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13.01.2018 15:52 Uhr - Europameisterschaft - HP RNL, red

Teammanager Roggisch vor EM-Auftakt: "Leichte Spiele gibt es keine mehr"

Oliver RoggischOliver Roggisch
Quelle: Marco Wolf
In wenigen Stunden startet die deutsche Nationalmannschaft in die Europameisterschaft in Kroatien. Anwurf gegen Montenegro ist um 17.15 Uhr, das ZDF überträgt live. Dass es jedoch eine Handvoll Anwärter auf den europäischen Handballthron gibt, sieht auch Oliver Roggisch so. Der Sportliche Leiter der Rhein-Neckar Löwen ist bei der EM als Teammanager des DHB dabei.

"Bei der Europameisterschaft ist es ein bisschen wie mit der Bundesliga: Andere Nationen beziehungsweise andere Teams holen unfassbar auf, leichte Spiele gibt es keine mehr", blickt Roggisch voraus. "Dazu kommt, dass wir in der "Balkan-Gruppe" mit Montenegro, Mazedonien und Slowenien spielen und davon ausgehen müssen, dass wir da jedes Mal ein Auswärtsspiel haben werden."

Bange ist dem einstigen Abwehr-Chef deswegen aber nicht. "Die Mannschaft hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie mit einer solchen Konstellation sehr gut umgehen kann und das eher als Motivation begriffen hat." So oder so müsse man sich in Gruppe C auf drei spielstarke Teams einstellen, die versuchen werden, über Emotionen zu kommen. "Deshalb muss uns klar sein, dass wir nicht nur das Spielerische, sondern auch den nötigen Einsatz und Kampfgeist brauchen, um bestehen zu können."

Roggisch ist sich in diesem Zusammenhang auch nicht zu schade, die gute alte Floskel vom Von-Spiel-zu-Spiel-Schauen zu bemühen. "Das mag zwar abgedroschen klingen und natürlich haben wir das große Ziel, den Titel zu verteidigen. Aber gerade bei einer EM ist es unheimlich wichtig, jede Partie gleich ernstzunehmen - sonst kann man auch jedes Spiel verlieren." Dazu passt, dass der Kreis der Favoriten im Vergleich zu vergangenen Turnieren noch einmal gewachsen ist und neben den üblichen Verdächtigen wie Spanien, Dänemark und Frankreich noch die "Shooting Stars" aus Norwegen und Balkan-Länder wie Serbien und Slowenien umfasst. "Nicht zu vergessen Kroatien, die als Gastgeber gefeiert werden ohne Ende und daraus sehr viel Energie ziehen werden", ergänzt "The Rogg".

Bei all der Belastung rund um die Vereinsmannschaften glaubt Roggisch, dass die Spieler voller Tatendrang in das Turnier starten werden. "Ich jedenfalls freue mich riesig", sagt Roggisch. Die Gefahr, dass vor allem immer mehr Top-Spieler den Nationalmannschaften den Rücken kehren, weil sie allein mit den Aufgaben im Verein an den Rand der Belastungsgrenze und darüber hinaus getrieben werden, sieht er aber schon. "Es wird von Jahr zu Jahr mehr. Man muss höllisch aufpassen, dass es nicht irgendwann eine Europameisterschaft ohne Superstars gibt."

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Männer · Europameisterschaft · Saison 2017/2018
1. Spieltag · 13.01.2018 · 17:15 Uhr
Deutschland32:19
Montenegro
Zagreb-Arena · Zuschauer : 8000
Live im TV auf ZDF

Spielfilm:
2:0 (5.), 3:2 (9.), 4:2 (10.), 5:3 (13.), 7:3 (16.), 8:3 (16.), 9:3 (18.), 10:3 (19.), 11:3 (20.), 12:3 (21.), 13:3 (22.), 14:5 (26.), 15:6 (28.), 17:8 (30.), 17:9 (HZ), 18:9 (31.), 21:12 (39.), 23:12 (41.), 25:13 (45.), 27:14 (48.), 29:16 (55.), 29:17 (55.), 31:17 (58.), 32:18 (60.), 32:19 (EN)

Torschützen: Gensheimer (9/5), Drux (5), Kühn (3), Weber (3), Kohlbacher (3), Weinhold (3), Häfner (2), Wiencek (2), Reichmann (1), Fäth (1),
Siebenmeter:5 / 6
Zeitstrafen:8
Rot:Janke (3.),
Torschützen: Lipovina (7), Bozovic (4), Andjelic (2), Markovic (1), Vujovic (1), Sevaljevic (1/1), Lasica (1), Vujovic (1/1), Simovic (1),
Siebenmeter:2/3
Zeitstrafen:4
Rot:

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