News sendenPDF öffnen

12.11.2017 18:34 Uhr - Champions League - chs

Kiel patzt durch schwache Offensive gegen Celje

Jaka MalusJaka Malus
Quelle: Victoria Weihs
In der VELUX EHF Champions League hat der THW Kiel im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale einen Big Point verpasst. Mit einer schwachen Angriffsleistung unterlag man am Ende dem RK Celje mit 26:29 (15:14). Die Slowenen sind nach Zählern nun gleichauf mit dem Bundesligisten.

Temporeich begann die Partie in der Kieler Sparkassenarena, in der Kiels Spielmacher Miha Zarabec gegen seinen Ex-Verein den Auftakt machte. Die ersten beiden Paraden von Niklas Landin, darunter ein gehaltener Siebenmeter gegen Gal Marguc, sorgten dann dafür, dass sich der Deutsche Rekordmeister zum 5:2 (9.) lösen konnte.

Ein wenig Glück hatte der Bundesligist dabei, dass die Slowenen ihre gefürchteten Konterchancen zunächst nicht nutzen konnten. Doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln, unter anderem einen verpassten Wurf ins leere Tor und ein ausgelassener Gegenstoß sorgten dafür, dass Celje beim 7:7 (17.) schon wieder auf Augenhöhe war.

Die sogar mögliche Gästeführung konnte der THW jedoch verhindern und zudem zeigte man sich bei den weiteren Überzahlsituationen erfolgreich. Nachdem Alfred Gislason zudem seien Abwehrformation von einer 6:0-Abwehr auf eine 5:1-Deckung umgestellt hatte, konnte Dahmke nach erfolgreichem Steal von Zeitz zum 13:10 (24.) kontern. Auch Landin hatte beim 11:8 (21.) schon das Spiel mit dem zusätzlichen Feldspieler bei Celje in Unterzahl bestraft.

Lösen konnte sich der Bundesligist aber nicht. Zu viele Fehler leistete sich der THW in der Offensive, immer wieder unnötige Ballverluste hielten die Slowenen in der Schlagdistanz. Nach einem Fehlwurf von Vujin war es dann Branko Vujovic, der zum 14:14 (29.) egalisieren wollte. Das letzte Wort in Halbzeit eins hatte allerdings Kiel, Lukas Nilsson und Niklas Landin mit einer Parade gegen Suholeznik sicherten die knappe 15:14-Pausenführung.

Etwas nervös begann der zweite Umlauf, beim THW setzte der eingewechselte Andreas Wolff direkt seine erste Duftmarke, auch Wiencek konnte defensiv mit einem starken Block überzeugen. Offensiv riss Christian Zeitz das Spiel zunächst an sich, beim Routinier wechselten sich allerdings Treffer mit Fehlwürfen ab. Da jedoch auf der Gegenseite auch Daniel Dujshebaev patzte, konnte sich Kiel zum 20:17 (40.) wieder absetzen.

Doch erneut ließen sich die Slowenen nicht abschütteln, während einer Zeitstrafe gegen Dissinger konnte dann auch Branko Vujovic nach einem Fehlwurf von Nilsson zum 21:21 (45.) ins verwaiste Kieler Tor treffen. Alfrd Gislason versuchte mit einer Auszeit noch einmal seine Schützlinge in die Spur zu bringen, doch offensiv patzte Zeitz, so dass Kristian Beciri beim 22:23 (49.) erstmals die Gäste in die Vorlage brachte.

Das Momentum war nun auf Seiten der Slowenen, bei denen auch Urban Lesjak nun vor allem gegen Dahmke zweimal glänzend parierte. Celje nahm noch einmal beim Stand von 23:25 (52.) eine Auszeit und Alfred Gislason setzte mit Emil Frend-Öfors einen neuen Impuls auf Linksaußen. Doch zunächst sollte Igor Anic an alter Wirkungsstelle noch mal auf drei Tore stellen. Doch auch der Franzose ließ die Chance auf vier Tore verstreichen, so dass die Entscheidung über den Sieg noch verschoben wurde.

Die Zeit lief dem THW allerdings weg, schnelle Abschlüsse mussten her, zumal Celje seine Angriff lange ausspielte. Doch als Nilsson statt zu werfen ins Nichts passte, war die Partie knapp eine Minute vor dem Ende zu Gunsten der Gäste entschieden. Der THW suchte sein Glück noch einmal in einer offenen Abwehr, doch Jaka Malus machte mit dem 26:29 alles klar.

Handballecke.de Diskutieren Sie direkt im Forum mit!

Männer · Champions League · Saison 2017/2018
7. Spieltag · 12.11.2017 · 17:00 Uhr
THW Kiel26:29
RK Celje
Sparkassen-Arena Kiel (Ostseehalle) · Zuschauer : 8700

Spielfilm:
1:0 (2.), 2:1 (3.), 3:2 (5.), 4:2 (7.), 5:2 (9.), 6:3 (11.), 7:4 (12.), 7:5 (14.), 7:6 (15.), 7:7 (16.), 8:7 (18.), 8:8 (19.), 10:8 (20.), 11:8 (21.), 11:10 (23.), 12:10 (24.), 14:12 (27.), 14:13 (28.), 15:14 (30.), 15:14 (HZ), 15:15 (33.), 20:18 (41.), 20:19 (42.), 21:21 (44.), 22:22 (48.), 22:23 (49.), 23:24 (51.), 23:25 (52.), 23:26 (53.), 24:26 (54.), 24:27 (57.), 25:27 (57.), 26:28 (58.), 26:29 (EN)

Torschützen: Ekberg(6), Zeitz(5), Vujin(3), Wiencek(3), Zarabec(2), Bilyk(2), Nilsson(2), Landin Jacobsen(1), Toft Hansen(1), Dahmke(1),
Siebenmeter: -
Zeitstrafen: 2
Rot:
Torschützen: Malus(8), Vujovic(5), Anic(4), Dujshebaev Dobichevaeva(3), Beciri(3), Kodrin(3), Razgor(1), Jurecic(1), Marguc(1),
Siebenmeter: -
Zeitstrafen: 5
Rot:

Meistgelesen:



Lesen Sie auch: