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14.01.2018 13:19 Uhr - Europameisterschaft - Daniel Genings, PM ÖHB

Ohne Alexander Hermann - Österreich fordert Weltmeister Frankreich

Alexander HermannAlexander Hermann
Quelle: Pucher/ÖHB
Nichts ist Unmöglich - Mit dieser Einstellung will Österreich in das zweite Spiel bei der Europameisterschaft in Kroatien gehen. Nach der Auftaktniederlage gegen Weißrussland treffen die Alpenländer am heutigen Sonntag auf Weltmeister Frankreich. "Sie sind eigentlich Maschinen. Sie sind unglaublich kräftig", weiß Trainer Patrekur Johannesson um die Schwere der Aufgabe gegen den sechsmalige Weltmeister. "Es ist alles möglich", ergänzt Robert Weber. Österreich will trotz der scheinbar klaren Rollenverteilung seine Chancen suchen und nutzen.

Geschlagen gibt man sich im Vorfeld nicht, im Sport ist alles möglich, wie Trainer Patrekur Johannesson weiter ausführt. "Island hat England im Fußball geschlagen", so der Coach zum Erfolg seiner Landleute. Einen solchen Coup möchte er am liebsten auch im Spiel gegen Frankreich landen. Zuvor wiederholt aber er nochmal die lobenden Worte an seine Mannschaft, die im Spiel gegen Weißrussland gut gespielt habe, um sofort den Fokus auf die nächste Partie zu legen.

"Wir schauen uns noch ein paar Videos an, werden den Gegner analysieren und bereiten uns wie auf jedes andere Spiel vor", gibt Österreichs Trainer Einblicke. "Die Spieler müssen sich wohlfühlen, sonst kann man nicht gut Handball spielen", so der Isländer weiter. Die Spieler lenkten sich am Mittag mit Besuchen in der Stadt Porec bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ab, um die Köpfe nach der Niederlage gegen Weißrussland frei zu bekommen.

Zum Training am Nachmittag lag der Fokus allerdings längst wieder voll auf der kommenden Partie. "Wir werden sie heute noch ganz genau analysieren. Wir wissen, dass sich Frankreich eine Starting Seven zusammenbauen kann mit der wir gar nicht rechnen, daher wird die Analyse auch schwierig. Wir müssen taktisch dagegenhalten. Die Niederlage von gestern ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir spielen gegen den Weltmeister, das ist Motivation genug", so Torhüter Thomas Bauer beim Medientermin am Samstagvormittag.

"Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen", fügte Robert Weber ergänzend hinzu. "Wir müssen an uns glauben. Es ist alles möglich. Am Ende sind Mut und Wille das Entscheidende. Morgen heißt es wieder alles geben", so der Spieler des SC Magdeburg. Auf die Niederlage gegen Weißrussland angesprochen, sagt der 32-Jährige: "Die Enttäuschung ist da und sitzt tief. Aber wenn man mal einen Tiefschlag bekommt, muss man wieder aufstehen."

Mit freien Köpfen, konzentriertem Auftreten und der richtigen Einstellung will Österreich versuchen, das eigentlich Unmögliche gegen Frankreich möglich zu machen. Verzichten muss Österreich dabei allerdings auf Alexander Hermann. Der Wetzlarer verletzte sich am Knie und eine MRT-Untersuchung am Samstag ergab, dass der Rückraumspieler nicht mehr zum Einsatz kommen kann. Für ihn nominierte Patrekur Johannesson am Thomas Kandolf nach, wie der ÖHB am Sonntagmorgen bestätigte.

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Männer · Europameisterschaft · Saison 2017/2018
2. Spieltag · 14.01.2018 · 18:15 Uhr
Österreich26:33
Frankreich
Sportcenter Porec
Live im TV auf ORF Sport+ (AUT)

Torschützen: Weber (5/3), Kandolf (4), Wagner (3), Schopf (2), Herburger (2), Bilyk (2), Kirveliavicius (2), Frimmel (2), Bozovic (1), Zeiner (1), Neuhold (1), Ranftl (1),
Siebenmeter:3 / 3
Zeitstrafen:5
Rot: (1.),
Torschützen: N´Guessan (7), Caucheteux (4/2), Abalo (4), Remili (4), Mahé (3/1), Mem (3), Porte (3), Tournat (2), Claire (1), Dipanda (1), Guigou (1),
Siebenmeter:3/4
Zeitstrafen:3
Rot:

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