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03.03.2015 13:03 Uhr - Beachhandball - jun

2.000 Euro für Juniorinnen-EM: Henning Opitz über das FDDH-Engagement im Beachhandball

Henning OpitzHenning Opitz
Quelle: DKB HBL
Der Aufschwung des Beachhandball wäre ohne die entsprechenden finanziellen Mittel nicht denkbar. Ein prominenter Unterstützer ist der Freundeskreises des Deutschen Handballs (FDDH). Henning Opitz, Ehrenmitglied des Deutschen Handball-Bundes, sprach in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des FDDH über das Engagement für den Beachhandball. Er lobt: "Gut, dass sich alle Träger des Handballs in Deutschland entschieden haben, Beachhandball wieder in den Mittelpunkt der Sommeraktivitäten zu stellen."

Inwiefern unterstützt der FDDH die Sportart Beachhandball im Jahr 2015?

Henning Opitz:
In 2015 unterstützt der FDDH die Sportart Beachhandball in dem er die Anträge der DHB-Jugend sowie der Verbände Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein auf eine Förderung ihrer Beachhandballaktivitäten aufgegriffen und befürwortet hat. Dazu zählen die Teilnahme der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft bei der EM in Spanien, drei Inklusionsturniere in Schleswig-Holstein, ein Pilotjugendturnier in Bremen und das schon traditionelle Berlin-Brandenburger Jugendturnier am Müggelsee.

Warum haben Sie sich entschieden, ausgerechnet diese Projekte zu unterstützen und seit wann engagiert sich der FDDH für Beachhandball?

Henning Opitz:
Zu unseren Leitlinien zählt, für die Handballjugend in die Zukunft gerichtete Projekte zu fördern, die gleichzeitig andere motivieren und ermutigen sollen, zum Beispiel Beachhandball als Chance und durchaus Nachahmenswert zu verstehen. Schon deshalb haben wir immer wieder Jugend-Projekte im Beachhandball unterstützt. Und in 2014 auch das überhaupt erste Inklusionsturnier in Schleswig-Holstein.

Speziell: Inwiefern kam die Unterstützung der Juniorinnen-Nationalmannschaft zustande und wie wird diese genau aussehen?

Henning Opitz:
Wie oben erwähnt kam die Unterstützung der Juniorinnen-Nationalmannschaft durch einen Antrag des DHB zustande, der von der DHB-Jugend auf Vorschlag des DHB-Arbeitskreises Beachhandball gestellt wurde. Hier werden wir uns an den damit verbundenen Vorbereitungsmaßnahmen und Reisekosten mit 2.000 Euro beteiligen.

Wie ist Ihre persönliche Meinung bzw. Ihre persönliche Einstellung zum Beachhandball?

Henning Opitz:
Dem Beachhandball bin ich schon seit Mitte der neunziger Jahre verbunden, weil ich ihn als die optimale Sommersportart für uns Handballer sehe. Nicht nur als damaliger Präsident des Handball-Verbandes Berlin, der mit seinem Referenten Jörg Paulick und Turnieren am Berliner Wannsee und Müggelsee zu den ersten Wegbereitern des Beachhandballs zählte. Davon schwärmten noch damalige Teilnehmer - wie Kai Bierbaum - beim German Beachhandball Open im letzten Sommer in Wildeshausen.

Welche Entwicklung wird der deutsche Beachhandball Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren nehmen?

Henning Opitz:
Mich würde es freuen, wenn der deutsche Beachhandball wieder die Anerkennung erfährt, die er um die letzte Jahrtausendwende hatte, wo gerade die Frauen zu den führenden Nationalmannschaften in der Welt gehörten und die Männer ebenfalls zu den besten Teams zählten. Nicht umsonst hat die EHF in beim German Open Kongress in Wildeshausen gerade diese Erfolge- im Rahmen ihrer Powerpoint-Präsentation - in Worten sowie Bildern gewürdigt und uns ermutigt, wieder diesen Weg zu gehen. Gut, dass dem Rat auch gleich Taten folgten und sich dafür alle Träger des Handballs in Deutschland entschieden haben, Beachhandball wieder in den Mittelpunkt der Sommeraktivitäten zu stellen.

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