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Der TuS Spenge steht im Finale um den DHB-AmateurpokalDer TuS Spenge steht im Finale um den DHB-Amateurpokal
Quelle: Frank Niedertubbesing

09.04.2017 09:10 Uhr - DHB-Pokal - jun

Spenge kämpft um den DHB-Amateurpokal: "Ein Endspiel will man nie verlieren"

Es ist der Saisonhöhepunkt für den TuS Spenge: Der Oberligist aus Westfalen machte mit einem 30:23 über den DJK Waldbüttelbrunn den Einzug ins Finale um den DHB-Amateurpokal perfekt und trifft dort nun ab 11:15 Uhr auf den HSV Bad Blankenburg. Die Marschrichtung für das Endspiel in der Barclaycard-Arena ist klar: "Wir wollen gewinnen", erklärte Trainer Heiko Holtmann selbstbewusst. "Ein Endspiel will man nie verlieren."

Mit 14 Spielern und knapp 100 Fans sind die Spenger nach Hamburg gereist und konnten am gestrigen Samstag schon einmal die Atmosphäre in der großen Arena aufsaugen. Die Vorfreude auf das Spiel ist beim Oberligist riesig. "Es ist auf jeden Fall etwas besonderes", unterstreicht Holtmann. "Im vergangenen Jahr sind wir im Viertelfinale ausgeschieden, dabei wollten wir damals schon nach Hamburg. Jetzt haben wir es endlich geschafft."

Das Erreichen das Amateurpokalfinals war eines von zwei Saisonzielen, dass sich der TuS vor der Spielzeit gesteckt hatte. Während man dieses nun erreicht hat, ist das andere (höchstwahrscheinlich) misslungen: Die Meisterschaft in der Oberliga Westfalen. Drei Spieltage vor Saisonende haben die Spenger als Tabellenzweiter sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenführer SG Menden Sauerland Wölfe. Holtmann: "Wir richten daher unseren Fokus jetzt auf das Finale - die Meisterschaft gehen wir nächstes Jahr wieder an."

Der Gegner hat es besser gemacht: Der HSV Bad Blankenburg feierte am vergangenen Sonntag mit einem überragenden Sieg gegen den direkten Verfolger HC Burgenland die Meisterschaft in der Mitteldeutschen Oberliga. "Die Chancen stehen 50:50", glaubt Holtmann an ein enges Match zwischen zwei "gleichstarken Mannschaften". Der Gegner sieht das ähnlich - und schreibt in seinem Vorbericht: "Die Vorzeichen deuten also auf ein packendes Finale hin, in dem vorab kein Favorit auszumachen ist."

Beide Teams setzten sich auf dem Weg nach Hamburg souverän durch. Der TuS bezwang in den K.O.-Spielen seit Januar den SV Nümbrecht (28:34), die HSG Hessische Panther (30:25) und eben DJK Waldbüttelbrunn; Bad Blankenburg schaltete auf dem Weg nach Hamburg die HSG Schaumburg-Nord (21:29), den HC Glauchau-Meerane (24:18) und letztlich den VfV Spandau (33:21) aus.

Um den Pokal am Ende in die Höhe stemmen zu können, will über das Tempospiel den Grundstein für einen Erfolg legen, außerdem sei das "gute Abwehrspiel" ein Markenzeichen seiner Mannschaft. Insgesamt habe er, so Holtmann weiter, "eine sehr homogene Mannschaft, aus der aufgrund des Termpospiels die Außen herausstechen". Mit einem 35:22 gegen den OSC Dortmund holte sich der TuS am vergangenen Wochenende auch noch einmal ordentlich Rückenwind.

Das Amateurpokalfinale soll jedoch nur ein nächster Schritt in der Entwicklung des Handballs in Spenge sein - der Oberligist will hoch hinaus. Neben der Meisterschaft soll auch der Aufstieg gelingen. "Die 3. Liga ist das Ziel", gibt Holtmann unumwunden zu. Die Rahmenbedingungen seien langsam und solide aufgebaut worden, nun muss das Team den sportlichen Aufstieg nachschieben.

Die Personalplanungen laufen beim TuS daher bereits auf Hochtouren, vier Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber. "Wir haben den Kader ganz klar verstärkt", freut sich Holtmann, der auch auf das Umfeld baut: "Wir haben schon eine kleine Handball-Euphorie in Spenge entfacht." Mit dem Amateurpokal soll diese weiter angeheizt werden…

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Männer · DHB-Pokal · Saison 2016/2017
1. Spieltag · 09.04.2017 · 11:15 Uhr
TuS Spenge36:35
HSV Bad Blankenburg
Barclaycard Arena Hamburg

Spielfilm:
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