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11.02.2018 20:37 Uhr - Champions League - cad

Treffer in letzter Sekunde: Krimi zwischen Flensburg und Kielce endet unentschieden

Rasmus LaugeRasmus Lauge
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Die SG Flensburg-Handewitt erkämpft sich gegen PGE Vive Kielce ein 32:32 (17:21)-Unentschieden. Das Team von Maik Machulla lag über weite Strecken der Partie zurück und kämpfte sich erst in der Schlussphase wieder heran. In der letzten Minute brachte Rasmus Lauge den Bundesligisten sogar noch in Front, doch Kielce erspielte sich eine letzte Chance und glich Sekunden vor dem Ende aus.

Zwischen Flensburg und Kielce entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie. Beim 3:2 (4.) lag die SG kurzzeitig in Front, doch dann erarbeiteten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung, den sie auch verteidigen konnten. Der Bundesligist war in der Deckung zu defensiv gegen den Rückraum. Zwar wurden so die Räume von Julen Aguinagalde eingeräumt, doch der Rückraum kam wiederholt zum Wurf. Michael Jurecki erzielte in der ersten Halbzeit sieben Tore.

Flensburg kam zwar noch einmal heran - Lasse Svan bediente den zum Kempa springenden Rasmus Lauge, der zum 7:8 (12.) einnetzte, doch es fehlte oft die Konzentration in den Aktionen. So zog Kielce weg und Aguinagalde erhöhte auf 13:9 (19.) aus Sicht der Polen. Maik Machulla reagierte, legte die Auszeit und stellte taktisch um.

Er brachte Anders Zachariassen als siebten Feldspieler, doch ein Ballverlust ermöglichte den Polen den Wurf auf das leere Tor. Darko Djukic netzte zum 14:8 (19.) ein. Flensburg gelang es in der verbleibenden Zeit, den Vorsprung zu verkürzen. Statt mit sechs Toren Rückstand ging es mit vier Treffern Differenz in die Kabine - die SG lag mit 17:21 zurück.

Nach der Pause blieb Flensburg im Sieben-gegen-Sechs. Im ersten Angriff ging der Ball an Zachariassen, der jedoch an Szmal scheiterte. Manuel Strlek (17) nutzte die Gelegenheit und versenkte den Ball zum 22:17 (32.) ins leere Tor. Flensburg gelangen solche einfachen Tore nicht - Hampus Wanne scheiterte beispielsweise von der Siebenmeterlinie. So blieb der Fünf-Tore-Vorsprung für die Polen bestehen.

Die SG machte es sich in dieser Phase selbst schwer. Kevin Möller kam mit einer Parade gut in die Partie, doch kurz darauf vergab Svan einen Gegenstoß gegen Szmal - es war die zweite Großchance innerhalb weniger Minuten, welche die Flensburger liegen ließen. Kielce machte es besser. Karol Bielecki kam von der Bank und verwandelte einen Strafwurf zum 24:19 (37.).

Flensburg kassierte nun zwei Zeitstrafen kurz hintereinander, kam jedoch unbeschadet aus dieser Phase heraus. Svan konnte per Gegenstoß auf 21:25 (40.) verkürzen; das Tor war dabei leer, da Szmal beim Versuch, den Ball abzufangen, herausgelaufen war, sich jedoch verschätzt hatte. Aus einer guten Deckung heraus verteidigte Kielce seinen Vorsprung jedoch. Das polnische Team wirkte sehr sicher und brach immer wieder durch die Flensburger Defensive.

Durch einen Doppelschlag von Magnus Röd kam die SG auf 27:30 heran und war so gute zehn Minuten vor dem Ende wieder in Schlagdistanz. Mit einer Parade ermöglichte Möller den nächsten Angriff, doch Röd wurde von Mariusz Jurkiewicz gestoppt und blieb liegen. Die Schiedsrichter entschieden auf Stürmerfoul und die Halle protestierte heftig. Da der junge Rückraumspieler jedoch liegenblieb und auf dem Feld behandelt wurde, musste er für drei Angriffe behandelt werden.

Die SG war nun endlich in der Partie und agierte in der Defensive mit mehr Aggressivität. Machulla zog noch einmal die Auszeit und gab die Handlung vor. Zachariassen wurde wie angesagt bedient und traf, einen Angriff später hämmerte Lauge den Ball unter die Latte. Vier Minuten vor dem Ende waren die Flensburger wieder dran: 30:31 in der 56. Spielminute.

Eine Zeitstrafe gegen Zachariassen schwächte die SG noch einmal, doch Möller nahm den Polen den Wurf ab. In den letzten Minuten hatte sich der Keeper extrem gesteigert und seine Quote auf 47 Prozent gesteigert. Die Flensburger spielten die Strafzeit herunter und brachten bei angezeigtem Zeitspiel Lauge in die Bewegung. Der Däne tankte sich durch glich zum 31:31 (58.) aus.

Kielce drängte auf die Führung, doch Möller verhinderte mit zwei starken Paraden den Treffer. Flensburg trieb den Ball nun seinerseits nach vorne und schien erst einen ruhigen Angriff aufzubauen, doch Lauge sah die Lücke in der Defensive. Er brach durch und warf seine Mannschaft in Front. Kielce zog noch einmal die Auszeit und brachte Blaz Janc zum Wurf. Der Außenspieler netzte aus schlechtem Winkel ein, die letzten drei Sekunden rannen von der Uhr und das Spiel endete mit 32:32.

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Männer · Champions League · Saison 2017/2018
11. Spieltag · 11.02.2018 · 19:00 Uhr
SG Flensburg-H.32:32
KS Kielce
Flens-Arena Flensburg (Campushalle) · Zuschauer : 5314
Live als TV oder Internet-Stream auf sky (Pay-TV) -1

Spielfilm:
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