News sendenPDF öffnen

14.04.2017 11:55 Uhr - Weltmeisterschaft - glg

Vorsitzender des Dänisches Verbands für Änderung des WM-Modus

Seit der Weltmeisterschaft 2013 folgt auf die Vorrunde, die in vier Sechsergruppen ausgespielt wird, die K.O.-Runde beginnend mit dem Achtelfinale. Geht es nach Per Bertelsen, dem Vorsitzenden des dänischen Handball-Verbands, könnte dieser Modus bald der Geschichte angehören.

Bertelsen sitzt auch im Turnierausschuss der IHF und dort wurden im Januar während der Weltmeisterschaft in Frankreich etwaige Änderungen besprochen, wie Bertelsen der Nachrichtenagentur Ritzau berichtete: "Die jetzige Turnierstruktur erlaubt es keinem Team auch nur einen einzigen schlechten Tag zu haben. Aus kommerzieller Sicht ist es nicht wünschenswert, dass einige der großen Nationen bereits früh im Turnier ausscheiden."

Beim Turnier in Frankreich war neben Bertelsens Dänen auch Deutschland bereits in der Runde der letzten 16 rausgeflogen. Der Funktionär bevorzugt eine Rückkehr zum Modus der zuletzt 2011 in Schweden angewendet wurde. Damals qualifizierten sich die ersten drei jeder Sechser-Vorrundengruppe für die Hauptrunde. Die wurde in zwei Pools á sechs Mannschaft ausgespielt. Die ersten beiden zogen jeweils ins Halbfinale ein.

Der Modus hätte den Nachteil, dass die Spieler in einem eh schon vollen Rahmenkalender eine Partie mehr absolvieren müssten. Dafür verwies Bertelsen darauf, dass Fans mehr Planungssicherheit hätten, als beim sofortigen Beginn des K.O.-Systems. Über den Modus könnte beim IHF-Kongress im November abgestimmt werden, wenn sich Hassan Moustafa erneut zum Präsidenten wählen lassen will (wir berichteten).

Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!


Meistgelesen:



Lesen Sie auch: