe dafür in mangelnder Trainingsbeteiligung und dadurch kaum zufriedenstellender Vorbereitung auf die Partien.

HC Oppenweiler/Backnang - VfL Pfullingen 30:31 (18:19)

Spiele zwischen diesen beiden schwäbischen Konkurrenten sind schon fast traditionell eng (Tordifferenz aus sechs Drittliga-Begegnungen zwei Treffer) - und das sollte sich auch in diesem Match nicht ändern, Vorteil am Ende für den VfL, der eine finale Überzahl zu nutzen wusste.

TV Neuhausen/Erms - TuS Dansenberg 20:25 (13:13)

Letzte Woche wurde bei TVN noch gejubelt, der Bock sei umgestoßen worden, hieß es zum wiederholten Male in dieser Saison. Jetzt folgte die knallharte Ernüchterung im Kellerduell. Die Pfälzer, als Rüpel der Liga verschrien, leisteten sich keine Zeitstrafen, kassierten keinen Siebenmeter. Die disziplinierte Abwehrleistung wurde auf Gästeseite dann auch als Grundstein für den Auswärtssieg angesehen. Dieser wurde in der zweiten Halbzeit eingefahren, wobei dem TVN eine unterirdische, nicht drittligareife Angriffsvorstellung bescheinigt wurde.

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