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24.07.2017 19:21 Uhr - Champions League - noa

Unruhe in Veszprem: Palmarsson sagt Vereinsangaben zu Folge Trainingsauftakt ab

Aron PalmarssonAron Palmarsson
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Die Spekulationen um einen vorzeitigen Wechsel von Aron Palmarsson erhalten neues Feuer. Wie sein aktueller Verein, der ungarische Meister Veszprem vermeldete, ist der Isländer nicht zum Training am Montag erschienen. Palmarsson wird im nächsten Jahr zum FC Barcelona wechseln, die Katalanen wollten den 27-Jährigen sofort verpflichten, konnten sich aber mit Veszprem nicht über einen Transfer verständigen. Aktuell hat der früher für den THW Kiel spielende Isländer einen Vertrag bei Veszprem bis zum 30. Juni 2018.

Fünfzehn Minuten vor dem heutigen Start der Vorbereitung auf die neue Spielzeit soll Aron Palmarsson eine Mitteilung mit brisantem Inhalt an Trainer Ljubomir Vranjes geschickt haben. Der Spielmacher werde nicht zum Training erscheinen und in seine isländische Heimat reisen. So schildert der ungarische Meister Veszprem die heutigen Ereignisse auf seiner Homepage.

Ljubomir Vranjes habe in der Folge das Management des Clubs darüber informiert, dass er dem Spieler "keine Chance" in der nächsten Saison geben werde, da die Entscheidung von Aron Palmarsson den Respekt vor seinen Mitspielern vermissen lasse und nicht in seine Philosophie passe: "Ein professioneller Spieler sollte seine eigenen Interessen nicht über die des Teams stellen".

Das Management von Veszprem erklärte in seiner Meldung, dass es dem Trainer zustimme und das unerwartete Verhalten des Spielers ein Bruch des bis Juni 2018 bestehenden Vertrags sei. "Deswegen wird der Club rechtliche Schritte gegen den Spieler einleiten", heißt es weiter.

Nach Darstellung des ungarischen Spitzenclubs habe es im Juni Gespräche mit dem FC Barcelona gegeben, das Ergebnis aber sei gewesen, dass der Spieler für eine weitere Saison bei Veszprem verbleibe. handball-world hatte am 28. Juni über das Interesse des spanischen Rekordmeisters an einer vorzeitigen Palmarsson-Verpflichtung berichtet. Allem Anschein nach konnten sich die beiden Clubs aber nicht über die Modalitäten einigen. Veszprem betonte in der heutigen Meldung, dass die damalige Übereinkunft mit Barcelona nicht durch die Vertragsverletzung des Spielers beeinflusst werde.

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