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09.04.2017 08:06 Uhr - 3. Liga Ost - PM Eintracht Hildesheim

Mit Revanche gegen Coburg für das Hinspiel will Hildesheim Platz 2 sichern

Eintracht HildesheimEintracht Hildesheim
Quelle: Eintracht
Dass in der 3. Liga Ost nun vieles auf eine Meisterschaft des HC Elbflorenz hindeutet, hat aktuell sicher mit der knappen Niederlage der Hildesheimer in Dresden zu tun. Doch die Gründe für den Rückstand von drei Punkten auf das Topteam des HCE liegen nicht allein in diesem Spiel. Vielmehr hat Eintracht durch die unnötigen Niederlagen in Hannover und in Coburg schon dafür gesorgt, dass es nur noch mit Patzern des Spitzenreiters möglich ist, die Meisterschaft zu holen. Gerade deswegen brennt das Team nach der Enttäuschung vom Freitag mittlerweile um so mehr auf das Spiel gegen die zweite Mannschaft des HSC 2000 Coburg. Im Hinspiel bot das Team um Kapitän Robin John eine schlechte Leistung, sodass es jetzt einiges wieder gut zu machen gilt. Denn der Fokus hat sich derzeit voll auf den zweiten Platz geschoben, um dort in einer möglichen Relegation alle Aufstiegschancen zu wahren. Daher ist auch nach der Niederlage in Dresden noch viel Spannung für die verbleibenden Spiele geboten. Anpfiff ist am heutigen Sonntag um 17:00 Uhr.

Trainer Gerald Oberbeck war nach 32:29-Hinspielniederlage in Coburg Ende November mächtig angefressen. Mit einer schlechten Leistung in allen Mannschaftsteilen sprach allein die Zahl der Gegentore eine deutliche Sprache. Dies soll nun deutlich besser werden. Nach einem getrübten Wochenauftakt hat die Mannschaft die neue Rolle in der Liga auch angenommen und will sich in den verbleibenden vier Spielen keine Blöße mehr geben. "Wir wollen jetzt nochmal mit Schwung in die letzten Spiele gehen und mit starken Auftritten für unsere Fans vier Siege holen, dann sehen wir, was in einer Relegation möglich ist" sagt Linksaußen Lothar von Hermanni, der seine Ziele längst nicht aus den Augen verloren hat. Er will auch am Sonntag auf dem Flügel dafür sorgen, dass die Hinspielniederlage vergessen gemacht wird. Allerdings muss er dabei auf seinen Teamkollegen auf der anderen Angriffsseite verzichten. Rechtsaußen Maurice Lungela wird mit Knieproblemen ausfallen, für ihn wird Sebastian Beyer in den Kader rücken. Zudem wird Trainer Gerald Oberbeck vor der Partie entscheiden, ob erneut weitere Spieler aus der A-Jugend im Heimspiel auflaufen.

Die Gäste vom Wochenende sind derzeit auf Rang 14 und damit vom Abstieg aus der 3. Liga bedroht. Die Erstligareserve konnte im Jahr 2017 aus elf Spielen bislang nur fünf Punkte holen und kämpft daher gegen den Fall in die Oberliga. Da geht es der zweiten Mannschaft der Coburger nicht viel besser als den Profis in der Bundesliga, die derzeit auf dem letzten Platz der Handball-Bundesliga rangieren. Für das Nachwuchskonzept des HSC wäre es sehr wichtig, dass die Zweite in der 3. Liga bleibt, sodass zuletzt auch Tom Wetzel aus der ersten Mannschaft für das Drittligateam abgestellt wurde und gegen die HSG Hanau bei der Heimniederlage fünf Treffer erzielte. Die junge Coburger Truppe wird also auch in der Hildesheimer Arena tapfer kämpfen, sodass Eintracht unbedingt die Unterstützung von den Rängen braucht, um mit breiter Brust einen starken Heimauftritt abliefern zu können. Beste Werfer bei der zweiten Mannschaft des HSC 2000 Coburg sind derzeit Andreas Wolf (111 Tore), Hajck Karapetjan (90) und Johan Andersson (88), deren Kreise Eintracht stoppen muss. Wolf und Karapetjan erzielten schon im Hinspiel zusammen zwölf Treffer.

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Männer · 3. Liga Ost · Saison 2016/2017
27. Spieltag · 09.04.2017 · 17:00 Uhr
Eintracht Hildesheim29:22
HSC Coburg II
· Zuschauer : 1046

Torschützen:
Siebenmeter:0 /
Zeitstrafen:0
Rot:
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