News sendenPDF öffnen

13.09.2011 15:00 Uhr - International - Matthias Kornes - handball-world.com

"Die IHF tut zu wenig im Anti-Doping-Kampf": Hans Holdhaus im Interview

Hans HoldhausHans Holdhaus
Quelle: Michael Heuberger


Hans Holdhaus im Einsatz im Finale der Juniorinnen-WM 2010Hans Holdhaus im Einsatz im Finale der Juniorinnen-WM 2010
Quelle: Michael Heuberger
Der Kampf gegen Doping ist weltweit eine der zentralen Aufgaben der großen Sportverbände. Professor Hans Holdhaus war bis vor kurzem innerhalb des Weltverbandes IHF verantwortlich für den Bereich Anti-Doping. Nun aber wurde Holdhaus gekündigt. Im Interview mit handball-world.com richtet Holdhaus schwere Vorwürfe an den Dachverband und dessen Präsidenten: Weder die nötige Vertraulichkeit noch die nötige Unterstützung seitens der Spitzenfunktionäre gtegenüber dem Anti-Doping seien vorhanden, in Zukunft gar der Status des Handballs als olympische Sportart gefährdet.

Herr Holdhaus, geben Sie unseren Lesern einführend einen kurzen Einblick in Ihre Arbeit?

Hans Holdhaus:
Ich bin Direktor des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB-Austria), ein High Performance Institut, welches 1982 gegründet wurde, um dem österreichischen Elitesport eine umfassende wissenschaftliche Hilfestellung zur Verfügung zu stellen. Das Institut stellt alle sportrelevanten Bereiche von Medizin über Therapie, Ernährung, Anthropometrie, Trainingswissenschaft, Psychologie oder Technologie zur Verfügung. Ich selbst bin Spezialist im Bereich Leistungsdiagnostik und Trainings- bzw. Performanceoptimierung. Wir betreuen aktuell mehr als 30 österreichische Fachverbände oder Nationalmannschaften und den überwiegenden Teil der Olympiateilnehmer.

Sie gelten als einer der weltweit renommiertesten Doping-Experten. Wie kommt man als Wissenschaftler dazu, sich explizit mit einem solchen Thema zu beschäftigen?

Hans Holdhaus:
Ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter des cleanen Sports und daher auch ein leidenschaftlicher Gegner des Dopings. Mein Einstieg in den Bereich Anti-Doping geht auf das Jahr 1984 zurück, als der damals für den Sport zuständige Bundesminister Dr. Moritz eine Kampagne gegen Doping startete. Ich wurde damals als Leiter des IMSB-Austria beauftragt eine entsprechende Strategie auszuarbeiten und umzusetzen. Ein wesentlicher Hintergedanke, den Anti-Dopingbereich an unser Institut bzw. an mich zu binden war, dass wir die Alternativen zu Doping anbieten konnten – die wissenschaftliche Optimierung des Trainings und des Wettkampfes.

Ich wurde Delegierter Österreichs im Europarat und war zu dieser Zeit auch in der Arbeitsgruppe des Europarates zur Entwicklung der europäischen Anti-Doping-Konvention. In weiterer Folge habe ich mich schwerpunktmäßig mit den Bereichen Aufklärung, Information und Alternativen beschäftigt und gemeinsam mit Kollegen aus Dänemark, Schweiz und Niederlande die erste Anti-Doping-Info (Clean Sports Guide) geschaffen. In Österreich war ich für den gesamten Anti-Doping (AD)-Bereich (inklusive Dopingkontrollen) verantwortlich. Während meiner Tätigkeit im Europarat, ich war zunächst Vorsitzender der AD Education- and Information Working Party, dann Vize-Vorsitzender der AD-Monitoring Group) wurden zahlreiche Fortbildungen und Seminar im In- und Ausland organisiert. Meine Tätigkeit im Europarat endete auf Grund der EU-Sanktionen gegen Österreich in Folge einer von Europa nicht gut geheißenen Regierungsbildung.

