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07.10.2017 14:20 Uhr - Champions League - cie

Kielce Präsident Servaas zu vorzeitigem Wolff-Wechsel: "Wir werden uns beim THW nicht melden"

Der Wechsel von Andreas Wolff bleibt weiterhin ein MedienthemaDer Wechsel von Andreas Wolff bleibt weiterhin ein Medienthema
Quelle: Marco Wolf
Am Montag unterschrieb Andreas Wolff in Kielce einen Vier-Jahres-Vertrag, gültig ab Sommer 2019. Schnell kamen Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel im Sommer auf, in einem Kommentar in den Kieler Nachrichten wurde sogar die Winterpause ins Gespräch gebracht. "Wir werden uns beim THW Kiel nicht wegen eines früheren Wechsels melden", stellte Kielce-Präsident Bertus Servaas nun auf der Homepage des Vereins klar.

"Wir sind Realisten, wir haben mit Filip Ivic und Vladimir Cupara zwei Torhüter für die neue Spielzeit", erläuterte Servaas die Planungen beim polnischen Rekordmeister, der neben der Verpflichtung von Andreas Wolff am Montag auch die Vertragsverlängerung mit Trainer Talant Duishebaev sowie acht weitere personelle Weichenstellungen bekannt gegeben hat.

In Sachen Torhüter hat der Verein zudem noch einen Joker: Der Vertrag von Slawomir Szmal läuft zum Saisonende aus, der langjährige Schlussmann hat allerdings bereits jetzt die Leitung der Nachwuchsakademie übernommen und es scheint offen, ob der Torhüter, der übrigens am Montag, dem Tag der Weichenstellungen in Kielce seinen 39. Geburtstag feierte, noch eine Saison anhängt.

"Wir werden uns beim THW Kiel nicht wegen eines früheren Wechsels melden, aber wir verbieten ihnen natürlich nicht, uns zu kontaktieren", öffnete Servaas im Gespräch mit der Homepage des Vereins die Tür, fügte aber mit Bezug auf in osteuropäischen Medien vermeldeten Spekulationen über eine Ablöse von 3 Millionen Euro und einen Jahresverdient von 1 Million für Wolff an: "Das Budget ist uns heilig. Wir handeln nur innerhalb unseres Budgets und die in den Medien genannten Beträge sind für uns unermesslich."

"Wir werden für einen vorzeitigen Wechsel kein Geld ausgeben", unterstrich Servaas, für den sich das Thema eines vorzeitigen Wechsels daher derzeit nicht stelle. Andreas Wolff hatte nach seiner Vorstellung gegenüber dem Pressedienst von Kielce erklärt: "Nun, die offizielle Version ist 2019." Präsident Bertus Servaas und Trainer Talant Duishebaev hätten ihn von dem langfristigen Projekt in Kielce Überzeugt. "Ich weiß nicht, was in dieser Zeit passieren wird. Es ist kein Problem für mich, dass der Vertrag erst in zwei Jahren in Kraft tritt", so der deutsche Nationaltorhüter.

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