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22.01.2017 17:25 Uhr - Weltmeisterschaft - cie

Schweden zerlegt Weißrussland bereits im ersten Abschnitt

Jim Gottfridsson erzielte acht Tore aus acht VersuchenJim Gottfridsson erzielte acht Tore aus acht Versuchen
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Lediglich sieben Minuten durfte Weißrussland im Achtelfinale von einer Überraschung träumen. Nach dem 6:5 übernahm Favorit Schweden das Kommando und zerlegte den Konkurrenten in der verbleibenden Zeit des ersten Abschnitts nach allen Regeln der Kunst, beim 24:11 zur Pause war die Frage nach dem Sieger bereits beatnwortet - auch dank einer beeindruckenden Wurfeffizienz von 86 Prozent. Schweden konnte nach dem Seitenwechsel Kräfte schon, steuerte aber zu einem ungefährdeten 41:22 und trifft nun im Viertelfinale in Lille auf Gastgeber Frankreich. Bester Werfer bei Weißrussland war Artsem Karalek mit sieben Toren, für Schwede erzielte Jim Gottfridsson acht Treffer aus acht Versuchen.

Die Favoritenrolle in der Partie lag bei Schweden. Während sich Weißrussland erst im letzten Gruppenspiel mit einem 27:25 das Ticket in das Achtelfinale hatte sichern können und nicht nur angesichts der Niederlage gegen Chile auf eine durchwachsene Vorrunde zurückblickte, waren die Auftritt der Schweden überzeugend: Bahrain, Argentinien und Katar wurden zweistellig in die Schranken gewiesen, auch der Erfolg gegen Ägypten war ungefährdet und gegen Gruppensieger Dänemark hatte es eine unglückliche 25:27-Niederlage gegeben.

Im umgebauten Fußballstadion Pierre Mauroy in Lille benötigte Schweden aber einige Minute um in die Partie zu finden. Barys Pukhouski setzte den ersten Treffer für die Weißrussen, die nach einem Doppelschlag von Jesper Nielsen und Niclas Ekberg zwar die Führung abgeben mussten, aber zunächst auf Augenhöhe agierten - auch dank drei Treffer von Artsem Karalek. Auch beim Ausgleich zum 4:4 und dem Anschlusstreffer zum 5:6 hatte der Außenseiter die schwedische Deckung über den Kreisläufer ausgehebelt.

Schweden verschob in der Defensive grundsätzlich gut in der 6:0-Formation, trat im richtigen Moment auf den Rückraum heraus und konnte in der Folge auch die Anspiele an den Kreis unterbinden. Weißrussland fand im Angriff keine Lösungen mehr und auf der Gegenseite baute Lukas Nilsson den Abstand erstnals auf drei Tore aus.

Und die gute schwedische Deckungsarbeit sorgte nun auch für einige einfache Treffer im Gegenstoß, Niclas Ekberg und Jerry Tollbring erhöhten so auf 10:5. Beeindruckend war auch die Effektivität des Favoriten, der im ersten Abschnitt 86 Prozent seiner Würfe verwandelte.

Die Treffer von Andrei Yurynik zum 10:6 und Barys Pukhouski zum 12:7 sorgten bei Weißrussland noch einmal für etwas Hoffnung, doch Schweden drängte auf die Vorentscheidung. Konsequent nutzte der Favorit die sich bietenden Chancen und baute die Führung auch dank insgesamt sechs Kontertreffern weiter aus.

Iouri Chevtsov griff zur ersten Auszeit, die zweite folge wenig später - aber sie konnte nicht verhindern, dass Albin Lagergren den Abstand beim 20:10 erstmals in den zweistelligen Bereich schob und die Frage nach dem Sieger der Partie angesichts des 24:11-Pausenstands bereits beim Gang in die Kabinen beantwortet war.

Schweden hatte bereits im ersten Abschnitt angefangen durchzuwechseln, mit Blick auf das bevorstehende Viertelfinale gegen Gastgeber, Titelverteidiger und Turnierfavorit Frankreich wurde die Belastung auch nach der Pause auf möglichst viele Schultern verteilt. Der Nachteil einen Ruhetag weniger als der Gegner, der gestern einige Mühe hatte gegen Island den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen, zu haben, konnte so minimiert werden.

Konzentration und Effektivität sanken bei der schwedischen Auswahl angesichts des deutlichen Vorsprungs, spätestens nach dem Schnellstart mit dem der Abstand in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts beim 30:12 auf achtzehn Tore ausgebaut worden war. Für Weißrussland ging es längst nur noch um Schadensbegrenzung, es sollte aber nicht mehr gelingen das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Schweden lockerte in der Deckung zwar merklich die Zügel, hielt den Takt in der Offensive aber weiter hoch. Trotz einiger Fehlversuche und vermeidbarer Ballverluste blieb es so beim vierzigsten Treffer des Favoriten noch beim Abstand von achtzehn Toren, bevor Simon Jeppson für den 41:22-Endstand sorgte.

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Männer · Weltmeisterschaft · Saison 2016/2017
6. Spieltag · 22.01.2017 · 16:00 Uhr
Weißrussland22:41
Schweden
Stade Pierre Mauroy Lille

Spielfilm:
0:0 (1.), 1:1 (2.), 1:2 (3.), 2:3 (4.), 3:4 (6.), 4:6 (8.), 5:7 (9.), 5:9 (11.), 5:10 (11.), 6:11 (12.), 6:12 (14.), 7:13 (16.), 7:14 (17.), 8:16 (20.), 9:18 (21.), 10:20 (23.), 10:21 (24.), 11:22 (27.), 11:23 (28.), 11:23 (29.), 11:24 (HZ), 11:24 (31.), 12:26 (32.), 12:27 (34.), 12:28 (35.), 12:29 (36.), 13:30 (38.), 15:31 (40.), 15:32 (42.), 16:33 (44.), 17:34 (46.), 17:34 (48.), 18:35 (50.), 19:35 (52.), 20:37 (54.), 22:39 (57.), 22:39 (58.), 22:40 (59.), 22:41 (60.), 22:41 (EN)

Torschützen: Karalek (7), Puchowski (4/2), Brovko (2), Baranau (2), Yurinok (2), Kulesh (2), Padshyvalau (2), Astrashapkin (1),
Siebenmeter:2 / 2
Zeitstrafen:4
Rot:
Torschützen: Gottfridsson (8), Ekberg (7/2), Nilsson (4), Tollbring (4), Lagergren (4), Konradsson (3), Frend Öfors (3), Nilsson (3), Zachrisson (2), Pettersson (1), Nielsen (1), Jeppsson (1),
Siebenmeter:2/2
Zeitstrafen:3
Rot:

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