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17.10.2017 16:28 Uhr - 3. Liga West - chs

3. Liga kompakt - Weststaffel: Ferndorf gewinnt Spitzenspiel, Lemgo triumphiert im Kellerduell

Starker Rückhalt: Lucas PuhlStarker Rückhalt: Lucas Puhl
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Der TuS Ferndorf hat das Spitzenspiel in der 3. Liga West für sich entschieden und auch nach dem achten Spieltag seine weiße Weste gewahrt. Der unterlegene Gastgeber Dormagen hat nun ebenso schon vier Zähler Rückstand wie auch Krefeld und die Bergischen Panther. Im Kellerduell des Spieltags hingegen konnte Handball Lemgo II Schlusslicht Habenhausen bezwingen.

TSV Bayer Dormagen - TuS Ferndorf 21:25

1269 zuschauer waren ins Dormagener Sportcenter gekommen, am Ende setzten sich die Gäste vom TuS Ferndorf mit 25:21 durch. "Ich konnte häufig wechseln und die Kräfte gut verteilen", stellte TuS-Coach Michael Lerscht fest. "Den Ausschlag gab aber einmal mehr unsere sehr starke Deckung." Was auch Dormagens Trainer Ulli Kriebel bestätigte: "Ferndorf besitzt eine überragende Abwehr. Wir haben uns zwar viele gute Chancen herausgespielt, aber zu wenige davon genutzt."

HSG Krefeld - TV Korschenbroich 33:23

Dormagens nächster Gegner Korschenbroich kassierte eine deutliche 23:33-Niederlage bei der HSG Krefeld, die nun punktgleich mit dem Werksclub ist. "Schade, dass uns im zweiten Durchgang zu viele technische Fehler unterlaufen sind und wir in den letzten zehn Minuten den Kampf um jedes Tor etwas eingestellt haben. Denn so haben wir uns den guten und positiven Eindruck nach unserer großen Aufholjagd selbst kaputt gemacht", so Korschenbroichs Trainer Ronny Rogawska, dessen Team nach einem 2:11-Fehlstart sich auf drei Tore (20:17) herangekämpft hatte. "Wir haben traumhaft begonnen, aber ich wusste auch, dass wir das so nicht über die gesamte Spielzeit leisten können. Der Ausfall von Damian tat natürlich sehr weh, denn er hat sich als wichtiger Baustein in unserer Abwehr etabliert", sagte HSG-Trainer Olaf Mast.

OHV Aurich - HSG Bergische Panther 26:31

Kontakt zur Spitzengruppe hält auch die HSG Bergische Panther, die in Aurich bis zum 21:21 (46.) zittern musste, und sich erst danach absetzte. "Ich kann meinen Jungs nur ein riesen Kompliment machen, das war heute ein richtig toller Mannschaftserfolg", so Panther-Trainer Marcel Mutz, während OHV-Coach Arek Blacha betonte: "Gegen solche Mannschaften haben wir in der derzeitigen personellen Situation keine Chance, zu bestehen."

SG Menden Sauerland Wölfe - SG Schalksmühle-Halver 28:28

Einen Zähler Rückstand auf das Verfolgertrio hat die SG Schalksmühle-Halver, die in Menden nur einen Punkt mitnehmen konnte. "Uns fehlt der Killerinstikt", ärgert sich SGSH-Coach Stefan Neff, dessen Team zur Pase mit fünf Toren (12:17) führte und bis zum Schluss vorlegte, ehe dann Joshua Krechel 23 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich markierte. "Dieser Punkt ist Gold wert und war aufgrund der zweiten Halbzeit auch absolut verdient. Und er fühlt sich an wie ein Sieg", so Mendens Trainer Sascha Simec.

VfL Gummersbach II - Leichlinger TV 29:31

"Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg nach einer tadellosen Leistung", freute sich Leichlingens Drittliga-Trainer Frank Lorenzet nach dem 31:29 (17:14)-Erfolg seiner Mannschaft am Freitagabend bei der Reserve des Erstligisten VfL Gummersbach. "Das war aus unserer Sicht eine unnötige Niederlage, aber Leichlingen hat sicher nicht unverdient gewonnen", lautete das Fazit von VfL-Coach Denis Bahtijarevic, dessen Team nach dem 6:6 ins Hintertreffen geriet und sich dann vom 22:26 (46.) wieder auf ein Tor herangekämpft hatte, ehe dann Mike Schulz gegen die offene Deckung der Oberberger für die Entscheidung sorgte.

Longericher SC - Ahlener SG 38:28

An den Gummersbachern vorbeigeschoben hat sich der Longericher SC mit einem klaren Heimsieg über die Ahlener SG. "Der 10-Tore-Sieg sieht höher aus, als der Spielverlauf war, Ahlen hat sich als hartnäckiger Gegner präsentiert, wir benötigten eine Top-Leistung heute. Ich bin sehr zufrieden mit dem Team, wir sind auf dem richtigen Weg, der Sieg hat auch den Zuschauern heute sehr viel Spaß gemacht, es war guter Handballsport zu sehen", so LSC-Coach Chris Stark und ASG-Trainer Sascha Bertow betonte mit Blick auf das 6:6 nach 15 Minuten: "Wir haben konzentriert begonnen, aber dann haben wir in der Defensive keinen Zugriff mehr auf den Gegner bekommen. Wir haben zwar alles probiert, doch alle Umstellungen haben keinen Erfolg gebracht."

TuS Volmetal - GWD Minden II 23:26

Der Abstiegskampf stand in den verbleibenden Partien im Vordergrund und die Reserve von GWD Minden konnte sich durch den Auswärtssieg in Volmetal auf Rang 11 vorarbeiten. "Für uns ist das ein ganz bitterer Abend. Ich verhehle auch nicht, dass wir uns mehr ausgerechnet haben", so Volmetals Coach Michael Wolf nach der Partie, während Gästetrainer Moritz Schäpsmeier nach einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie, in der die Ostwestfalen die Entscheidung zwischen dem 18:19 und 19:24 herbeiführten meinte: "Ich bin froh, dass wir das noch geschafft haben."

ATSV Habenhausen - Handball Lemgo II 24:36


Zu Volmetal aufgeschlossen und den vorherigen Tabellennachbarn distanziert hat die Lemgoer Reserve. "Das war heute so, wie man es sich vorstellt", freute sich Trainer Matthias Struck nach dem klaren Auswärtserfolg und ergänzte: "Wir waren von Beginn an im Spiel. Über unsere aggressive Deckung haben wir Bälle gewinnen können und über die erste und zweite Phase auch leichte Treffer gemacht."

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