1992 habe ich mit einer Studie international Aufsehen erregt, in deren Rahmen es gelang zu zeigen, dass man auch ohne Anabolika Weltklasse im Gewichtheben sein kann. Die Studie wurde mit einem ursprünglich für die OS Barcelona (1992) qualifizierten, aber dann des Dopings mit Anabolika überführten und daher gesperrten Gewichtheber gemacht. Die Studie wurde in Kooperation mit Professor Donike gemacht, der auch testierte, dass der Sportler während der über mehrere Monate laufenden Studie keinerlei verbotene Mittel verwendete. Mitte der 90-er Jahre wurde dann das Österreichische Anti-Doping-Komitee gegründet und damit auch der Bereich Dopingkontrolle abgegeben. Das IMSB-Austria und speziell ich als Person waren dann nur mehr im Bereich Aufklärung und Information tätig.

Zusammengefasst: Mein Ziel war und ist auch noch immer zu zeigen, dass selbst Weltklasseleistungen ohne Doping möglich sind. Es gibt genügend wissenschaftliche Ressourcen zur Trainings- und Wettkampfoptimierung, die heute zur Verfügung stehen.

Sie haben auch im Handball, genauer innerhalb des Weltverbandes IHF als Doping-Experte gearbeitet. Was waren dort Ihre Aufgaben?



Hans Holdhaus:
Meine Tätigkeit in der IHF geht auf das Jahr 1992 zurück, als ich eingeladen wurde in der Medizinischen Kommission der IHF mitzuarbeiten. Mein Schwerpunkt war in dieser Kommission der Bereich Leistungsphysiologie und der Bereich Anti-Doping.

Die anfangs sehr erfolgreiche Anti-Doping-Politik erlitt nach dem Wechsel von Präsident Lanz zu Präsident Mustafa einen herben Rückschlag. Gipfel war letztlich der Skandal anlässlich des Vor-Olympischen Turniers in Athen (2003), bei dem auch Dopingkontrollen durchgeführt werden sollten. Präsident Mustafa wollte das verhindern, hat uns, also die Mitglieder der Medizinischen Kommission, sogar vor etlichen Zuhörern öffentlich als Idioten bezeichnet... Die weitere Reaktion war, dass – da die Kontrollen selbstverständlich trotz des Protestes des Präsidenten durchgeführt wurden – 50 Prozent des ägyptischen Teams von der Spielerliste verschwanden.

Das IOC hat daraufhin scharf reagiert und entsprechendes Missfallen ausgedrückt. Die einzige Reaktion von Seiten der IHF war, dass der Präsident der Medizinischen Kommission, Dr. Langevoort, abgelöst wurde und durch einen Kollegen aus Afrika ersetzt wurde. Im Bereich Anti Doping wurde daraufhin fast nichts mehr gemacht außer den unvermeidbaren Kontrollen bei WM. Für Trainingskontrollen gab es keine Erlaubnis und auch Aufklärungsmaßnahmen konnten nicht durchgeführt werden. Dem massiven Druck von IOC, der Androhung des Ausschlusses aus der Olympischen Bewegung, sowie der WADA ist es letztlich zu verdanken gewesen, dass der Präsident seine Meinung änderte und nach heftigen Interventionen aus Europa - Europa fürchtete um den Ruf des Handballsportes - endlich bereit war, eine eigene Anti-Doping-Unit einzurichten.

Ich wurde – wahrscheinlich auch wegen meiner langjährigen Kontakte zu IOC und WADA – gebeten, diese ADU zu leiten. Die Vereinbarung war, dass die ADU ein eigenes Budget bekommen sollte und nicht weisungsgebunden, also völlig unabhängig, arbeiten sollte. Dies war zu Beginn auch der Fall. In meinen Aufgabenbereich fielen alle Arten von Dopingkontrollen (In- und Out of Competition), die TUEs, die Whereabouts, das Result Management und die Aufklärung. Dazu hatte ich im IHF-Office auch eine hauptamtliche Mitarbeiterin, Frau Meier.

