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16.10.2017 17:04 Uhr - EHF-Pokal - chs

St. Petersburg protestiert nach Aus im EHF-Pokal

Dimitri TorgovanovDimitri Torgovanov
Quelle: Tom Weller
Der russische Erstligist Newa St. Petersburg hat gegen das Ausscheiden im EHF-Pokal Protest eingelegt. Das hat die europäische Handballföderation auf ihrer Website bestätigt.

Nach dem 32:27-Hinspielsieg der Isländer von FH Hafnarfjördur hatte St. Petersburg nach 60 Minuten mit exakt dem gleichen Spielergebnis sein Heimspiel gewonnen. Anstatt des vom Regelwerk vorgesehenen Siebenmeterwerfens wurde jedoch eine Verlängerung von zweimal fünf Minuten Spielzeit durchgeführt. Diese ging mit 6:5 an die Isländer, die so die nächste Runde erreichten.

"Aus unserer Sicht wurden die Regeln des EHF-Pokals verletzt", wird Newa-Trainer Dimitri Torgovanov auf der Website des russischen Verbands zitiert, wo er den Fehler beim finnischen EHF-Delegierten sieht und ergänzt: "Ich als Cheftrainer, wie auch das Schiedsrichtergespann aus Litauen haben dies dem EHF-Delegierten erklärt, doch er hat entschieden eine Verlängerung anzusetzen, zwei Halbzeiten mit fünf Minuten."

Gegenüber dem isländischen Morgunbladid betont Hafnarfjördurs Vorsitzender Asgeir Jonsson: "Der Delegierte hat bei der technischen Besprechung vor dem Spiel erklärt, dass es zwei Verlängerungen und dann ein Siebenmeterwerfen geben würde. Da wurden keine Einsprüche erhoben. Als die Verlängerung beginnen sollte, hat er sein Regelbuch mit dem der Schiedsrichter für rund zehn Minuten abgeglichen." Für den Isländer gibt es drei Möglichkeiten, wie das Thema enden könnte: "Entweder wird die Partie erneut ausgetragen, oder es gibt ein einziges Entscheidungsspiel oder das Ergebnis bleibt bestehen", so Jonsson abschließend.

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Männer · EHF-Pokal · Saison 2017/2018
4. Spieltag · 15.10.2017 · 14:00 Uhr
Newa St. Petersburg37:33
FH Hafnarfjördur
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