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25.06.2016 09:39 Uhr - DHB-Pokal - noa

"Ein Auge zugedrückt" - Fürstenfeldbruck darf Erstrundenturnier ausrichten

Der Drittligist TuS Fürstenfeldbruck wird eines der 16 Erstrundenturniere des DHB-Pokals ausrichten. Der Verein rückte für einen Zweitligisten nach. "Wir haben das Heimrecht an den DHB zurückgegeben", teilte Rudolf Hessler, der Sportliche Leiter der TSG-Ludwigshafen-Friesenheim, am Montag mit (wir berichteten). Das Recht zur Austragung ging somit an den TuS Fürstenfeldbruck über.

Wie die Süddeutsche Zeitung am Freitag im Interview mit TuS-Trainer Martin Wild berichtete, habe die Handball-Bundesliga für Fürstenfeldbruck "ein Auge zugedrückt". Voraussetzung für die Ausrichtung eines Erstrundenturniers ist die Mindestkapazität von 1.000 Zuschauern. Die Wittelsbacher Halle in Fürstenfeldbruck bietet allerdings nur Platz für 950 Personen. Möglicherweise ist die magere Zuschauerzahl bei den Erstrundenturnieren vom vergangenen Jahr ein Grund, warum diese Ausnahme gemacht wurde. In der Saison 2015/2016 erreichten lediglich vier Finalspiele einen vierstelligen Wert (wir berichteten).

Das erste Halbfinale in dieser Gruppe bestreiten somit der VfL Gummersbach und der TuS Fürstenfeldbruck. Die TSG-Ludwigshafen-Friesenheim trifft im anderen Halbfinale auf den Longericher SC (3. Liga West). Beide Begegnungen sind auf den 27. August 2016 terminiert. Die Sieger ermitteln einen Tag darauf das Team, das in das Achtelfinale einziehen wird.

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