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15.06.2017 17:27 Uhr - 3. Liga Ost - PM TVG, red

"Alles andere als begeistert" - Großsachsen kann Einsortierung in Ost-Staffel nicht nachvollziehen

Großsachsen trat 2016/17 in der Südstaffel an, nun geht es in den OstenGroßsachsen trat 2016/17 in der Südstaffel an, nun geht es in den Osten
Quelle: TVG
Die Staffeleinteilung in den 3. Ligen sorgt auch in diesem Jahr für kontroverse Diskussionen: Während sich die HSG Hanau über die Einsortierung in die Oststaffel freut, hatte sich die SG Leutershausen "absolut sprachlos" über die Einsortierung seines Clubs in die Oststaffel gezeigt. "Für uns - und auch Großsachsen - ist das eine ganz große Katastrophe", hatte Ulrich Roth, Sportlicher Leiter der SGL, erklärt. Großsachsen zeigte sich ebenfalls enttäuscht, der Club sei "alles andere als begeistert" und könne die Entscheidung "nicht nachvollziehen".

"Am Anfang herrschte ungläubiges Stauenen, aber es ist bittere Realität. Der TVG Großsachsen spielt nächstes Jahr, genau wie die SG Leutershausen, in der 3. Liga Ost", berichtet der Pressedienst des TVG Großsachsen über eine "bittere Realität" und fügt an: "Dass dies beim TVG Großsachsen nicht gerade Jubelstürme auslöst, kann man sich vorstellen."

"Wir sind natürlich alles andere als begeistert und können es auch nicht nachvollziehen", so Spielleiter Heiner Mayer, der ausführt: "Es geht nicht nur um die weitaus weiteren Auswärtsfahrten, sondern die Derbys und die vollen Hallen die wegfallen. Spiele wie gegen Nußloch, Oftersheim/Schwetzingen, Hochdorf, Haßloch, Kronau/Östringen fallen alle weg. Das sind dementsprechend Einnahmen mit denen der Verein kalkuliert. Ich glaube nicht, dass von Magdeburg, Bernburg, Coburg usw. dementsprechend Fans mitkommen".

"Wenigstens das Hirschberger Derby bleibt dem TVG erhalten", berichtet der Pressedienst des TVG, dennoch bliebe am Ende Unverständnis. Leutershausen hatte angekündigt, die Entscheidung prüfen zu lassen - in Großsachsen wird versucht das Beste aus der Situation zu machen: "Wir können es leider eh nicht ändern und müssen jetzt damit leben. Es wird weiter attraktiven Handball in der Sachsenhalle geben und wir hoffen das die Fans die neuen Mannschaften annehmen und das Team und den Verein demensprechend unterstützen", erklärt Heiner Mayer weiter.

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