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12.01.2018 12:01 Uhr - Europameisterschaft - chs

Euro 2018: Gruppe B WM-Finale gleich am ersten Spieltag, Weber und Bauer auf Rekordjagd

Nikola KarabaticNikola Karabatic
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Durchaus mit unterschiedlichen Ambitionen starten die Mannschaften der Gruppe B in das Turnier. Frankreich und Norwegen standen sich vor einem Jahr im Endspiel um den WM-Titel gegenüber und haben auch in der Vorbereitung im Rahmen der Golden League die Klingen gekreuzt. Österreich hingegen kehrt nach zweijähriger Abstinenz wieder auf die große Bühne zurück.


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Frankreich zählt als amtierender Weltmeister klar zu den Titelkandidaten, doch die Equipe Tricolore muss sich erstmals ohne langjährige Stützen wie Thierry Omeyer und Daniel Narcisse beweisen. Hoffnung schöpft das Team von Didier Dinart und Guillaume Gille vor allem auch aus einem Vier-Jahres-Rhythmus, denn in den nichtolympischen Jahren konnte man 2006, 2010 und 2014 den EM-Titel erringen. Gelingt den Franzosen der Einzug in die Hauptrunde, dann kann Nikola Karabatic sogar der Spieler mit den meisten EM-Einsätzen für sein Land werden. Der frühere Kieler hat zwischen 2004 und 2016 schon 52 Spiele bestritten, lediglich Didier Dinart (57) und Jerome Fernandez (53) liegen noch vor dem Regisseur, der mit 226 Toren schon deutlich die teaminterne Torjägerliste seiner Mannschaft anführt.

Vizeweltmeister Norwegen schaffte vor zwei Jahren den Sprung ins Halbfinale, der vierte Platz war das bislang beste Ergebnis der Skandinavier bei Kontinentalmeisterschaften. Kreisläufer Bjarte Myrhol wird am Ende der Vorrunde Norwegens Spieler mit den meisten EM-Einsätzen sein, der frühere HBL-Profi (Nordhorn-Lingen, Rhein-Neckar Löwen) hat mit 31 Einsätzen noch zwei Partien Rückstand auf Schlussmann Ole Erevik.

Weißrussland gelang gleich bei der ersten Europameisterschaft mit dem achten Platz die erfolgreichste EM-Platzierung, danach wurde es lange still um die frühere Sowjetrepublik. Der fünfzehnte Platz 2008 war nur ein kurzes Intermezzo, doch seit 2014 war man unter der FÜhrung von Iouri Chevtsov jedesmal qualifiziert und schaffte zumindest den Sprung in die Hauptrunde. Mit Ivan Brouko fehlt der Spieler mit den meisten EM-Einsätzen diesmal, Maxim Babitschew, Boris Puchowski und Maxim Baranau werden schon in der Vorrunde am früheren Melsunger vorbeiziehen.

Österreich ist der Außenseiter im Teilnehmerfeld, das Team von Patrekur Johannesson hatte sich zuletzt bei der WM 2015 für ein Großturnier qualifiziert, größter Erfolg war der neunte Platz bei der Heim-EM 2010. In Sachen EM-Einsätze werden Thomas Bauer und Robert Weber ihre Bilanz von insgesamt zwölf Einsätzen nach oben schrauben, der Magdeburger Rechtsaußen könnte bei zehn Toren im Turnierverlauf auch Viktor Szilagyi als erfolgreichsten Torjäger seines Landes ablösen.










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