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05.09.2017 14:04 Uhr - 3. Liga Ost - red

3. Liga kompakt - Oststaffel: Drei Mannschaften mit perfektem Start

Jubel beim TV GroßwallstadtJubel beim TV Großwallstadt
Quelle: TV Großwallstadt
In der 3. Liga Ost blieben drei Mannschaften nach dem zweiten Spieltag ohne Punktverlust. Angeführt wird die Tabelle von der HSG Rodgau Nieder-Roden. Es folgen der TV Großwallstadt und die SG Leutershausen. Ohne Punkt am Tabellenende stehen derweil die MSG Groß-Bieberau/Modau, der HSV Bad Blankenburg und die GSV Eintracht Baunatal.

HSC Bad Neustadt - TV Gelnhausen 20:19 (10:13)

In einem spannenden Spiel drehte der HSC Bad Neustadt mit einem Kraftakt einen Vier-Tore-Rückstand noch in einen knappen 20:19-Sieg. Gegen den kämpfenden TV Gelnhausen blieben die Hausherren in den letzten zehn Minuten ohne Gegentreffer und erzielten in den Schlusssekunden den Siegtreffer.

TV Germania Großsachsen - HSG Rodgau Nieder-Roden 23:28 (11:11)

Der TVG Großsachsen hat das erste Heimspiel der Saison verloren. Gegen den Favoriten aus Nieder-Roden war Großsachsen 50 Minuten lang auf Augenhöhe, musste dann aber den Gast ziehen lassen. Von Beginn an entwickelte sich ein enges Match, an deren Ende sich die Gäste verdient mit 28:23 durchsetzen sollten. "Der Knackpunkt war sicherlich die Phase zwischen der 45. Und 50. Minute. Leichte Ballverlusten und die Rote Karte von Simon Reisig haben die Niederlage eingeläutet. Wir haben heute gegen eine starken und sehr ausgeglichenen Gegner verloren der am Ende sicherlich ganz vorne mit dabei sein wird", so TVG-Trainer Stefan Pohl.

HC Erlangen II - HSC 2000 Coburg II 29:20 (12:9)

Das Derby ging klar an den HC Erlangen II. Vor heimischer Kulisse konnte sich die Mannschaft von Spielertrainer Tobias Wannenmacher nach 20 Minuten auf vier Tore absetzen und kontrollierte auch in der Folge die Partie. Überragender Torschütze war Maximilian Lux mit 13 Treffern, Jacob Knauer erzielte 9 Tore.

SC Magdeburg II - SG Bruchköbel 28:27 (15:14)

Hauchdünn ist die SG Bruchköbel an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt. Beim SC Magdeburg II war die Mannschaft von Oliver Hubbert in der Schlussphase mehrmals auf einen Treffer dran, doch der Ausgleichstreffer sollte nicht fallen. Sergej Zutic und Maximilian Kraushaar hielten mit jeweils sechs Treffern ihre Mannschaft in Schlagdistanz. Doch auch Magdeburg hatte mit Justus Kluge (10) einen starken Schützen in den eigenen Reihen. Zwei Minuten vor dem Ende setzte sich der SCM II auf 28:26 ab. Zwar verkürzte Jannik Hoffmann in den letzten Sekunden für Bruchköbel, doch Magdeburg konnte die Uhr herunterspielen.

HSG Hanau - HSV Bad Blankenburg 27:22 (12:10)

Die HSG Hanau hat ihren Heimspiel-Auftakt in der 3. Handball-Liga Ost gegen den HSV Bad Blankenburg mit 27:22 (12:10) gewonnen und sich damit für die Niederlage bei der SG Leutershausen revanchiert. Hanaus Trainer Patrick Beer entpuppte sich anschießend als echter Statistik-Fuchs. "Das erste Mal seitdem wir in der 3. Liga spielen, haben wir eine positive Bilanz. 2:2 Punkte und plus zwei Tore", sagte Beer und machte damit noch einmal deutlich, wie hart der Weg in der zurückliegenden Saison als Aufsteiger war und dass auch in dieser Spielzeit jeder Sieg hart erarbeitet werden muss. "Wir sind supergut ins Spiel gekommen, haben viel Tempo gemacht und sind zu einfachen Toren gekommen", war Beer mit der Anfangsphase rundum zufrieden. "Doch dann haben wir zu früh das Tempo herausgenommen, Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und die ein oder andere Chance liegen gelassen."

