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16.10.2017 16:32 Uhr - HLA - Handball Liga Austria - PM HLA

HLA kompakt: Bruck überrumpelt Handball Tirol

Raúl AlonsoRaúl Alonso
Quelle: HT
Bereits zur Halbzeit führte der HC Bruck gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol, einer der gehandelten Mitfavoriten auf den Titel, mit 20:14. Diesen Rückstand konnten die Tiroler nicht mehr aufholen, verloren am Ende klar mit 26:32. Der HC Fivers WAT Margareten hatte im zweiten Samstagsspiel der 8. Runde der spusu Handball Liga Austria gegen HC Linz AG auswärts hart zu kämpfen, setzte sich am Ende aber mit 32:27 durch. Die Wiener übernahmen damit wieder die alleinige Tabellenführung vor Titelverteidiger Alpla HC Hard. In der 2. Runde der EHF Cup Quali schied die SG Insignis Handball Westwien mit einem Gesamtscore von 49:59 gegen Wacker Thun aus. Bereits am Freitag entschied der Alpla HC Hard das 85. Ländle-Derby gegen Bregenz Handball mit 32:22 für sich, der SC kelag Ferlach und die HSG Graz trennten sich 27:27. Im Nachtragsspiel der 8. Runde am Dienstag kann der Moser Medical UHK Krems mit einem Sieg bei Westwien zu den Fivers aufschließen.

Bruck feiert ersten Saisonsieg

Der HC Bruck kam am 8. Spieltag der spusu Handball Liga Austria endlich zum ersten vollen Erfolg. Und das gegen einen Mitfavoriten auf den Titel, die Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Die Steirer waren von Anfpiff weg voll fokussiert, spielten sich rasch einen Vorsprung von sechs Toren heraus und gingen mit 20:14 in die Kabine. Auch nach Seitenwechsel ließ man die Tiroler nicht ins Spiel kommen und feierte am Ende einen verdienten 32:26-Heimsieg.

András Nagy, HC Bruck: "Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft, wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Das gilt es nächste Woche gegen Bregenz Handball mitzunehmen. Auswärts wird das natürlich schwieriger."

Raúl Alonso, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: "Gratuliere dem HC Bruck zu diesem Sieg. Sie haben heute die notwendige Emotion, Einsatzbereitschaft, Kampfwille und Frische dazu gehabt. Wir haben Mathias Jepsen mit einer Fußverletzung verloren, hoffen, dass es nicht schwerwiegend ist. Unsere Abwehrleistung war nicht gut, damit kann man kein Spiel gewinnen. Letztendlich war der Vorsprung der Brucker viel zu groß, da war dann auch die Halle da. Wir werden diese Niederlage genau analysieren."

HC Linz AG muss Niederlage gegen die Fivers zur Kenntnis nehmen

Leider nichts wurde es aus der erhofften Überraschung gegen den Favoriten. Obwohl der HC Linz AG vor 600 Fans schwungvoll begann und bis zur 18. Minute in Führung lag (11:10), gelang es den Hausherren trotz einiger Chancen nicht, einen Polster herauszuarbeiten. Der HC Fivers WAT MArgareten konnte ausgleichen und ihrerseits bis zum Pausenpfiff eine Zwei-Tore-Führung erkämpfen. Am Ende siegte der Tabellenführer 32:27 (17:15).

Manuel Gierlinger, Chefcoach HC Linz AG: "Mit der ersten Halbzeit bin ich halbwegs zufrieden, obwohl die Deckung über das ganze Spiel gesehen nicht optimal gestanden ist. Wir haben dann vor allem in der zweiten Halbzeit unglaublich viele Chancen nicht verwerten können, ein Geschenk, dass die Wiener natürlich angenommen haben. Schade, es wäre mehr möglich gewesen!"

Thomas Menzl, Manager HC Fivers WAT Margareten: "Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war für uns der Torhüterwechsel entscheidend. Boris Tanic hat hervorragend gehalten und den Linzern den Nerv gezogen. Wir haben gewusst, dass es heute ein sehr schweres Spiel für uns wird und sind sehr froh, gewonnen zu haben!"

Insignis Westwien verliert auch das EHF-Cup-Rückspiel bei Wacker Thun 27:32

Die SG Insignis Handball Westwien ist aus dem EHF-Cup ausgeschieden. Die Glorreichen Sieben unterliegen Wacker Thun auch im Rückspiel 27:32 und scheiden mit einem Gesamtscore von 49:59 aus.

Viggo Kristjansson, SG Insignis Handball Westwien: "Wir wollten natürlich in die nächste Runde, aber wir haben die Chance schon im ersten Spiel verspielt. Wenn wir das gewonnen hätten, hätten wir heute eine bessere Chance gehabt. Aber wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, haben heute aber gegen das bessere Team verloren. Gratulation an Wacker Thun."

Conny Wilczynski, Manager SG Insignis Handball Westwien: "Kämpferisch kann man der Mannschaft heute absolut keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben und sich immer wieder herangekämpft. Natürlich wollten wir den Gesamtscore niedriger halten, aber wir haben diese Chance schon im ersten Spiel verspielt. Nichtsdestotrotz werden wir das Positive aus diesen Spielen herausziehen, es war eine wichtige Erfahrung für die Mannschaft, international dabei zu sein."

Hard feiert 32:22-Erfolg im 85. Ländle-Derby

m LAOLA1.tv Topspiel der 8. Hauptrunde der spusu Handball Liga Austria gewinnt Titelverteidiger Alpla HC Hard am Freitagabend gegen Rekordmeister Bregenz Handball souverän mit 32:22 (16:10).

Petr Hrachovec, Trainer Alpla HC Hard: "Das war heute eine starke Leistung von uns. Wir sind super in der Deckung gestanden und hatten zwei starke Torhüter. Das hat den Unterschied ausgemacht. Wir konnten die Konzentration über 60 Minuten hochhalten."

Jörg Lützelberger, Trainer Bregenz Handball: "Wir haben von Anfang an unsere Abwehr nicht auf die Platte bekommen. Gleich zu Beginn ist Marian Klopcic mit einer Muskelverletzung ausgeschieden. Danach mussten wir umstellen und konnten den Ausfall nicht kompensieren. Auch unsere Chancenauswertung war schlecht."

Ferlach vs. Graz: Ein Duell auf Augenhöhe

Der ständige Schlagabtausch zwischen dem SC Ferlach und der HSG Graz endete in einem letztendlich gerechten 27:27 Unentschieden. Ein Zeitspiel in den letzten Sekunden sicherte den Steirern einen wichtigen Punkt, den sie mit ihrem typischen Einbruch zu Beginn der zweiten Halbzeit beinahe hergeschenkt hätten.

Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: "Auf beiden Seiten haben heute die Deckungen dominiert. Wir haben uns, wie erwartet, gegen die körperlich starken Grazer schwer getan. In der zweiten Halbzeit haben wir es selbst verabsäumt den Sack zuzumachen."

Michael Schweighofer, Obmann HSG Graz: "Wir hatten uns mehr von diesem Spiel erwartet, das wichtigste ist aber, dass wir nach langer Zeit endlich wieder anschreiben konnten. Das hätte heute auch anders ausgehen können."

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