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30.04.2015 09:29 Uhr - Europameisterschaft - cie, ewo

"Es war fantastisch" - Gottfridsson macht mit Schweden nächsten Schritt in Richtung Polen

Meldete sich mit starker Leistung im schwedischen Nationaltrikot zurück: Jim GottfridssonMeldete sich mit starker Leistung im schwedischen Nationaltrikot zurück: Jim Gottfridsson
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Nach fast einem Jahr feierte Jim Gottfridsson sein Comeback im schwedischen Nationalteam und trumpfte dabei mit zehn Toren auf. "Er ist ein unglaublich guter Handballer und hat während des gesamten Spiels immer wieder die Verantwortung übernommen", lobte Schwedens Trainer Staffan Olsson nach dem 28:24 gegen Slowenien. Das Endergebnis täuscht dabei etwas über die Kräfteverhältnisse hinweg, im heimischen Växjö hatten die Gastgeber kurz nach der Pause beim 22:12 schon mit zehn Toren geführt, bevor sie einen Gang herausnahmen und ein kämpferischer Gast das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten konnte. Dies könnte mit Blick auf den direkten Vergleich in der Endabrechnung noch wichtig werden, zunächst aber übernimmt Schweden nach dem Erfolg der beiden bis dato ungeschlagenen Teams die alleine Tabellenführung in der Gruppe 3 der Qualifikation für die EM in Polen.

Klemen Cehte hatte die Gäste aus Slowenien in der zweiten Minute in Führung geworfen, doch schnell übernahm Schweden das Kommando. Andreas Nilsson und Jonas Källman warfen die Hausherren vor 4.512 Zuschauern mit 2:1 in Vorlage und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zog Schweden dann auf 5:2 davon. In Überzahl kam Slowenien noch einmal auf ein Tor heran, doch mit dem 6:4 durch Jim Gottfridsson nahm der Gastgeber nach zehn Minuten dann endgültig Fahrt auf. Die Slowenen taten sich schwer in der Offensive, Schweden verschob gut in der beweglichen Deckung und hatte zudem in Mattias Andersson einen gewohnt sicheren Rückhalt.

Ein Treffer von Jonas Källman, ein Doppelschlag von Niclas Ekberg und ein erfolgreicher Versuch von Andreas Nielsen ließen die Serie und den Abstand anwachsen, nach einer Viertelstunde stand ein 10:4 auf der Anzeigetafel. Bis zum 13:9 konnte Slowenien den Abstand noch in Grenzen halten, dann aber wuchs der Abstand durch drei schwedische Treffer auf sieben Tore an. Und nach einem Doppelschlag von Gottfridsson ging es beim 18:10 sogar mit einer Acht-Tore-Führung für Schweden in die Kabinen.

"Es war insgesamt eine gute erste Hälfte, im Angriff, in der Verteidigung und auch im Konterspiel", blickte Jim Gottfridsson nach Spielende auf den ersten Abschnitt zurück. Der Rückraumspieler selbst erzielte sechs seiner insgesamt zehn Tore vor der Pause. "Es lief von Anfang an gut", freute sich der Flensburger auf der Homepage des schwedischen Verbands über sein gelungenes Comeback und fügte an: "Es war fantastisch nach zehn, elf Monaten wieder im Nationalteam zu stehen."

Nach Wiederbeginn setzten die Hausherren nach und drängten auf eine frühe Entscheidung, den ersten Treffer erzielte erneut Jim Gottfridsson. Beim 21:11 durch Viktor Östlund war das Ergebnis dann erstmals im zweistelligen Bereich, Slowenien drohte ein Debakel. Doch angeführt vom neunfach erfolgreichen Dragan Gajic ließen sich die Gäste nicht entmutigen und waren zur Stelle, als Schweden die Zügel etwas lockerte.

"Vielleicht schien etwas die Müdigkeit durch", versuchte Schwedens Coach Staffan Olsson den Bruch zu erklären. Wirklich in Gefahr geriet der Sieg aber nicht mehr, auch wenn Slowenien in der Schlussviertelstunde den Abstand von 25:16 noch auf 28:24 mehr als halbieren konnte. "Große Anerkennung dafür, wie wir das Spiel nach Hause getragen haben. Ich bin sehr froh, dass wir die beiden Punkte haben", so Staffan Olsson nach dem Erfolg.

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Männer · Europameisterschaft · Saison 2014/2015
3. Spieltag · 29.04.2015 · 19:15 Uhr
Schweden28:24
Slowenien

Spielfilm:
1:1 (2.), 2:1 (3.), 2:2 (5.), 5:2 (7.), 5:3 (8.), 5:4 (10.), 7:4 (13.), 8:4 (14.), 10:4 (16.), 10:5 (18.), 11:6 (20.), 12:7 (22.), 13:9 (25.), 16:9 (28.), 18:10 (HZ), 21:11 (35.), 22:14 (40.), 25:16 (45.), 25:19 (50.), 26:19 (51.), 26:22 (55.), 28:24 (EN)

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