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13.09.2017 13:49 Uhr - Beachhandball - jun

Beachhandball: Entscheidung über Olympia eventuell erst am Freitag

Olympia - oder nicht? Das Internationale Olympische Komitee (IOC) fällt in dieser Woche die Entscheidung, ob Beachhandball ab 2024 zum Programm der Olympischen Spiele gehören wird. Als Stichtag war stets der 13. September kommuniziert werden. "Die Entscheidung wird in der Tat an dem Tag fallen, an dem auch die Entscheidung über den Ort der Olympischen Spiele 2024 fällt", erkläret beispielsweise DHB-Präsident Andreas Michelmann (hier nachzulesen). Die Entscheidung könnte jedoch vertagt werden.

Der IOC Kongress in Lima startete am gestrigen Dienstag und läuft noch bis Samstag. Während die Entscheidung über die Austragungsorte für 2024 und 2028 in der Tat für den heutigen Mittwoch auf der Agenda steht, ist der Punkt "Sports programme of the Games of the Olympiad 2024" erst für Freitag auf dem offiziellen Programm vermerkt. Es kann also durchaus sein, dass die Entscheidung erst am Ende der Woche gefällt wird.

Für den Weltverband IHF und die Kontinentalverbände ist es das erklärte Ziel, dass die Sandvariante olympisch wird. Es gibt voraussichtlich jedoch einen großen Knackpunkt. Wenn der Beachhandball olympisch wird, würde das aller Voraussicht nach eine Reduzierung für den Hallenhandball bedeuten - an Mannschaften und bzw. oder an Spielern, da die Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees die Anzahl an Teilnehmern einer Sportart vorschreiben.

"Die Regel dass die Anzahl der Handballerinnen und Handballer konstant sein soll, macht die Entscheidung nicht einfach", betonte auch DHB-Präsident Michelmann gegenüber handball-world.com (wir berichteten) und bestätigte: "Den Beachhandball aufzunehmen, würde eine Reduktion im Hallenhandball bedeuten."



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