Wie kann man sich die Präventionsarbeit des Weltverbandes vorstellen, welche Ziele haben Sie dort verfolgt?

Hans Holdhaus:
Besser wäre zu sagen, welche Ziele wollten sie umsetzen. Geplant waren Aufklärungsbroschüren, die im Rahmen von Weltmeisterschaften an die Spieler ausgegeben werden können, Anti-Doping-Seminare in Drittländern, in denen es keinerlei AD-Tätigkeiten gibt, eine aktive Homepage zur Information und Aufklärung, etc. Umgesetzt werden konnte davon kaum etwas, weil kein Geld zur Verfügung gestellt wurde. Das Gesamtbudget der ADU lag bei 50.000 Schweizer Franken pro Jahr. Damit mussten aber alle Aktivitäten und daher auch die Kontrollen abgedeckt werden. Ein Vergleich mit anderen Verbänden in der Größenordnung der IHF zeigt, dass dort das Vielfache an Geldmittel zur Verfügung steht. Ich habe mich damit abgefunden, in kleinen Schritten die ADU aufbauen zu müssen – mit Wissen der WADA – da Präsident Mustafa jeden Franken für Anti-Doping als rausgeworfenes Geld sah und sieht.

Wie laufen die Dopingkontrollen innerhalb des Welthandballs ab?

Hans Holdhaus:
Sehr unterschiedlich. Im Rahmen von Weltmeisterschaften werden zwar regelmäßig Dopingkontrollen durchgeführt, aber nicht in der von mir gewünschten Größenordnung. Wenn im Rahmen einer WM knapp 50 Kontrollen (bei Junioren noch weniger) durchgeführt werden dürfen, ist das bei 24 Mannschaften und rund 300 Spielern mehr als bescheiden. Mehr durfte ich nicht - aus finanziellen Gründen - durchführen.

Sensationell war ja schon, dass ich Out-of-Competition-Tests durchführen durfte, natürlich auch in einem sehr bescheidenen Rahmen und nur Dank des Druckes von Seiten WADA. Bis zu meiner Ablöse konnte ich die Kontrollen so wie üblich, ohne Vorankündigung und ohne vorher fragen zu müssen, durchführen. Meine Ablöse hatte sicher unmittelbar mit meiner Beschwerde über die Versuche, meine Tätigkeit im Rahmen der ADU zu behindern, zu tun. Konkret ging es um die Dopingkontrollen in Griechenland.

Sie sind also mittlerweile nicht mehr für die IHF tätig, ist das richtig?

Hans Holdhaus:
Das ist richtig. Nachdem ich in meiner Tätigkeit behindert wurde und ich mich daher an die Exekutive der IHF um Hilfe wandte, wurde mir der Auftrag, die ADU zu leiten, entzogen – übrigens ohne Angabe von Gründen, ohne vorherige Kontaktaufnahme, ohne Nachfrage. Bemerkenswert ist auch, dass meine langjährige Mitarbeiterin in der ADU, Frau Meier, bereits Ende März ohne Angabe von Gründen gekündigt wurde und mir eine neue – auf dem Gebiet AD völlig unerfahrene – Mitarbeiterin zugeteilt wurde. Auslöser für die Kündigung von Frau Meier dürfte gewesen sein, dass sie sich weigerte, der neuen Managing Direktorin Frau Khalifa – sie war früher die Privatsekretärin des Präsidenten - Auskunft über unsere geplanten Vorhaben (Kontrollen, etc,) zu geben. Frau Meier hat damit strikt die Anweisungen, wie Unabhängigkeit und Nicht-Weisungsgebundenheit befolgt, aber letztlich deshalb auch gehen müssen. Ein Rechtsstreit ist noch anhängig.

Wie kam es denn dann konkret zum Ende ihrer Mitarbeit bei der IHF?

