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29.10.2017 11:11 Uhr - Europameisterschaft - ÖHB, red

Bilyk rettet Österreich das Remis gegen Serbien

Nikola BilykNikola Bilyk
Quelle: ÖHB/Pucher
Im zweiten freundschaftlichen Länderspiel des Österreichischen Handball Männer Nationalteams gegen Serbien sollte zwar die Revanche für die 32:34-Niederlage vom Donnerstag nicht gelingen, jedoch bewies das Team enorme Willenstärke und ein großes Kämpferherz. Ab der 17. Spielminute sah man sich gegen die Serben in Rückstand, zwischenzeitlich lag man mit sechs Toren zurück. Doch in der Schlussphase kämpfte man sich zurück ins Spiel, Nikola Bilyk erzielte in der 59. Spielminute per 7-Meter den Ausgleich zum 37:37, war erneut vom 7-Meter mit der Schlusssirene erfolgreich und rettete Österreich das Unentschieden, 38:38.

Wie schon beim ersten freundschaftlichen Aufeinandertreffen zwischen Österreich und Serbien Donnerstagabend in Tulln zeigte sich bereits in den Anfangsminuten, dass dieses Spiel erneut äußerst torreich werden sollte. Nach gerade einmal 3:11 Minuten waren bereits sechs Tore gefallen, Österreich führte 4:2. Mit enormen Elan gingen die Mannen von Teamchef Patrekur Jóhannesson ans Werk, nahezu jeder Angriff konnte mit einem Tor abgeschlossen werden. Doch nicht weniger erfolgreich agierten die Gäste aus Serbien.

In der achten Spielminute erzielte Marko Vujin den erstmaligen Ausgleich für Serbien zum 7:7. Gut sieben weitere Spielminuten konnte Österreich vorlegen, kurzzeitig sich sogar nochmals mit zwei Treffern absetzen, ehe die Gäste das Ergebnis zu ihren Gunsten drehen konnten. Mit einem 4:0-Lauf stellte Serbien rasch auf 15:12. Bis zur Halbzeit sollten noch insgesamt weitere 16 Tore fallen. Mit 20:23 aus Sicht der Österreicher ging es in die Kabinen.

Auch nach Seitenwechsel präsentierte sich den Fans weiterhin ein wahres Offensivfeuerwerk. Serbien konnte seinen Vorsprung aus der ersten Halbzeit halten, diesen sogar bis zur 42. Spielminute auf 31:25 ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt nahm Patrekur Jóhannesson ein Timeout, in der Deckung probierte man einige Varianten aus, offensive 6:0-Deckung, bzw. eine 3:2:1-Deckungsvariante.

Tor um Tor kämpfte sich die Mannschaft wieder heran, doch die Fans in der ausverkauften Südstadt mussten lange auf den ersehnten und verdienten Ausgleichstreffer warten. Österreichs bester Werfer an diesem Abend, Nikola Bilyk, war es dann auch vorbehalten diesen zu erzielen. Vom Siebenmeterstrich trat er an und setzte den Ball routiniert ins Tor zum 37:37, 58:21 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt absolviert. Und er sollte es auch sein dem der erlösende Ausgleichstreffer zum 38:38-Endstand vorbehalten bleiben sollte. Erneut trat er zum Siebenmeter an und erneut verwandelte er diesen trocken. Endstand 38:38

Nikola Bilyk: "Ein Sieg wäre optimal gewesen, dafür hat es leider nicht gereicht. Wir haben einige 100%ige nicht reingemacht, so müssen wir uns mit dem Unentschieden zufrieden geben. Aber ich denke das ist Ok, es war ein Vorbereitungsspiel. Wir werden das analysieren und schauen, was wir besser machen können. Die sechs Tore aufzuholen war überragend, da haben wir alles reingehaut was nur geht. Das gibt Selbstvertrauen, zu wissen, dass wir auch gegen solche Mannschaften einen großen Rückstand aufholen können."

Patrekur Jóhannesson, Teamchef Österreich: "Das war ein ganz komisches Spiel. In der ersten Halbzeit waren beide Teams überragend im Angriff. So viele Tore in einer Halbzeit habe ich noch selten erlebt. Wir haben in der Dekcung zu oft 1:1- und 2:2-Situationen verloren. Aber die gesamte Mannschaft hat viel Herz in der zweiten Halbzeit gezeigt."

Das nächste Mal kommt Österreichs Handball Männer Nationalteam zur finalen Vorbereitung auf die EURO 2018 Ende Dezember zusammen. Von 27. - 30. noch ohne Legionäre, ab 2. Januar 2018 dann komplett. Am 5. und 7. Januar bestreitet man zudem noch zwei Testspiele gegen Tschechien, ehe man am 10. Januar nach Porec übersiedelt.

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Männer · Europameisterschaft · Saison 2017/2018
1. Spieltag · 12.01.2018 · 18:15 Uhr
Weißrussland0:0
Österreich
Sportcenter Porec
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