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06.01.2018 14:00 Uhr - Europameisterschaft - fcb

"Haben das Spiel nicht in den Griff bekommen" - Geir Sveinsson nach der Niederlage in Stuttgart

Geir SveinssonGeir Sveinsson
Quelle: groundshots.de
"Ich möchte Deutschland zu einem verdienten Sieg gratulieren", erklärte Geir Sveinsson auf der Pressekonferenz nach dem gestrigen 29:36 gegen die deutsche Auswahl. Der isländische Nationaltrainer war mit dem vorletzten Test seiner Mannschaft alles andere als einverstanden: "Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Eigentlich hatten wir gute erste zehn oder zwanzig Minuten, vor allem im Angriff. Aber wir haben das Spiel nicht in den Griff bekommen, weil wir ganz schlecht in der Abwehr gespielt haben."

Zunächst lieferte Island der deutschen Auswahl einen beherzten und temporeichen Schlagabtausch, als Aron Palmarsson mit einem fulminanten Unterarmwurf auf 6:8 stellte, schien Island das Heft in die Hand zu bekommen. Doch nach einer Auszeit drehte sich das Blatt, über 9:8 zog das DHB-Team auf 18:11 davon, nahm ein 19:12 mit in die Kabinen und verwaltete danach die Führung ohne Probleme bis zum 36:29-Erfolg.

"Deutschland hat ganz gut gespielt vorne und es uns schwer gemacht dagegenzuhalten. Es war ein sehr gutes Spiel einer starken Mannschaft, die ja auch amtierender Europameister ist", lobte Sveinsson den Gegner, kritisierte aber vor allem die eigenen Deckung, die weder in der 5:1- noch in der 6:0-Formation den Schwung des DHB-Angriffs nachhaltig ausbremsen konnte. "Der deutlichste Beweis sind die 36 Gegentore", so Sveinsson zur Abwehrschwäche seines Teams gegenüber dem isländischen Morgunbladid.

Der nach seiner Krankheit überraschend doch mit nach Deutschland gereiste Runar Karason und Omar Ingi Magnusson seien noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, zudem sei die Anreise, direkt nach dem Sieg gegen Japan ging es in den Flieger in Richtung Stuttgart beschwerlich gewesen, nahm Sveinsson sein Team etwas in Schutz. Für die Niederlage führte er dies aber nicht als Erklärung an, die Gründe liegen seiner Meinung nach wo anders - ins Detail wollte er aber nicht gehen. "Wir haben einen Tag, wo wir das diskutieren und trainieren müssen, was wir am Sonntag besser machen können", richtete der isländische Coach den Blick stattdessen nach vorne.

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