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16.12.2017 15:49 Uhr - Swiss Handball League - PM NLA

Swiss Handball League: Letzter Spieltag der Hauptrunde

14. Spieltag der Nationalliga A (NLA): Am Samstag spielen alle zehn Teams ihre letzte Hauptrundenpartie. Einheitlicher Anwurf ist um 18 Uhr. Am Trennstrich richten sich die Blicke dann auf das alles entscheidende Duell zwischen dem HSC Suhr Aarau und dem TSV St. Otmar St. Gallen. Außerdem stehen u.a. ein prestigeträchtiges Spitzenspiel und ein Verfolgerduell auf dem Spielplan.

HSC Suhr Aarau (6.) - TSV St. Otmar St. Gallen (7.)

Showdown im Schachen in Aarau. Der Gewinner der Finalissima wird im kommenden Jahr in der Finalrunde antreten und hat sein Playoff-Viertelfinalticket sicher. Der Verlierer des Duells muss mit GC Amicitia, Endingen und Gossau in die Abstiegsrunde. Die Head-to-Head-Statistik spricht eindeutig für die Gäste aus der Ostschweiz. Seit 2010 ist der TSV St. Otmar in sieben Partien gegen die Aargauer unbesiegt (5 Siege, 2 Unentschieden). In dieser Saison treffen die Teams zum ersten und einzigen Mal aufeinander. Der HSC will dabei den Schwung aus dem souveränen Derbysieg vom Donnerstag mitnehmen, hat aber weniger als 48 Stunden Regenerationszeit. Auch St. Gallen gewann jüngst sein Derby in Gossau, hat aber in dieser Saison außerhalb des eigenen Kantons noch keinen Punkt gewonnen.


Kadetten Schaffhausen (3.) - Wacker Thun (1.)

Mit Siegen gegen die Abstiegsrundenteilnehmer Gossau und Zürich haben die Kadetten auf die Siegerstraße zurückgefunden. Einen wirklich großen Schritt hinaus aus der Krise gelänge dem Titelverteidiger aber wohl erst mit einem Sieg gegen den Erzrivalen aus Thun. Wacker war zuletzt allerdings makellos, gewann achtmal in Folge und ist auswärts in dieser Saison noch ungeschlagen. Wenn in der jüngeren Vergangenheit ein Team aber zum Stolperstein für den Leader wurde, dann waren es die Schaffhauser. Die Berner Oberländer sind gegen die Kadetten in 2017 sieglos und gewannen zuletzt im März 2015 in der BBC Arena.

HC Kriens-Luzern (5.) - Pfadi Winterthur (2.)

Unter der Woche wurde bekannt, dass HCK-Coach Heiko Grimm die Innerschweizer bereits zur Winterpause gen MT Melsungen verlassen wird. Damit wird das Heimspiel gegen Pfadi in der Krienser Krauerhalle für den Deutschen das letzte Spiel als Trainer von Kriens-Luzern. Sein Team hat, den Ausrutscher gegen Wacker Thun ausgeblendet, zuletzt an Fahrt aufgenommen und vor der Niederlage im Berner Oberland fünfmal in Serie gewonnen. Überhaupt sind die Gastgeber heimstark, holten sie doch zehn ihrer 16 Punkte vor heimischer Kulisse. Die Gäste aus Winterthur werden fünf Tage vor dem Cupfinal keine größeren Risiken eingehen und angeschlagenen Spielern sicher eine Verschnaufpause gönnen. Die Direktduellstatistik hat Pfadi ohnehin auf seiner Seite: acht der letzten zehn Duelle gewannen die Winterthurer.

GC Amicitia Zürich (8.) - TV Endingen (10.)

Seit dem Sieg des HSC im Aargauer Derby am Donnerstag ist klar, dass GC Amicitia auch in dieser Saison den bitteren Gang in die Abstiegsrunde antreten muss. Damit teilen die beiden Kontrahenten vom Wochenende das gleiche Schicksal. Auch wenn die Abstiegsrunde noch mehr als einen Monat entfernt liegt, hat die Partie in der Zürcher Saalsporthalle richtungsweisenden Charakter. Da die Punkte aus der Hauptrunde mitgenommen werden, geht es im Duell der beiden schwächsten Offensiven der Liga schon jetzt um die ersten Zähler im Kampf zwischen Playoff-Viertelfinalticket (für Platz 7 und 8 nach der Abstiegsrunde) oder Playdown-Serie (für Platz 9 und 10 nach der Abstiegsrunde).

BSV Bern Muri (4.) - TSV Fortitudo Gossau (9.)

Ähnlich wie Winterthur wird auch der BSV seinen Fokus auf das am kommenden Donnerstag stattfindende Cupfinal legen. Die letzte Meisterschaftspartie gegen Gossau in der Mooshalle wird deshalb wohl nicht mehr als eine Generalprobe für die Titelentscheidung sein. Der BSV ist die einzige Mannschaft, die zu Hause noch ungeschlagen ist; diese Tatsache wollen die Spieler von Aleksandar Stevic trotz der bevorstehenden Titelentscheidung konservieren. Im Oktober siegten die Berner knapp mit 22:19 in Gossau. An das letzte Gastspiel in der Hauptstadt hat Fortitudo gute Erinnerungen; das Team von Rolf Erdin erkämpfte sich einen Punkt. Auf etwas Zählbares warten die Fürstenländer nun schon seit sieben Partien. Möglicherweise spielt ihnen der Berner Cup-Fokus in die Karten.

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