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17.06.2017 17:25 Uhr - Europameisterschaft - Denis Geger

"Sind auf einem guten Weg": Samuel Röthlisberger im Interview

Samuel Röthlisberger Samuel Röthlisberger
Quelle: Michael Heuberger
Am morgigen Sonntag treffen in Bremen im abschließenden der Spiel der EM-Qualifikation Deutschland und die Schweiz aufeinander. Mit dabei sein wird dann auch Samuel Röthlisberger, der ab der kommenden Saison für den TVB 1898 Stuttgart auflaufen wird. Der Schweizer spricht im Vorfeld der Begegnung über die bisherige EM-Quali, die Situation im Schweizer Handball und seinen Wechsel in die deutsche Bundesliga...

In der EM-Qualifikation ist euch noch kein Punktgewinn gelungen, der Trainer ist mit der Entwicklung trotzdem zufrieden. Siehst du die Entwicklung auch positiv?

Samuel Röthlisberger:
Ich finde auch, dass das Jahr positiv verlaufen ist. Wir hatten ein paar Ausschläge nach oben, wie im Spiel gegen Deutschland, aber wir haben gemerkt, dass wir lange noch nicht da sind, wo wir sein wollen. Das haben wir am Mittwoch gegen starke Slowenen gesehen, als wir einfach keine Chance hatten. Wir sind auf einem guten Weg, aber es ist noch ein langes Stück.

Hat man nicht gehofft, dass man mit Portugal auf einem Level ist und um den dritten Tabellenplatz kämpft?

Samuel Röthlisberger:
An Portugal sind wir sicherlich am nächsten dran, aber auch dort haben wir gemerkt, dass die portugiesische Mannschaft noch etwas routinierter war und auch körperlich stärker, und daher haben wir auch gegen Portugal zwei Mal verloren.

Für Deutschland geht es im letzten Spiel um nichts mehr, ist das vielleicht eine Chance für euch, wenn die Luft auf der anderen Seite ein wenig raus ist?

Samuel Röthlisberger:
Ich denke nicht, dass es so sein wird. Es sind zwar einige Spieler nicht dabei, aber die Spieler, die jetzt eine Chance bekommen, wollen sich genauso beweisen. Das Spiel wird morgen nicht einfach, auch wenn auf deutscher Seite einige Stammkräfte fehlen.

Ihr habt eine sehr junge Mannschaft, was kann man da in den nächsten Jahren erwarten?

Samuel Röthlisberger:
Wir wollen schon jetzt jedes Spiel gewinnen, so ist das im Sport. Wir wollen bei jedem Training mehr zusammenwachsen und so schnell wie möglich erfolgreich sein. Ein Vorteil in der Schweiz sind da sicherlich auch die kurzen Wege, so dass wir auch während der Saison regelmäßig zum Training zusammenkommen können.

Wie wichtig ist es dafür, dass mehr Spieler den Schritt ins Ausland wagen?

Samuel Röthlisberger:
Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg, es wird in den nächsten Jahren sicherlich einige geben, die wechseln werden.

Wie wichtig ist es auch, dass sich die Schweizer Liga weiterentwickelt?

Samuel Röthlisberger:
Die Liga ist schwer mit Deutschland zu vergleichen. Die Schweizer Liga ist nicht schlecht, aber in Deutschland oder anderen Ländern ist es nochmal ein viel höheres Niveau. Es ist wichtig, dass die einheimischen Spieler viel Spielpraxis bekommen, aber da sehe ich es auch auf einem guten Weg.

Du wechselst zum TVB Stuttgart in die Bundesliga. Mit welchen Erwartungen gehst du in deine erste Saison in Deutschland?

Samuel Röthlisberger:
Ich möchte mich von Beginn an in dem professionellen Umfeld weiterentwickeln und zu Spielpraxis kommen, ich werde in jedem Training auf jeden Fall alles geben.

In der Bundesliga trifft man jede Woche auf Weltklasse Gegenspieler, wie schnell denkst du, kannst du dich in der Bundesliga integrieren?

Samuel Röthlisberger:
Jedes Wochenende auf Top-Niveau zu spielen wird das Schwierigste sein. In der Schweiz gibt es immer mal Mannschaften die nicht gleich stark einzuschätzen sind, wo man vielleicht mal ein einfacheres Spiel hat. Das wird sich in Deutschland natürlich ändern.

Hat man manchmal auch Respekt vor einem Gegenspieler?

Samuel Röthlisberger:
Im Vorfeld ist das vielleicht manchmal so. Auf dem Feld ist es egal, wer vor einem steht. Man will dieses Spiel dann gewinnen und da ist es egal, gegen wen man spielt.

Besonders deine Abwehrqualitäten werden immer wieder gelobt. Siehst du dort auch deine Stärken?

Samuel Röthlisberger:
Ja schon, in der Nationalmannschaft bin ich eigentlich als reiner Abwehrspezialist dabei. Ich will mich aber natürlich im Angriff weiter verbessern. Heutzutage muss man Angriff und Abwehr spielen können, ich will ein kompletterer Spieler werden.

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Männer · Europameisterschaft · Saison 2016/2017
6. Spieltag · 18.06.2017 · 15:00 Uhr
Deutschland29:22
Schweiz
· Zuschauer : 8900

Spielfilm:
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