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12.02.2018 16:07 Uhr - Champions League - HP RNL, dpa, red

Nikolaj Jacobsen: "Es haben die letzten zehn Prozent gefehlt"

Nikolaj JacobsenNikolaj Jacobsen
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Zweites Pflichtspiel im Jahr 2018, erster Dämpfer: Nach dem Rekordspiel gegen Lemgo in der Bundesliga haben die Rhein-Neckar Löwen am Sonntagabend in der VELUX EHF Champions League die starke Form nicht bestätigen können. Gegen die Ungarn von MOL-Pick Szeged gab es eine 35:37 (17:15)-Niederlage. Dabei sahen 2500 Handballfans im ausverkauften Harres in St. Leon-Rot ein echtes Offensivspektakel, bei dem den Löwen am Ende ein wenig die Luft ausging. Bester Werfer des Deutschen Meisters war Mads Mensah mit neun Toren. Bei Szeged traf Ivan Srsen siebenmal.

Durch die Niederlage sind die besten Plätze in der Gruppenphase nicht mehr zu erreichen. "Rang zwei und drei sind weg", sagte Trainer Nikolaj Jacobsen, dessen Mannschaft 12:10 Punkte auf dem Konto hat und die Rivalen Vardar Skopje (18:4), HBC Nantes (17:5) und FC Barcelona (14:8) ziemlich sicher nicht mehr einholen kann. Vielmehr sitzt dem deutschen Meister nun Szeged (11:11 Punkte) im Nacken. "Wir möchten im Achtelfinale nicht gegen die SG Flensburg-Handewitt oder den THW Kiel spielen, weil wir diese Gegner aus der Bundesliga kennen. Für uns geht es jetzt darum, Rang vier zu sichern", sagte Jacobsen mit Blick auf das nächste Königsklassen-Heimspiel am Sonntag (19 Uhr) gegen den schwedischen Meister IFK Kristianstad. "Es ist nicht das erste Mal, dass wir nach der Pause im Januar schlecht in die Champions League starten. Wir müssen es schaffen, sowohl auf die Bundesliga als auch auf die Champions League zu achten."

"Wir wollen Szeged hinter uns lassen", gab Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen die Parole für die letzten noch anstehenden Gruppenspiele aus. Mit der Leistung seiner Mannschaft konnte er derweil nicht zufrieden sein. "Es haben die letzten zehn Prozent gefehlt", sagte der dänische Meistertrainer. "Vor allem Banhidi am Kreis hat uns richtig Probleme gemacht. Überhaupt haben wir in der Abwehr uns nicht die Hilfe gegeben, wie wir das sonst machen."

"Die zweite Halbzeit war unterirdisch von uns", sagte Kreisläufer Hendrik Pekeler. 22 Gegentore kassierten die Löwen nach dem Seitenwechsel. "Da kann in der Abwehr nicht viel gestimmt haben", sagte Pekeler. Andy Schmid suchte gar nicht erst nach einer Ausrede. "Wenn man 35:37 verliert, hat man viele Dinge falsch gemacht", sagte der Kapitän der Rhein-Neckar Löwen am Sonntag nach der Heim-Niederlage in der Champions League gegen den ungarischen Spitzenclub Pick Szeged: "Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, zu viele Chancen ausgelassen und keinen Zugriff in der Abwehr bekommen."

Nach einer Auszeit von Trainer Nikolaj Jacobsen drehten die Mannheimer, die zunächst mit 4:6 (9.) zurückgelegen hatten, die Begegnung. Phasenweise führte der Gastgeber mit vier Treffern und lag zur Pause noch mit 17:15 in Front. Nach dem Seitenwechsel aber bestraften die Ungarn das riskante Angriffsspiel der Löwen, die in Ballbesitz einen zusätzlichen Feldspieler für den Torwart brachten. In acht Minuten traf Szeged vier Mal ins verwaiste Tor und lag mit 25:23 (39.) vorn. Der Meister zeigte weiterhin ungewohnte Schwächen in der sonst so starken Abwehr und verlor im Angriff zu oft den Ball.

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Männer · Champions League · Saison 2017/2018
11. Spieltag · 11.02.2018 · 17:00 Uhr
Rhein-Neckar Löwen35:37
SC Szeged
SAP-Arena Mannheim · Zuschauer : 2000
Live als TV oder Internet-Stream auf sky (Pay-TV) -1

Spielfilm:
1:0 (1.), 1:2 (2.), 2:3 (4.), 3:4 (6.), 4:5 (8.), 5:6 (10.), 7:6 (12.), 8:6 (14.), 10:6 (15.), 11:7 (17.), 11:9 (19.), 12:9 (20.), 13:10 (22.), 14:11 (23.), 15:12 (25.), 16:13 (26.), 17:13 (28.), 17:14 (29.), 17:15 (HZ), 18:16 (31.), 18:18 (32.), 19:18 (33.), 20:19 (34.), 20:21 (35.), 21:22 (36.), 22:23 (38.), 23:24 (39.), 23:25 (40.), 25:25 (41.), 25:27 (43.), 26:28 (44.), 27:29 (46.), 28:30 (48.), 30:30 (50.), 30:32 (52.), 31:33 (53.), 32:34 (55.), 32:35 (56.), 33:36 (57.), 34:36 (58.), 34:37 (59.), 35:37 (EN)


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