Hans Holdhaus:
Im Zuge meiner Tätigkeit für die IHF war ich im Schnitt etwa jeden zweiten Monat in Basel, um verschiedene Arbeiten, die nicht via e-Mail zu machen waren, zu erledigen. So war auch eine Reise nach Basel für den 12. Juli geplant. Die IHF wollte mir noch das Ticket wie üblich zur Verfügung stellen, dieses hätte aber 1.500 Euro gekostet, worauf ich bei meinem Reisebüro in Österreich nachfragte und dort das gleiche Ticket um 800 Euro bekam. Ich habe daher das Ticket selbst gekauft. Am 11. Juli gegen 17.00 Uhr erhielt ich dann einen Anruf von meiner neuen Mitarbeiterin (Fr. Poncakova), in dem sie mir mitteilte, dass der Präsident nicht wünsche, dass ich nach Basel komme. Sie war selbst verzweifelt und hat es auch nicht verstanden, weil es wirklich wichtige Dinge zu besprechen und zu bearbeiten gab. Ich habe daraufhin gebeten, mit dem Präsidenten sprechen zu dürfen, was dieser aber mit den Worten: Er wolle jetzt nicht und auch später nicht mit mir reden, ablehnte und auch noch hinzufügte, dass, wenn ich trotzdem nach Basel fahren würde, dies eine Privatreise wäre, die nicht von der IHF finanziert wird.

Ich habe daraufhin der Exekutive der IHF, den Herren Rocca, Delplanque und Sola, eine Mail geschickt, in der ich den Vorfall darstellte, abermals auf die Vereinbarung bezüglich ADU (Unabhängigkeit und nicht-Weisungsgebundenheit) hinwies und auch, dass ich – da ich in meiner Arbeit behindert wurde – keine Verantwortung für eventuelle Probleme bei den kommenden Weltmeisterschaften in Griechenland und Argentinien übernehmen werde. Ich habe keinerlei Reaktion gehört, es hat niemand aus der Exekutive mit mir Kontakt aufgenommen, sondern ich habe lediglich ca. zehn Tage später eine kurze Mail bekommen, in dem man mir mitteilte (unterschrieben von Rocca und Khalifa), dass die IHF mir für die Mitarbeit dankt und die ADU einer neuen Person zur Leitung übergeben wird.

Versuche meinerseits, wenigstens eine Erklärung zu bekommen, scheiterten. Ich habe weder von Delplanque noch von Sola eine Antwort bekommen und das obwohl sie beide Europäer sind, von denen man sich eigentlich andere Verhaltensformen erwarten könnte. Scheinbar war aber der Druck von der IHF-Leitung zu massiv. Als mein Nachfolger wurde übrigens ein Tunesier bestimmt. Weitere Kommentare erspare ich mir.

Die Situation war also unbefriedigend. Was Sie aber kannten: Man sagt Ihnen einige Konflikte mit dem mächtigen IHF-Präsidenten nach...

Hans Holdhaus:
Das ist richtig. Hassan Moustafa hält grundsätzlich alle AD–Maßnahmen für Geldverschwendung. Ich musste ihn daher mehrmals drängen, in der IHF eine zumindest auf Sparflamme laufende AD-Strategie umzusetzen. Dass damit Konflikte programmiert waren ist klar. Ich war ja auch vor Ort in Athen beim erwähnten Pre-Olympic-Skandal und wurde dort genauso wie alle anderen Kommissionsmitglieder als "Idiot" beschimpft.

Auch während der Tätigkeit in der medizinischen Kommission gab es immer wieder Konflikte, weil Moustafa praktisch alle Tätigkeiten unterband. Bereits ausgeschriebene Seminare, z.B. in Afrika ein Seminar für Mediziner, wurden von Moustafa kurzfristig abgesagt bzw. verboten. Dies hat z.B. sogar dazu geführt, dass die gesamte medizinische Kommission Ende 2008 ihre Tätigkeit für die IHF einstellte. Allerdings sind dann zwei Mitglieder trotz der einstimmigen Abstimmung wieder übergelaufen. Es waren dies der Präsident - Gnamian aus Afrika - und Mokni, der oben zitierte Tunesier, also mein Nachfolger in der ADU....