MSG Groß-Bieberau/Modau - SG Leutershausen 26:29 (13:13)

Die SG Leutershausen verbucht in der 3. Liga Ost die ersten zwei Auswärtspunkte der Saison. Mit 29:26 (13:13) siegte man bei der MSG Groß-Bieberau/Modau in einer umkämpften Partie. "In der ersten Halbzeit sind wir teilweise etwas überrollt worden und unter die Räder gekommen. Dann waren wir aber besser in der Partie, beim Gegner haben die Kräfte nachgelassen, die Phase unmittelbar nach der Halbzeit war dann entscheidend und der Sieg verdient", so SGL-Cheftrainer Marc Nagel. Vor allem Niklas Ruß, der 12 Tore erzielte, hatte entscheidenden Anteil am Erfolg. "Wir sind ganz gut ins Spiel reingekommen, haben uns dann aber zu viele technische Fehler im Angriff erlaubt", so Mark Wetzel, Sportlicher Leiter der SGL: "Auf der Mitte hat Niklas Ruß dann große Verantwortung übernommen und ein super Spiel gemacht - zudem hatten wir mehr Zugriff in der Abwehr und Hübe hat die wichtigen Bälle gehalten - unterm Strich ist der Sieg verdient."

TV Großwallstadt - SV Anhalt Bernburg 31:28 (17:14)

Bereits nach dem zweiten Spieltag ist es nur noch ein Trio, das verlustpunktfrei ist. Dieser kleinen Führungsgruppe gehört neben Leutershausen und Rodgau Nieder-Roden nach seinem 31:28-Heimsieg gegen den SV Anhalt Bernburg auch der TV Großwallstadt an. Der TVG stockte nach Wiederanpfiff seinen Vorsprung rasch weiter auf. Als André Göpfert nach 47 Minuten zum 28:21 traf, schien die Frage nach dem Sieger allmählich beantwortet zu sein. "Bis dahin hatten wir das Spiel ganz gut im Griff, waren in Angriff und Abwehr konzentriert", bewertet Heimtrainer Heiko Karrer die ersten drei Viertel der Paarung höchst zufrieden. Doch nun sollte ein Bruch ins Spiel der Hausherren kommen. "Wir haben uns dann zum Teil auf Nebensächlichkeiten konzentriert", fährt der Trainer fort, "und die 4:2-Deckung des Gegners hat uns das Leben schwer gemacht". Doch der Atem des Gastgebers war lang genug. Trotz Torflaute in der Schlussphase beendeten zwei sicher verwandelte Siebenmeter von Michael Spatz endgültig alle Hoffnungen des SVA.

Northeimer HC - GSV Eintracht Baunatal 37:29 (14:16)

So deutlich wie es das Ergebnis zeigt, war das Spiel anfangs nicht, aber zehn starke Minuten in der zweiten Hälfte brachten den Aufsteiger Northeimer HC auf die Siegerstraße. In der 35. Minute kam es zu einer unglücklichen Aktion. Beim Stand von 17:18 trat erneut Sören Lang zum Siebenmeter an und traf den gegnerischen Torhüter Daniel Horn im Gesicht. Die Schiedsrichter Fabian Friedel und Rick Hermann werteten diesen Kopftreffer mit einer Disqualifikation ohne Bericht. Beirren ließen sich die Gastgeber keineswegs. In dem Moment ging ein Ruck durch die Mannschaft. Es entwickelte sich ein offenes Spiel und so stand es in der 41. Minute 21:21. Die folgenden zehn Minuten waren dann überragend vom Gastgeber. Mit einem 8:0-Lauf setzte sich der NHC bis zur 51. Minute auf 29:21 ab. Auch die zwischenzeitliche dritte Zwei-Minuten-Zeitstrafe für Marlon Krebs warf ihn nicht mehr aus der Bahn. In den letzten zehn Minuten des Spiels zeigte dann noch Leonard Jöhnk seine ganze Klasse. Erst traf er in Unterzahl aus dem Rückraum, dann jagte er den Ball per Unterarmschlagwurf unhaltbar in den Winkel und setzte per sehenswertem Dreher den Schlusspunkt, sodass am Ende ein 37:29-Sieg auf der Anzeigetafel stand.

Ergebnisse:

20:19 
(10:13)
23:28 
(11:11)
29:20 
(12:9)
28:27 
(15:14)
26:29 
(13:13)
31:28 
(17:14)
37:29 
(14:16)
27:22 
(12:10)


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