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21.04.2017 13:02 Uhr - EHF-Pokal - PM Füchse, red

Füchse müssen im Viertelfinalhinspiel auf Mattias Zachrisson verzichten

Die Füchse müssen auf den schwedischen Nationalspieler Mattias Zachrisson verzichtenDie Füchse müssen auf den schwedischen Nationalspieler Mattias Zachrisson verzichten
Quelle: Ingrid Anderson-Jensen
Am Samstag spielen die Füchse Berlin gegen Tatabánya KC. Der ungarische Traditionsclub ist Viertelfinal-Gegner für die Berliner, die am Freitagvormittag vom Flughafen Tegel gestartet sind. Mattias Zachrisson kuriert eine Mandelentzündung aus, Drago Vukovic kann nach seiner Schulter-Operation im Dezember nach wie vor nicht spielen. "Beide bleiben daher in der Hauptstadt", teilte der Verein am Freitag mit und fügt hinzu: "Das restliche Team ist hingegen fit."

Die Füchse gehen mit einem regelrechten Lauf in die Begegnung, haben sie doch zuletzt aus 17 Spielen 15 Stück nicht verloren. Die zwei Niederlagen gegen den Bergischen HC und Saint-Raphael kamen überraschend – und da die Berliner auch gegen Tatabánya als Favoriten ins Rennen starten, ist höchste Vorsicht geboten, damit das Saisonziel, am Final Four in Göppingen teilzunehmen, nicht in Gefahr gerät.

Das sieht auch Füchse-Coach Velimir Petkovic so: "Jeder von uns weiß, dass es ein entscheidendes Spiel wird. Unser großes Ziel ist das Final Four, deshalb sind wir hochmotiviert, gut vorbereitet, und mit vielen Infos über Tatabánya im Gepäck. Sie sind Dritter in der ungarischen Liga, haben ein gutes Team und ihre Stärken zuletzt auch gezeigt. Gegen Magdeburg haben sie nur knapp verloren und in der Liga gegen Szeged ein Unentschieden rausgeholt – und Szeged ist immerhin eine Weltklasse-Mannschaft."

Seit 1984 wartet Tatabánya auf einen Titel. Damals holten sie die ungarische Meisterschaft, wie bereits dreimal zuvor seit 1974. Die "großen Zeiten" sind demnach längst vorbei, allerdings erreichten sie 2010 die Vizemeisterschaft. Von 18 Spielern in Tatabányas Kader sind 13 aus Ungarn, zwei aus Montenegro, einer aus Rumänien sowie aus der Slowakei und Bosnien.

Aus den vergangenen acht Europapokal-Partien gewannen sie sechs, lediglich gegen den SC Magdeburg mussten sie sich in Gruppe C in Hin- und Rückspiel geschlagen geben. Mit der Teilnahme am Viertelfinale sind die Ungarn unter den Top-Acht, bisher das beste Ergebnis in diesem Turnier. Die europäischen Highlights waren das Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister (heutige Champions League) 1977 und der Europapokal der Pokalsieger ein Jahr später, bei dem sie das Halbfinale erreichten.

Manager Bob Hanning sprach indes gegenüber der Deutschen Presse-Agentur von einer "guten Ausgangslage" als Ziel für das Viertelfinal-Rückspiel am 29. April in Berlin. Auf ein Ergebnis wollte sich der Füchse-Macher freilich nicht festlegen. "Es kann sein, dass ich mit -3 zufrieden bin und bei +1 stocksauer bin", erklärte Hanning. Alles hänge vom Spielverlauf ab und wie sich das Team präsentiere.

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Männer · EHF-Pokal · Saison 2016/2017
13. Spieltag · 22.04.2017 · 15:00 Uhr
Tatabanya KC25:30
Füchse Berlin
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