Moustafa hat mich dann überraschender Weise kontaktiert und alles als einen Irrtum dargestellt, nachdem scheinbar wieder Druck von IOC und WADA gegeben wurde. Leider habe ich mich damals nochmals überreden lassen, vor allem, weil ich meine IHF-Mitarbeiterin nicht im Stich lassen wollte. Außerdem habe ich gehofft, dass wirklich ein Umdenken erfolgt ist. Leider ein Irrtum.

Mustafa hat sich bis zuletzt nicht getraut, mich nach Kontrollen im Vorfeld zu fragen. Er wusste ganz genau, dass ich das nicht akzeptieren würde. Dafür ist seine Managing Direktorin aktiv geworden. Sie vertritt ja, wie jetzt erst kürzlich zu lesen war die Meinung, sie müsste immer über alles im Vorfeld Bescheid wissen und auch alles bewilligen. Damit wäre die im AD-Bereich übliche strikte "Confidentiality", also Geheimhaltung, vorbei. Absolut unakzeptabel daher.

Sehen Sie denn aktuell im Handball Tendenzen zu verstärktem Doping?

Hans Holdhaus:
Nein, Handball gehört – Gott sei Dank – nicht wirklich zu den klassischen Doping-Sportarten. Das soll nicht heißen, dass es nicht doch immer wieder auch in unserer Sportart schwarze Schafe gibt. Aber die Zahl hält sich in Grenzen. Dessen ungeachtet darf man daraus nicht den Schluss ziehen, dass es im Handball kein Doping gibt. Die häufigsten Delikte betreffen Canabinoide. Aber wir hatten zuletzt auch wieder einen Anabolikafall, sowie Stimulantienfälle.

Tut die IHF ihrer Ansicht nach genug um Doping zu bekämpfen?

Hans Holdhaus:
Nein, tut sie nicht. Gerade in den kleinen Ländern ist Dopingaufklärung besonders wichtig. So wollte ich zuletzt in Südamerika, wo es nach wie vor kein funktionierendes AD-Netzwerk, gibt ein Seminar organisieren, auch um DC-Officers für die kommende Weltmeisterschaft der Frauen in Brasilien zu rekrutieren. Es war wieder nicht möglich.

Die IHF-Spitze soll auch das Budget des Dopingressorts innerhalb des Verbandes gekürzt haben. Wie soll das Ganze denn nun weitergehen?

Hans Holdhaus:
Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil ich trotz mehrfacher Versuche keine Antwort bekommen habe, wieviel Geld für 2011 der ADU zur Verfügung steht. Der Kassierer, Herr Sola, gibt keine Auskunft und reagiert auch nicht auf schriftliche Anfragen.

Die Auswirkungen für den Welthandball wird man an an den Reaktionen des IOC und der WADA sehen. Die Frage, die spätestens in den nächsten Wochen aufkommen wird, ist, ob die IHF den Anforderungen des World-Anti-Doping-Codes entspricht oder nicht. Wenn nicht, hat sie wieder einmal ein großes Problem. Und das schadet dem gesamten Handballsport. Europa hat diese Gefahr rechtzeitig erkannt und wird voraussichtlich eigene Wege gehen.

Was muss ihrer Ansicht nach geschehen, um einen zufriedenstellenden Kampf gegen Doping innerhalb der IHF führen zu können?

Hans Holdhaus:
Ein Umdenken in den Führungsgremien vom Präsidenten abwärts. Ein Wechsel im Management, weil die heutige Sportkultur mit der derzeit im IHF-Office gelebten Kultur nicht kompatibel ist. Nicht zuletzt wäre es dringend erforderlich, dass von Seiten der europäischen Föderationen deutliche Worte gesprochen werden. Die IHF ist ein Weltverband und noch dazu ein olympischer Weltverband und nicht die Spielwiese für persönliche Interessen oder Befindlichkeiten.

Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!


Meistgelesen:



Lesen Sie auch: