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21.01.2016 21:57 Uhr - Europameisterschaft - fcb, ewo

Kroatien bezwingt Mazedonien dank starken Starts in beiden Halbzeiten

Marko Kopljar verletzte sichMarko Kopljar verletzte sich
Quelle: Tom Weller


Ivan Sliskovic: 6 Versuche, 6 TrefferIvan Sliskovic: 6 Versuche, 6 Treffer
Quelle: Tom Weller
Unter der Leitung der Elitekader-Schiedsrichter Lars Geipel und Marcus Helbig standen sich am Abend Mazedonien und Kroatien gegenüber, der Dritte der Gruppe A und der Zweite aus Gruppe B, deren Mannschaften gestern die kurze Reise aus Kattowitz nach Krakau bewerkstelligt hatten. Die Kroaten schienen frischer zu sein, die Mazedonier kamen in einer fair geführten Partie erst zum Ende der ersten Halbzeit ins Spiel und rollten den deutlichen Rückstand bis zum 13:17-Pausenpfiff auf. Mazedonien verschlief nun abermals den Start, um anschließend völlig den Faden zu verlieren. Insgesamt war es daher ein souveräner Start-Ziel-Sieg der Kroaten, das Ergebnis lautete 24:34.

Kroatien startete besser ins Spiel. Marko Mamic, Manuel Strlek, Marko Kopljar und Marino Maric sorgten binnen sechs Minuten für die 1:5-Führung des EM-Vierten von 2014. Die Mazedonier schienen auch nach einer Auszeit nicht ins Spiel zu finden, Kiril Lazarov scheiterte an Mirko Alilovic, der vier der ersten fünf Versuche unschädlich machte. Auch in Unterzahl lief beim Team des kroatischen Trainers Ivica Obrvan wenig zusammen, erst nach elf Minuten erzielte Stojance Stoilov beim 2:7 den zweiten Treffer für die Mazedonier, die Serbien aus dem Turnier gedrängt hatten.

Die mazedonischen Fans hinter dem kroatischen Tor veranstalteten einen ordentlichen Rabatz. Ihr Team fand, vielleicht dadurch, gegen die kroatische 3:2:1-Formation mit Domagoj Duvnjak an der Spitze kurzzeitig bessere Lösungen und wirkte konzentrierter. Goce Georgievski stellte nach 13 Minuten auf 4:8, Dejan Manaskov sorgte für das 5:9. Nach einer Viertelstunde schien die Obrvan-Sieben im Spiel zu sein, konnte den deutlichen Rückstand aber nicht abbauen. Marko Mamic durfte beim 5:10 unbedrängt netzen. Das gelang dem 21-Jährigen auch beim 5:11 nach 20 Spielminuten.

Kroatien kontrollierte das Spiel nach einer kurzen Schwächephase, da auf mazedonischer Seite Kiril Lazarov trotz vier Versuchen torlos blieb. Zwar erzwang der Underdog mit dem Kreisläuferspiel des massigen Zharko Peshevski einige Strafwürfe, eine solide Abwehr fehlte der Obrvan-Sieben jedoch völlig. Nach Luka Sebetics Durchbruch zum 8:15 lagen daher bereits sieben Tore zwischen den Kontrahenten. Der Konter von Dejan Manaskov zum 11:16, zwei Minuten vor der Pause, wurde daher von Team und Fans euphorisch gefeiert. Kroatiens Zeljko Babic beantragte eine Auszeit.

Bei Halbzeit stand es 13:17. Mazedonien hatte den teils auf sieben Tore gewachsenen Rückstand halbiert. Bei beiden Teams rotierte dabei quasi die komplette Sechzehn zwischen Bank und Spielfeld. Dejan Manaskov war mit sechs Treffern aus sechs Versuchen einer der Hoffnungsträger im Team von Ivica Obrvan, das inzwischen nahe an den Offensivwerten der Kroatien lag, aber zwischen den Pfosten mit zwei Paraden bei 19 Würfen den klaren Schwachpunkt hatte. Dennoch hatten die Kroaten daraus in der Schlussphase der ersten Halbzeit kein Kapital mehr schlagen können.

Das klappte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wieder besser. Nach 34 Minuten hieß es zunächst 14:20, nach 37 Minuten bereits 15:22 für Kroatien, das damit den Sieben-Tore-Vorsprung wieder erreicht hatte. Mazedonien hatte Daniel Dujachanec nach der Pause im Tor belassen. Er hatte jedoch bei den Gegenstößen, die in dieser Phase auf seinen Kasten prasselten, keine Chance zu glänzen. Beim 16:24-Konter von Manuel Strlek hatte Ivica Obrvan nach 38 Minuten genug gesehen und legte die Auszeit. Der 18:24-Gegenstoß von Goce Georgievski schien Mazedonien Aufwind zu geben.

Kroatien musste nach 41 Minuten auf die Dienste von Marko Kopljar verzichten. Der Spieler des FC Barcelona verletzte sich bei einem Duell und schied aus. Luka Sebetic kam zurück aufs Feld und Marino Maric stellte auf 18:26, der danach durch Ivan Sliskovic ersetzt wurde. In der Schlussphase wurde bei den Kroaten, aber auch bei Mazedonien nochmals kräftig durchrotiert. Die Kroaten ließen dabei aufmerken: Die Neuen brachten sich voll ein und bauten die Serie bis zum 19:29 (50.) auf 1:5 Tore aus. Die Kroaten waren am Ende nicht mehr zu halten und sammeln souverän die Zähler drei und vier.

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Mazedonien24:34
Kroatien

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Spielfilm:
0:2 (2.), 0:3 (3.), 1:3 (5.), 1:4 (6.), 1:5 (7.), 1:6 (7.), 1:7 (10.), 2:7 (11.), 3:7 (12.), 3:8 (13.), 4:8 (14.), 5:9 (15.), 5:10 (16.), 5:11 (19.), 6:12 (22.), 7:12 (23.), 7:13 (24.), 8:13 (24.), 8:15 (26.), 9:15 (26.), 9:16 (27.), 11:16 (28.), 11:17 (29.), 12:17 (30.), 13:17 (HZ), 14:17 (31.), 14:19 (33.), 14:20 (34.), 15:21 (36.), 15:22 (37.), 16:22 (38.), 16:23 (38.), 16:24 (39.), 17:24 (41.), 18:24 (42.), 18:25 (43.), 18:26 (44.), 18:27 (45.), 18:28 (46.), 19:28 (47.), 20:30 (53.), 22:31 (55.), 23:32 (58.), 23:33 (60.), 24:34 (EN)

Torschützen: Manaskov (7), Kuzmanovski (4), Georgievski (3), Stoilov (3), Mitkov (2), Mojsovski (2), Ojleski (2), Mirkulovski (1),
Siebenmeter:0 / 0
Zeitstrafen:1
Rot:
Torschützen: Sliskovic (6), Maric (5), Strlek (5), Mamic (3), Karacic (3), Horvat (3), Kopljar (3), Sebetic (2), Duvnjak (2), Cupic (1), Gojun (1),
Siebenmeter:0/0
Zeitstrafen:2
Rot:

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